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International
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  • In aller Kürze

Brasilien: Korrupte Korruptionsjäger

Jüngst veröffentlichte Dokumenten untermauern den Verdacht, dass die Korruptionsverfahren gegen Brasiliens Ex-Präsidenten Lula da Silva politisch motiviert sind. Demnach hat Richter Sergio Moro so eng mit den Ermittlern zusammen gearbeitet, dass von einer unabhängigen Justiz nicht mehr die Rede sein kann. Selbst über einzelne Verfahrensschritte wurde nach wahltaktischen Bedürfnissen der rechten Opposition entschieden. Moro wurde nach der Wahl Bolsonaros zum Präsidenten mit dem Justizministerium belohnt.
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Neue Hauptstadt geplant

Indonesien will eine neue Hauptstadt bauen. Ziel ist eine Entlastung Jakartas, dessen Infrastruktur extrem belastet ist. Die neue Hauptstadt wird voraussichtlich auf Borneo gebaut....
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  • G-20-Treffen in Osaka

Demografie-Gipfel der Staatschefs

Tokio: Großaufgebot an Regierungschefs

Japan fiebert dem G-20-Gipfel Ende Juni in Osaka entgegen. Am 28. und 29.6. treffen sich diesmal nicht nur die Chefs der 20 Mitgliedsländer. Zusätzlich werden die Spitzen von acht weiteren eingeladenen Staaten dabei sein, darunter die Niederlande, Spanien, Thailand und der Senegal. Außerdem sind die Vertreter von neun internationalen Organisationen vor Ort (UN, WTO, WHO, IWF, Weltbank etc.). In Tokio erwartet man keine nennenswerten Proteste gegen den Gipfel. Eines der zentralen Themen wird sein, wie sich Vertrauen in ein multilaterales Wirtschaftssystem wiederherstellen lässt. Zudem werden die Japaner das Thema „alternde Gesellschaften" vorn auf die Agenda setzen. Japan beabsichtigt unter anderem einen Gesellschaftspakt, bei dem die Alten bis zum Alter von 75 arbeiten.

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  • Technik Start-Ups verkaufen ihr Know how an israelischen Auslandsgeheimdienst

Achtung, Mossad hört mit!

Es ist selten, dass Geheimdienste mit der Tür ins Haus fallen. Bei israelischen Auslandsgeheimdienst ist das anders. Über eine angeschlossene Beteiligungsfirma bietet er Start-Up-Firmen im Technologiesektor ganz offen Geld gegen Wissen.
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  • Luftschläge der USA gegen iranische Atomeinrichtungen immer wahrscheinlicher

Die Kriegsgefahr in Nahost steigt

Es ist wie vor dem Mauerbau: Niemand hat die Absicht einen Krieg zu beginnen. Dennoch häufen sich die Nachrichten, die auf einen Militärschlag der Amerikaner hindeuten. Fuchsbriefe skizzieren die politischen und ökonomischen Folgen.
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  • Ex-Direktor des Orient-Instituts sieht Europa schlecht vorbereitet

Nächste Flüchtlingswelle aus dem Gaza-Streifen

Europas außenpolitische Handlungsunfähigkeit schafft nicht nur ein großes Glaubwürdigkeitsproblem nach innen wie nach außen. Es sorgt auch dafür, dass Krisen ohne wirksame europäische Intervention gedeihen können. Das nächste Krisenszenario steht bereits vor der Tür.
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  • Trump treibt Notenbank kommunikativ vor sich her

Die Fed muss um ihre Unabhängigkeit kämpfen

Die Fed hat sich mit ihrem abrupten Kurswechsel in der Zinspolitik im Winter in eine unangenehme Position manövriert. Jetzt treibt sie der US-Präsident vor sich her. Das wird nicht folgenlos bleiben.
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Argentinien: Die nächste Krise

