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International
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  • Hongkong als Schwarzer Schwan für die Weltwirtschaft

Kaum noch vermeidbare Eskalation in Hongkong

Seit vielen Wochen wird in Hongkong gegen ein Auslieferungsgesetz an Festlandchina protestiert. Millionen gehen auf die Straßen. Peking spricht von Terrorismus. Vor allem: Es gibt bisher keinen sichtbaren Kompromissweg. Worauf sich der Westen und hiesige Unternehmer einstellen müssen.
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  • Handelsstreit – Autozölle nur vertagt

Konflikt mit China verhindert Zölle für EU

So lange wie die USA mit China verhandeln, werden sie den Zollkonflikt mit der EU nicht ernsthaft eskalieren. Dabei sprechen viele Argumente dafür, dass sich die Gespräche bis weit ins Jahr 2020 hineinziehen können. Für die Unternehmen bedeutet das eine quälende Schonfrist.
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  • Entwicklungsländer nutzen ihre Chancen

Es steht besser um die Weltwirtschaft als es scheint

Geht es um die Weltwirtschaft, steht der Handelskrieg zwischen den USA und China bzw. Europa im Mittelpunkt der Berichterstattung. Doch das düstere Bild, das dadurch entsteht, ist sehr einseitig. Es gibt gegenläufige Entwicklungen in der Weltwirtschaft. Und Europa ist ein Treiber.
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  • Massenproteste nehmen zu

Generalstreik in Hongkong

Die Massenproteste in Hongkong eskalieren und führen zu gefährlichen Spannungen. Ein offener Konflikt mit China könnte aufbrechen.
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  • UN revidieren Bevölkerungsprognose leicht

Weniger Menschen bis 2100 als bisher angenommen

New York: Weniger Menschen

Die UN schrauben ihre Prognose für die Entwicklung Weltbevölkerung nach unten. Demnach werden 2050 9,7 Mrd. und 21100 10,9 Mrd. Menschen auf der Erde leben. Das sind 37 Mio. weniger als noch vor zwei Jahren angenommen worden war. Soweit die Standard-Annahme. In der Maximalschätzung werden es 15,6 Mrd. Menschen sein. Die USA werden ihre Bevölkerungszahl in etwa halten. Europa schrumpft (in der mittleren Variante) von heute 748 Mio. auf dann 630 Mio. Der Grund für die leicht rückläufige Entwicklung sind fallende Geburtenraten jetzt auch in zahlreichen Entwicklungsländern. In Kenia werden Frauen demnach um 2060 im Schnitt nur noch 2,1 Kinder zur Welt bringen. Vor zwei Jahren war diese Fertilitätsrate erst für 2070 „vorgesehen". 1980 waren es noch 6,5. Während sich Afrikas Bevölkerung dennoch bis 2100 auf rund 4,2 Mrd. hochschraubt, geht sie in den entwickelten Ländern drastisch zurück. Südkoreas Bevölkerung schrumpft demnach von heute 51 Mio. auf 30 Mio. Menschen in 2100. Dort bringt eine Frau heute nur noch 1,1 Kinder zur Welt.

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  • Zinssenkungen sicher

Fed fürchtet Krieg in Nahost

Washington|NY: Fed fürchtet Krieg in Nahost

Auch in der US-Notenbank Fed befürchtet man einen Krieg in Nahost. Dies teilte uns am Wochenende ein Mitarbeiter mit, den wir im Rahmen eines Kongresses in Wien sprechen konnten – natürlich informell und nicht als offizielles Statement der Fed. Damit wächst auch die Rezessionsgefahr für die USA, so unser Informant. Diese kündigt sich ohnehin in der inverse Zinsstruktur an. Die Fed würde das sehr ernst nehmen. Daher würden auch mit Sicherheit Zinsschritte erfolgen, wenn auch noch nicht unbedingt vor August. Mit großer Sorge sehe man ein mögliches Eingreifen Russlands und eine Eskalation.

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  • In aller Kürze

Brasilien: Korrupte Korruptionsjäger

Jüngst veröffentlichte Dokumenten untermauern den Verdacht, dass die Korruptionsverfahren gegen Brasiliens Ex-Präsidenten Lula da Silva politisch motiviert sind. Demnach hat Richter Sergio Moro so eng mit den Ermittlern zusammen gearbeitet, dass von einer unabhängigen Justiz nicht mehr die Rede sein kann. Selbst über einzelne Verfahrensschritte wurde nach wahltaktischen Bedürfnissen der rechten Opposition entschieden. Moro wurde nach der Wahl Bolsonaros zum Präsidenten mit dem Justizministerium belohnt.
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  • Hauptstadt-Notizen

Neue Hauptstadt geplant

Indonesien will eine neue Hauptstadt bauen. Ziel ist eine Entlastung Jakartas, dessen Infrastruktur extrem belastet ist. Die neue Hauptstadt wird voraussichtlich auf Borneo gebaut....
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  • G-20-Treffen in Osaka

Demografie-Gipfel der Staatschefs

Tokio: Großaufgebot an Regierungschefs

Japan fiebert dem G-20-Gipfel Ende Juni in Osaka entgegen. Am 28. und 29.6. treffen sich diesmal nicht nur die Chefs der 20 Mitgliedsländer. Zusätzlich werden die Spitzen von acht weiteren eingeladenen Staaten dabei sein, darunter die Niederlande, Spanien, Thailand und der Senegal. Außerdem sind die Vertreter von neun internationalen Organisationen vor Ort (UN, WTO, WHO, IWF, Weltbank etc.). In Tokio erwartet man keine nennenswerten Proteste gegen den Gipfel. Eines der zentralen Themen wird sein, wie sich Vertrauen in ein multilaterales Wirtschaftssystem wiederherstellen lässt. Zudem werden die Japaner das Thema „alternde Gesellschaften" vorn auf die Agenda setzen. Japan beabsichtigt unter anderem einen Gesellschaftspakt, bei dem die Alten bis zum Alter von 75 arbeiten.

