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Corona-Angst treibt die Ausfälle

Schäden für Fluggesellschaften steigen rasant

So richtig lustig sind Fernreisen derzeit nicht. Ob berechtigt oder nicht: Der nebensitzende, hustende Passagier wird misstrauisch beäugt. Die Corona-Angst kostet die Fluggesellschaften inzwischen immer höhere Summen.
Anfang März rechnen die 290 Unternehmen des Welt-Branchenverbandes IATA (International Air Transport Association) Coronavirus-bedingt mit Verlusten von etwa 100 Mrd. Dollar.  Mitte Februar war noch von Verlusten in Höhe von rund 30 Mrd. Dollar die Rede gewesen. Die höchsten Verluste gibt es dabei für die Unternehmen in Ostasien und in Italien. Auf vielen Routen – auch in Europa – erscheint die Hälfte der gebuchten Fluggäste nicht zum Start. Die Airlines versuchen mit gebührenfreien Umbuchungsmöglichkeiten den Schaden etwas in den Griff zu bekommen – bisher aber ohne nennenswerte Wirkung. Auch die großen Fluggesellschaften im Nahen Osten sind von den Verlusten stark betroffen.
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