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Wann fallen Steuerklassen 3 und 5 weg?

Abschaffung des Ehegattensplittings

In die Pläne zur Abschaffung des Ehegattensplittings kommt Bewegung. Finanzminister Christian Lindner (FDP) will demnächst ein "umfassendes Gesetzespaket" vorlegen. Parallel dazu verweist der Minister darauf, dass vor 2025 nichts passiert und die Änderungen auch an der IT hängen.

Es kommt Bewegung in die Pläne der Ampel-Koalition, das Ehegatten-Splitting abzuschaffen. Finanzminister Christian Lindner (FDP) hatte schon im Februar erklärt, dass dazu „abschließende Gespräche“ laufen und er demnächst einen Gesetzentwurf vorstellen wolle. Hintergrund: Im Koalitionsvertrag haben SPD, Grüne und FDP vereinbart, dass statt der Steuerklassen 3 und 5 künftig das Faktorverfahren zur Anwendung kommen solle.

Vermögende werden mehr Steuern zahlen

Für Unternehmer und Vermögende (Paare mit sehr ungleichen Einkommen) würde die Änderung beim Ehegattensplitting beim Lohnsteuerabzug erhebliche Effekte haben. Die positive Wirkung – geringe Steuern beim Hochverdiener und höhere beim Niedrigverdiener – würden durch das favorisierte Faktorverfahren stärker ausgeglichen. Das Verfahren verteilt den Steuervorteil je nach Anteil des Partners am Gesamteinkommen.  

Der Zeitplan ist noch ungewiss. Einerseits hat Finanzminister Christian Lindner eine Änderung in dieser Legislaturperiode ausgeschlossen. Andererseits steht die Anpassung im Koalitionsvertrag und SPD und Grüne drängen auf die Umsetzung. Darum wird auch immer wieder kolportiert, dass die neue Berechnung ab 1.1.2025 umgesetzt werden könnte. Mit Blick auf das Datum verweist das Finanzministerium aber darauf, dass es nicht nur um das Gesetzgebungsverfahren, sondern auch die Anpassung der IT gehe.

Fazit: Das Ehegattensplitting wird in den nächsten beiden Jahren verändert, die Steuerklassen 3 und 5 abgeschafft. Das wird sich im monatlichen Lohnsteuerabzug bemerkbar machen. Die Steuerlast für viele Besserverdiener-Paare dürfte sich aber auch unter dem Strich leicht erhöhen.
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