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  • Technik Start-Ups verkaufen ihr Know how an israelischen Auslandsgeheimdienst

Achtung, Mossad hört mit!

Es ist selten, dass Geheimdienste mit der Tür ins Haus fallen. Bei israelischen Auslandsgeheimdienst ist das anders. Über eine angeschlossene Beteiligungsfirma bietet er Start-Up-Firmen im Technologiesektor ganz offen Geld gegen Wissen.
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  • Luftschläge der USA gegen iranische Atomeinrichtungen immer wahrscheinlicher

Die Kriegsgefahr in Nahost steigt

Es ist wie vor dem Mauerbau: Niemand hat die Absicht einen Krieg zu beginnen. Dennoch häufen sich die Nachrichten, die auf einen Militärschlag der Amerikaner hindeuten. Fuchsbriefe skizzieren die politischen und ökonomischen Folgen.
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  • Ex-Direktor des Orient-Instituts sieht Europa schlecht vorbereitet

Nächste Flüchtlingswelle aus dem Gaza-Streifen

Europas außenpolitische Handlungsunfähigkeit schafft nicht nur ein großes Glaubwürdigkeitsproblem nach innen wie nach außen. Es sorgt auch dafür, dass Krisen ohne wirksame europäische Intervention gedeihen können. Das nächste Krisenszenario steht bereits vor der Tür.
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  • Trump treibt Notenbank kommunikativ vor sich her

Die Fed muss um ihre Unabhängigkeit kämpfen

Die Fed hat sich mit ihrem abrupten Kurswechsel in der Zinspolitik im Winter in eine unangenehme Position manövriert. Jetzt treibt sie der US-Präsident vor sich her. Das wird nicht folgenlos bleiben.
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Argentinien: Die nächste Krise

Im Windschatten der Krisen in Venezuela und dem Iran bahnt sich eine weitere in Lateinamerika an. Argentinien steht erneut finanziell an einem Abgrund. Im Oktober wird gewählt. Und die Aussicht für eine Wiederkehr der im Westen höchst umstrittenen Cristina Fernandez de Kirchner (CFK) ins Präsidentenamt wächst. Vor allem die Inflation (54,7% von März 2018 zu März 2019) bekommt Präsident Mauricio Macri nicht in den Griff. Sie lastet schwer auf dem verfügbaren Einkommen der Bevölkerung. Ohne Sparmaßnahmen geht es nicht. Aber die werden umso schwieriger durchsetzbar, je mehr sich die Meinung durchsetzt, Kirchner kommt zurück.
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  • Peking stößt immer häufiger an Grenzen

Chinas neue Strategie für das Seidenstraßen-Projekt

Das Projekt „Neue Seidenstraße" ist inzwischen sechs Jahre alt. Mit enormem Geldeinsatz hat Peking die neue Handelsroute vorangetrieben. Doch nun stößt das Land allenthalben an Grenzen. Das hat nicht nur politische Gründe.
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  • IIF sieht Finanzlage als kritisch an

Gefährdetes Südafrika

Südafrika ist wenigstens für einen Teil der Deutschen noch immer eine art Sehnsuchtsland. Doch das Bild bekommt immer tiefere Kratzer. Einmal wegen der diskriminierenden Politik und dem kleptokratischen Regierungsstil unter dem inzwischen abgewählten Präsident Jacob Zuma. Inzwischen gilt das Land aber aus einem anderen Grund als gefährdet.
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Brüssel: EU stimmt für Zollverhandlungen mit USA

Jetzt kommt auch in den Zollkonflikt zwischen den USA und Europa Bewegung. Die Europäische Union hat Zoll-Verhandlungen mit den USA zugestimmt. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hat sich heute (Montag) mit EU-Außenhandelskommissarin Cecilia Malmström in Brüssel getroffen. Beide nahmen die seit Juli ruhenden Gespräche wieder auf und wollten einen konkreten Zeitplan für weitere Verhandlungen beraten. Damit verringert sich das Risiko einer Eskalation des Zollstreits zwischen den USA und Europa. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit für eine kooperative Einigung zwischen beiden Seiten.
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  • IWF-Bericht mit etlichen Warnzeichen

Asien schiebt wieder an

Asien bleibt ein globaler Wachstumsmotor
Asien bleibt ein globaler Wachstumsmotor Copyright: Pixabay
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hebt warnend die Hand: Das Wachstum kühlt sich weiter ab. Und noch gibt es etliche Risiken. Doch eine Region entwickelt sich wieder mehr und mehr zum Motor der Weltwirtschaft.
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  • Deutsche Korrespondenten zu lange an einem Platz

Akkreditierung wirkt

Die scheinbar willkürliche Ausweisung deutscher Korrespondenten aus der Türkei wirft auch ein Licht auf die journalistische Qualität deutscher Medien. So war Tagesspiegel-Korrespondent Thomas Seibert 22 Jahre mit seiner Familie Journalist in der Türkei. Eine fragwürdige Praxis.
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