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So handhaben Sie den Poststreik

Wenn die Post keine Post, sondern das Risiko liefert - so kommen Sie ohne böse Überraschungen durch den Streik.
Der Poststreik nervt, aber Sie können seine Folgen abfedern. Bedenken Sie: Grundsätzlich haften bestreikte Firmen gegenüber Kunden nicht für streikbedingte Schäden. Sie als Versender tragen das Risiko für das rechtzeitige Eintreffen einer Sendung. Generell gilt: Für DHL Alternativen wie Pin AG oder FedEx, Hermes oder UPS nutzen. Versendung mit E-Mail oder Fax ist heikel (Beweiskraft). Ist keine Unterschrift erforderlich, nutzen Sie Faxe (Übermittlungsprotokolle aufbewahren). Bei E-Mails reicht die Zugangsbestätigung im Streitfall oft nicht.
  • Kündigung Arbeitsvertrag: Muss von Arbeitgeberseite unterzeichnet sein. (Entsprechend: Arbeitnehmer). Fax, E-Mail, mündlich, SMS genügen nicht. Also: im Beisein von Zeugen überreichen oder mit Zeugen in den Briefkasten werfen.

  • Kündigung Wohnungsmietvertrag: muss in Frist bis zum 3. Werktag des Kalendermonats erfolgen; sonst zählt dieser nicht mit. (Frist für Mieter: 3 Monate). Auch hier: persönlich Kündigungsschreiben übergeben, Postbriefkasteneinwurf mit Zeugen.

  • Kündigung Mobilfunk-Verträge: Fax oder E-Mail reicht oft. Und: An die Kulanz des Unternehmens appellieren.

  • Ansprüche aus Vertrag oder Gesetz: Sie verjähren bei verspäteter Geltendmachung. Streik bringt keine Fristverlängerung. Bei Anspruch auf Geldsummenzahlung: Mahnbescheid beantragen (hemmt mit Eingang bei Gericht die Verjährung).

  • Behördenpost: Bei Behörden-Schreiben Rechtsmittelbelehrung prüfen, die Widerspruchsfrist kann bei Fehlern ein Jahr betragen. Wenn unverschuldetes Fristversäumnis durch Poststreik vorliegt: Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragen. Aber Achtung: Wählen Sie in Kenntnis eines andauernden Streiks den Postweg, gilt das nicht als unverschuldetes Versäumnis.

Fazit: Nutzen Sie alternative Dienstleistungsangebote, loten Sie rechtliche Möglichkeiten im täglichen Geschäft aus. Infos zu streikbetroffenen Orten unter Tel. 0228/763 676 50 oder www.dhl.de/streikinfo.

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