Im Windschatten der Krisen in Venezuela und dem Iran bahnt sich eine weitere in Lateinamerika an. Argentinien steht erneut finanziell an einem Abgrund. Im Oktober wird gewählt. Und die Aussicht für eine Wiederkehr der im Westen höchst umstrittenen Cristina Fernandez de Kirchner (CFK) ins Präsidentenamt wächst. Vor allem die Inflation (54,7% von März 2018 zu März 2019) bekommt Präsident Mauricio Macri nicht in den Griff. Sie lastet schwer auf dem verfügbaren Einkommen der Bevölkerung. Ohne Sparmaßnahmen geht es nicht. Aber die werden umso schwieriger durchsetzbar, je mehr sich die Meinung durchsetzt, Kirchner kommt zurück.
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  • Peking stößt immer häufiger an Grenzen

Chinas neue Strategie für das Seidenstraßen-Projekt

Das Projekt „Neue Seidenstraße" ist inzwischen sechs Jahre alt. Mit enormem Geldeinsatz hat Peking die neue Handelsroute vorangetrieben. Doch nun stößt das Land allenthalben an Grenzen. Das hat nicht nur politische Gründe.
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  • IIF sieht Finanzlage als kritisch an

Gefährdetes Südafrika

Südafrika ist wenigstens für einen Teil der Deutschen noch immer eine art Sehnsuchtsland. Doch das Bild bekommt immer tiefere Kratzer. Einmal wegen der diskriminierenden Politik und dem kleptokratischen Regierungsstil unter dem inzwischen abgewählten Präsident Jacob Zuma. Inzwischen gilt das Land aber aus einem anderen Grund als gefährdet.
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Brüssel: EU stimmt für Zollverhandlungen mit USA

Jetzt kommt auch in den Zollkonflikt zwischen den USA und Europa Bewegung. Die Europäische Union hat Zoll-Verhandlungen mit den USA zugestimmt. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hat sich heute (Montag) mit EU-Außenhandelskommissarin Cecilia Malmström in Brüssel getroffen. Beide nahmen die seit Juli ruhenden Gespräche wieder auf und wollten einen konkreten Zeitplan für weitere Verhandlungen beraten. Damit verringert sich das Risiko einer Eskalation des Zollstreits zwischen den USA und Europa. Zugleich steigt die Wahrscheinlichkeit für eine kooperative Einigung zwischen beiden Seiten.
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  • IWF-Bericht mit etlichen Warnzeichen

Asien schiebt wieder an

Asien bleibt ein globaler Wachstumsmotor
Asien bleibt ein globaler Wachstumsmotor Copyright: Pixabay
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hebt warnend die Hand: Das Wachstum kühlt sich weiter ab. Und noch gibt es etliche Risiken. Doch eine Region entwickelt sich wieder mehr und mehr zum Motor der Weltwirtschaft.
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  • Deutsche Korrespondenten zu lange an einem Platz

Akkreditierung wirkt

Die scheinbar willkürliche Ausweisung deutscher Korrespondenten aus der Türkei wirft auch ein Licht auf die journalistische Qualität deutscher Medien. So war Tagesspiegel-Korrespondent Thomas Seibert 22 Jahre mit seiner Familie Journalist in der Türkei. Eine fragwürdige Praxis.
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  • Die Insel hat sich im internationalen Handelspoker überschätzt

Trump takes control in Britain

Die Brexiteers lockten mit einer Austrittsdividende, die sie nach dem Austritt aus der EU in einer besseren Verhandlungsposition Londons sahen. Doch die ersten „Erfolge" von Handelsminister Liam Fox zeigen: damit ist es nicht so weit her.
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Peking: Neue Regeln für Forderungsverkäufe

