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Pictet & Cie (Schweiz), TOPS 2020: Beratungsgespräch

Top-Beratung, aber Sympathien im Anlagevorschlag verschenkt

Pictet & Cie qualifiziert sich für die zweite Runde. © Grafik: Verlag FUCHSBRIEFE
Pictet punktet mit einem überdurchschnittlichen Beratungsgespräch, das nicht nur umfassend und verständlich informiert und den Kunden genau bei seinen Bedürfnissen abholt, sondern trotz der Informationsfülle strukturiert und zeitlich effizient abläuft. Günstig ist die Vermögensverwaltung bei Pictet nicht, aber dafür bekommt der Kunde auch ein sehr gutes Dienstleistungspaket geboten. Erst auf der Zielgeraden lässt das Haus dann im Wettbewerbsvergleich doch deutlich nach.

Teilhaber Rémy Best beschreibt die Pictet-Gruppe im private banking magazin-Interview mit den Worten: "Wir sind ein 214 Jahre altes Start-up". Das weckt Neugierde – schließlich erscheint die Assoziation einer alteingesessenen Private Banking-Institution mit oft kurzlebigen Start-up-Geschäftsmodellen als Widerspruch in sich. Pictet zeichnet eine lange Tradition aus, man legt aber Wert auf Innovation, versteht sich weder als Großkonzern noch als Familienunternehmen, will Kunden von den langjährigen Erfahrungen profitieren lassen, ihnen aber zugleich zeitgemäße Beratung anbieten. Wir sind gespannt, wie gut es dem Haus gelingt, diese vielleicht nur scheinbaren Widersprüche unter einen Hut zu bekommen.

Auf der in edlen Grau- und Bordeaux-Tönen gehaltenen Website von Pictet wollen wir uns einen ersten Eindruck verschaffen. Unter Wealth Management / Verwaltungsmandate erfahren wir etwas über die Anlageleitlinien des Hauses: "Wir sind überzeugt, dass Anlageentscheidungen besser mit einem langen Anlagehorizont getroffen werden. Allerdings verlangt dies bisweilen den Mut zum Durchhalten, wenn kurzfristige Ergebnisse enttäuschen."

Das klingt erstmal nicht nach Start-up, sondern für den sicherheitsorientierten Anleger wohltuend konservativ. Pictet bietet Multi-Asset und Single-Asset-Mandate an, erstere in den Ausführungen "klassisch" und "maßgeschneidert", zweitere für Aktien, festverzinsliche Anlagen und alternative Anlagen. Eine breitgefächerte Auswahl also. Wir bekommen jedoch auch den Eindruck eines Hauses, das "Schwergewichte" mit großen Vermögen betreut. Ob wir da mit unserem vergleichsweise kleinen Anlagebetrag ins Profil passen? Wir werden sehen.

Der Kunde und sein Anliegen

Wir sind 33 Jahre alt, unverheiratet und leben in Berlin. Vor 20 Jahren hat unsere vermögende Großmutter ohne unser Wissen für uns eine Term-Fix-Lebensversicherung abgeschlossen, die zum Jahresende 2018 an uns ausbezahlt wurde. Der Betrag von 750.000 Euro liegt zur Zeit noch auf einem Girokonto bei einer deutschen Sparkasse. Dort möchten wir es natürlich nicht lassen, schließlich erzielt das Geld so keinerlei Rendite, sondern verliert nur an Kaufkraft. In drei Jahren erhalten wir noch einmal denselben Betrag, so dass ein Vermögensverwalter, der uns zu überzeugen vermag, ggf. 1,5 Millionen für uns anlegen darf.

Wir möchten das Geld nicht für unsere Lebensführung antasten, sondern auf eigenen Füßen stehen. Zudem sind wir mit unserer Tätigkeit als Controller bei einem namhaften Spielwarenhersteller nicht nur zufrieden, sondern auch finanziell unabhängig. Deshalb können und wollen wir den Betrag langfristig anlegen, gern auch über die Zehnjahresmarke hinaus. Mithilfe von justETF haben wir vorab ein ETF-Portfolio erstellt, dann aber aufgrund der aktuell unberechenbaren Märkte doch Zweifel bekommen, ob das der richtige Weg ist. Nun suchen wir professionelle Unterstützung.

Der telefonische Erstkontakt

Der Erstkontakt mit Pictet gestaltet sich etwas umständlich. Die Mitarbeiterin nimmt unsere Telefonnummer auf, damit uns ein geeigneter Berater kontaktieren kann. Der Rückruf erfolgt noch am selben Vormittag, allerdings kommt dabei noch kein Termin zustande: Ein weiterer Mitarbeiter wird sich deshalb bei uns melden.

