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Charttechnik

Osram

Der Trend beim Leuchtenhersteller zeigt nach oben. Wo sich Einstiegsmöglichkeiten in die Aktie bieten...

ISIN: DE 000 LED 400 0; letzter Kurs: 43,05 Euro | Gewinnchance: 12% |  Verlustrisiko: 6,5%

Die Osram-Aktie ist an einem charttechnisch interessanten Punkt angelangt. Denn der im Oktober vergangenen Jahres begonnene Aufwärtstrend ist nach wie vor voll intakt. Seit etwa acht Monaten klettert der Aktienkurs von Osram Schritt für Schritt nach oben. Diese Aufwärtsbewegung wurde allenfalls durch mehrtägige Seitwärtskonsolidierungen unterbrochen. Insgesamt hat sich der Marktwert des Herstellers von Beleuchtungsprodukten in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt. Notierte die Osram-Aktie Mitte Oktober noch bei Kursen um 26 Euro, erreichte der Titel am 22. April sein bisheriges Allzeithoch bei 52,74 Euro. Die Aufwärtsbewegung seit Jahresbeginn war besonders steil, die Konsolidierungsphasen immer knapper. Als das Papier seinen vorläufigen Höchstkurs erreichte, betrug der Abstand zur gleitenden 200-Tage-Linie bereits stolze 30%. Solch gravierenden Abweichungen deuten auf Euphorie hin. Mit der Ende April beginnenden Aktienmarktkorrektur kam auch Osram deutlich unter Druck. Ein erster nennenswerter Kursrücksetzer endete bereits Anfang Mai im Bereich von 44 Euro. Bis zum Monatsende konnte sich der Aktienkurs der Osram-Papiere noch einmal auf knapp 50 Euro erholen. Die zuvor erzielten Allzeithochs wurden aber nicht wieder erreicht. Aktuell fällt die Aktie in einer zweiten Abwärtsbewegung erneut in den Bereich um 44 Euro. Dieses Level stellt eine wichtige Kursunterstützung dar. Zudem verläuft auf diesem Niveau auch die steigende Trendlinie des im Oktober begonnenen Aufwärtstrends. Stabilisiert sich der Aktienkurs nun erneut in der Nähe dieser Unterstützungszone (Kreuzunterstützung), steigen die Chancen für einen neuen Anlauf auf die Marke von 50 Euro.

Fazit: Technisch orientierte Anleger kaufen Osram-Aktien im Unterstüzungsbereich zwischen 43,50 und 45 Euro. Ein erstes kurzfristiges Kursziel befindet sich im Bereich der 50-Euro-Marke. Die 200-Tage-Linie dient als Stopp. Fällt der Aktienkurs auf Schlusskursbasis darunter, sollten Anleger verkaufen.

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