In China nimmt die Zahl der Verkäufe notleidender Forderungen stark zu. Die Wertberichtung fauler Kredite durch chinesische Unternehmen betrug 2018 insgesamt 1,75 Billionen Renmimbi (258 Mrd. USD). Darin sind Wertberichtigungen auf Forderungsverkäufe enthalten. Die Anzahl der zugelassenen Aufkäufer ist von 4 auf inzwischen 60 gestiegen. Oft werden diese nur zum Schein verkauft, um Hilfskredite der Notenbank zu erhalten. Dann werden die Kredite als Neukredit wieder in die Bücher genommen und das Spiel beginnt von vorn. Die China Banking and Insurance Regulatory Commission will den Forderungsrückkauf künftig verbieten. Auch soll es Grenzen für den Verkauf fauler Kredite geben.
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Hongkong: Verschärfter Banken-Wettbewerb voraus

Am Finanzplatz Hongkong wird es zu großen Veränderungen im Bankgeschäft kommen. Diese betreffen in- und ausländische Kunden. Der Grund: Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong hat gerade sechs „virtuelle Banklizenzen" ausgegeben. Bisher wird Hongkongs Finanzmarkt von vier Banken beherrscht, die zusammen einen Marktanteil von etwa zwei Dritteln erreichen: HSBC, Bank of China Hongkong, Hang Seng Bank und Standard Chartered Hongkong. Die 6 neuen Anbieter – darunter Tenpay, Ant Financial, Xiaomi und ZhongAn – werden ausschließlich online tätig sein. Es sind Unternehmen vom chinesischen Festland. Von allen sechs wird eine äußerst aggressive Geschäftspolitik erwartet. Die neuen online-Banken müssen über das gleiche Mindestkapital verfügen, wie es schon bisher in Hongkong für herkömmliche Banken gilt.
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  • Warum sich Protektionismus nicht mehr erfolgreich umsetzen lässt

Trumps Fehlkalkulation

Vielleicht meint es US-Präsident Donald Trump sogar gut, wenn er auf Protektionismus setzt, um Arbeitsplätze im Inland zu erhalten. Nur ist gut gemeint nicht gleich gut. Er erreicht das Gegenteil von dem, was er beabsichtigt.
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  • Londons Brexit-Verhandlungsstrategie

Deal in allerletzter Sekunde

Britische und Europäische Flaggen bei Demonstrationen gegen den Brexit © Picture Alliance
Die Briten wollen beim Brexit bis zur letzten Sekunde verhandeln. Am Ende springt dann ein Deal heraus. Und wenn nicht in letzter, dann in allerletzter.
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  • Hauptstadt-Notizen vom 21.02.2019

Israel landet auf dem Mond

Israel wird morgen (22.2.) von Cape Canaveral aus seine erste Mond-Mission starten. Trägerrakete des Raumfahrzeugs ist eine von Elon Musk's Space X – Konsortium entwickelten "Falcon 9"-Rakete. Gelingt das Vorhaben, wäre Israel nach Russland, den USA und China das vierte Land auf dem Mond. Die Landung von „Beresheet" ist dann für den 11. April gegen 20 Uhr geplant. Die Kosten von ca. 100 Mio. USD sind im Wesentlichen von jüdischen Spendern aus aller Welt aufgebracht worden. Die Regierung in Jerusalem hat sich finanziell nicht beteiligt. Wissenschaftliches Ziel der Mondlandung ist die Messung der Magnetfelder auf dem Erdtrabanten. Deren Auswertung liegt beim Weizmann-Institut in Israel.
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  • USA und Europa mit unterschiedlicher Haltung zu Oligopolen

Wettbewerb um den Wettbewerb

Ein Beispiel von einem monopolartig marktdominierenden Konzern in der USA: T-Mobile © Picture Alliance
Brüssel hat den Zusammenschluss von Siemens und Alstoms Eisenbahnsparte untersagt. Lautstark sind die Klagen in der Politik. Doch das (Negativ-)Beispiel USA zeigt, dass Brüssel richtig gehandelt hat. Die vermeintlichen US-Champions richten langfristig gesehen mehr Unheil als Nutzen für die US-Wirtschaft an.
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