Der kann uns telefonisch nicht erreichen, da wir in einer geschäftlichen Besprechung sind, und greift stattdessen zum Medium E-Mail. Auf diesem Weg vereinbaren wir dann auch Tag und Uhrzeit des Beratungsgesprächs, haben also direkt eine schriftliche Bestätigung vorlegen. Eine Vorab-Abfrage unserer Situation, Ziele oder unseres Beratungsanliegens erfolgt nicht.

Das Gespräch mit den Beratern vor Ort

Erster Eindruck: Das Gebäude wirkt schlicht, nüchtern und sauber. Am Empfang werden wir herzlich von einer Mitarbeiterin begrüßt, die sich um unsere Garderobe kümmert und uns in den Besprechungsraum bringt.

Der ist sehr dezent eingerichtet, wirkt unaufdringlich und diskret. Die Mitarbeiterin bietet uns einen Kaffee an, fragt, ob sie sonst noch etwas für uns tun kann – ein insgesamt sehr freundlicher und wertschätzender Empfang. Wir nehmen an einem großen ovalen Holztisch mit vier Ledersesseln Platz. Es gibt in rosa und hellblauen Tönen gehaltene Gemälde, einen samtigen Teppichboden, der Geräusche dämpft, die hohen Decken und Türen vermitteln das Gefühl von Großzügigkeit und Raum für einen vertrauensvollen Austausch. Wir fühlen uns auf Anhieb wohl.

Klarer Fahrplan

Der Berater, mit dem wir den Termin vereinbart haben, findet sich pünktlich im Besprechungsraum ein, begrüßt uns und nimmt sich Zeit für ein paar höfliche Nachfragen und etwas small talk: Haben wir das Haus ohne Probleme gefunden? Möchten wir die Osterfeiertage in Zürich verbringen?

Er möchte auch einiges zu unserem Anlagewunsch wissen, bevor wir ins eigentliche Gespräch einsteigen. Wir kommen wir genau auf Pictet und auf die Schweiz als Anlageregion, haben wir da eventuell Vorerfahrungen? Haben wir die Summe geerbt? Wie und wo ist sie bislang angelegt? Er händigt uns seine Visitenkarte aus, erläutert kurz die Gesprächsstruktur – Vorstellung des Hauses (Unternehmenshistorie & -philosophie, Geschäftsbereiche), Erfassung unserer Situation und Anlageziele, Vorstellung möglicher Strategien anhand einer Präsentation. Alles sehr klar, schnörkellos und gut verständlich.

Hohe unternehmerische Verantwortung

Wir erfahren einiges über Pictet, was wir vorab nicht recherchiert haben. Einst in Genf gegründet, verfügt die Gruppe weltweit über mehr als 4.000 Mitarbeiter, 3.000 davon arbeiten nach wie vor im Haupthaus in Genf. Man konzentriert sich vornehmlich auf die Geschäftsbereiche Asset Management, Wealth Management und Asset Services. Pictet ist keine Universalbank im klassischen Sinne, bietet keine Geschäftsbanken-Dienstleistungen an, insbesondere keine Unternehmensfinanzierungen, Baufinanzierungen oder Hypotheken. Dies zeichne das Haus als defensive, konservative Bank aus und minimiere Risiken. Auch einige Produkte verkaufe man, anders als bestimmte Wettbewerber, von denen unser Berater einige namentlich nennt, nicht.

Das Haus werde bereits in der 9. Generation von Teilhabern geführt, aktuell sind es sieben. Diese haften wie in einem Familienunternehmen persönlich und unbeschränkt. Sie tragen die Verantwortung eines eigenständigen Unternehmers. Unser Berater betont, dass es sich dabei um ein Geschäftsmodell handelt, das man sonst so nicht antreffe, vor allem nicht bei einem Unternehmen in dieser Größenordnung. Zudem gibt es strenge Auswahlkriterien: Es können nicht zwei Generationen gleichzeitig (z.B. Vater und Sohn) Partner werden, die Partnerschaft ist nicht übertragbar. Ältester Teilhaber sei aktuell Nicolas Pictet, im Durchschnitt der 214-jährigen Geschichte des Hauses bestehe eine solche Teilhaberschaft über 28 Jahre.

Langer Anlagehorizont als Vorteil

Langfristigkeit und Beständigkeit prägen nicht nur die Führungsetage, sondern auch Unternehmenskultur und Anlagepolitik. Man lege keinen Wert auf kurzfristige Gewinne und Erfolge. Wir erfahren noch einiges mehr zu Historie und Unternehmensentwicklung – diese Informationen haben wir in einem gesonderten Artikel zusammengefasst.

