Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1867
„Dank“ zu viel Bürokratie

Asiens Unternehmen zahlen jede zweite Rechnung unpünktlich

Jede zweite Rechnung in Asien wird nicht pünktlich bezahlt. Hauptgründe dafür sind mangelnde Liquidität, Firmenkonkurse aber auch komplizierte Zahlungsvorschriften.

Richten Sie sich in Asien auf unpünktliche Zahlungen ein. 2016 wurde fast die Hälfte (45,4%) des Gesamtwertes der Rechnungen nicht fristgerecht bezahlt. Dies ermittelte der Kreditversicherer Atradius in seiner jährlichen Umfrage. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage (FB 16.10.) ändert daran bisher nichts.

Selbst bei kleineren Summen kommt das Geld nicht fristgerecht an. Neun von zehn Lieferungen wurden nicht pünktlich bezahlt. Das ist selten bösem Willen geschuldet. Speziell bei grenzüberschreitendem Zahlungsverkehr verlangsamt der bürokratische Aufwand die Zahlungen erheblich.

Ausfallquote über 2%

Die befragten Unternehmen mussten 2,1% ihrer Forderungssummen abschreiben. Hauptgründe dafür waren Konkurse, Verjährung oder Unauffindbarkeit der Kunden. Daraus ergibt sich auch, wie sie sich wappnen können. Stete Beobachtung der Bonität Ihrer Kunden, fristgerechtes Mahnen und Einholen von Schuldtiteln sowie das laufende Verfolgen der Erreichbarkeit.

Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Die Furcht vor zunehmenden Handelsbeschränkungen oder den Auswirkungen des Brexit sorgen bei etwa einem Drittel der befragten Unternehmen für zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen wie Lieferungen gegen Vorkasse oder Teilzahlungen.

Ein neuer Punkt dabei ist der drohende Ausfall Londons als Drehscheibe im Finanzverkehr mit der EU. Und dem sich dadurch abzeichnenden Zwang, sich neue kontinentale Bankverbindungen suchen zu müssen.

Fazit: Trotz besserer wirtschaftlicher Aussichten bleiben Geschäfte mit Asien zahlungstechnisch schwierig. Wappnen sei sich gegen Zahlungsausfälle durch Kreditversicherungen oder Bankbürgschaften.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 20 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS-Performanceprojekte: Vier Märkte, vier Wahrheiten - Weberbank brilliert, DRH setzt beeindruckende Akzente

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Performance-Projekte zeigen ein außergewöhnlich differenziertes Marktbild: Während Projekt 8 vom Benchmark nahezu vollständig dominiert wird, entsteht in Projekt 7 breite Outperformance, und Projekt 9 liefert einen stabilen Wettbewerb mit klarer Spitzengruppe. Nur in Projekt 5 bleibt das Benchmark unangefochten führend. Über alle Projekte hinweg zeigt sich: Entscheidend ist nicht Aktivität, sondern die Fähigkeit, Rendite und Risiko in Einklang zu bringen. Lesen sie hier.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 20: Stabilität und Wettbewerb auf Augenhöhe

Weberbank, DRH und Kaiser Partner dominieren – vier Verwalter schlagen Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 9 (Stiftungsportfolio) präsentiert sich als stabiler Wettbewerb auf hohem Niveau: Vier Vermögensverwalter übertreffen das Benchmarkdepot bei der Vermögensentwicklung. Angeführt von der Weberbank mit über 55.000 Euro Zugewinn zeigt sich eine klare Spitzengruppe. Das Benchmarkdepot selbst überzeugt mit starkem Plus und niedrigem Drawdown, bleibt aber hinter den Besten zurück. Gleichzeitig bestätigt das Fehlen von Handelsaktivitäten die Qualität langfristiger Allokationen.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 20: Performance, Gewinner und Verlierer

Weberbank einzige Gewinnerin

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) zeigt ein klares Bild: Während das Benchmarkdepot mit +12.872 Euro und null Prozent Drawdown überzeugt, gelingt es nur einem einzigen Vermögensverwalter, diese Performance zu übertreffen. Die Weberbank setzt sich mit +13.559 Euro an die Spitze, während 98 von 99 Teilnehmern zurückfallen. Gleichzeitig verliert das Gesamtfeld im Schnitt an Vermögen – ein starkes Signal für die Dominanz des Benchmarkdepots in einem schwachen Marktumfeld.
Zum Seitenanfang