Als nächstes sind wir an der Reihe. Was sind unsere Erwartungen, wo liegen unsere Prioritäten? Ist uns mehr an Kapitalerhalt oder an höheren Erträgen gelegen? Wir zäumen das "Pferd" vom langfristigen Anlagehorizont her auf. Da könne man, so unser Berater, Aktien getrost ein wenig höher gewichten – ein klarer Vorteil, da Renten aufgrund der noch immer sehr lockere Zinspolitik der EZB kaum noch Rendite brächten, nach Kosten komme man damit schlicht "auf keinen grünen Zweig mehr".

Verschiedene Szenarien

Unser Berater führt beispielhaft aus: Bei einer Aktienquote von 50%, liege die Renditeerwartung im von uns avisierten Zeitraum bei drei bis fünf Prozent. Der zweite Wert sei vielleicht ein wenig hoch gegriffen, doch habe man solche Werte historisch mit diesem Anlagehorizont und einer solchen Allokation bereits erzielen können. Er verweist dazu auf einige Beispiele in der ausgehändigten Präsentation und geht als nächstes auf verschiedene Anlageklassen ein.

So sei physisches Gold momentan in Vermögensverwaltungsmandaten nicht vorgesehen, das müsse aber nicht so bleiben. Bei Pictet entscheidet ein "Anlage-Komitee" über die exakte Strategie und passt sie bei Bedarf an. Aktuell habe man zum Beispiel Immobilieninvestments und alternative Anlagen wie Hedgefonds hinzugenommen. Auch hier benutzt er die Präsentation, um Szenarien zu erläutern und historische Ergebnisse aufzuzeigen. Für ihn zeichnet sich auf Basis unserer bislang gegebenen Informationen ein ausgewogenes Modell ab, zusätzlich rät er uns zu einer globalen Allokation und damit Risikostreuung. In Deutschland werde häufig der DAX stark übergewichtet. Das könne auch häufig aufgehen, habe sich aber auch das eine oder andere Mal schon als verlustträchtig erwiesen. Unser Berater erklärt gut und sucht immer wieder die Rückversicherung, ob wir den teilweise komplexen Ausführungen und Fachbegriffen folgen können: Ob wir bis dahin Fragen oder Gedanken haben?

Komplexe Sachverhalte anschaulich dargestellt

Wir wenden uns noch einmal dem Thema Bruttorendite zu. In der Broschüre ist der Zusammenhang zwischen Anlagezeitraum und Ergebnis anschaulich dargestellt. Wir sehen ein Beispiel mit 4,6% auf zwölf Monate, 6,4% für dasselbe Portfolio über einen Zehnjahreszeitraum, ein etwas schwächeres Ergebnis für fünf Jahre, da in diese Periode einige "magere Jahre" vielen. Unser Berater nennt uns den Maximum Drawdown als wichtige Kennzahl. Innerhalb eines Jahres hat das Portfolio im ausgewogenen Modell maximal 7% verloren. Zum Vergleich sehen wir, dass der Verlust beim Modell "dynamisch" schon drastisch höher ausfallen kann, gerade bei sehr scharfen Marktkorrekturen, die eben immer wieder auch passierten. Er erwähnt beispielhaft das Jahr 2000 und die Dotcom-Blase.

Der Grafiker hat das als Wasserbecken veranschaulicht: Grau schraffiert sehen wir den Zeitraum, den das Portfolio "unter Wasser" war, also Verlust gemacht hat, aus der Darstellung ist aber gut zu ersehen, wie sich das über die Jahre hinweg ausgleicht und das Portfolio langfristig trotz solcher Phasen Gewinn macht. Anpassungen seien übrigens jederzeit möglich, falls sich entweder an unserer Situation etwas ändert oder uns die Strategie zu riskant oder zu wenig ertragreich erscheint. Das Anlage-Komitee berücksichtigt, wenn gewünscht, Kundenwünsche bei der Gewichtung.

Hohe Gebühren, aber auch viel Leistung

Wir sind beim Thema Kosten und konkreter Ablauf angekommen. Referenzwährung wäre für uns der Euro, Reportings erfolgen elektronisch. Bei unserem Anlagebetrag und beim vorgeschlagenen Modell einer hinsichtlich des Aktienanteils ausgewogenen Portfoliostruktur würde uns das Mandat 1,5% p.a. (gerechnet auf den Durchschnitt des investierten Betrags) kosten. Damit zählt Pictet gewiss nicht zu den günstigsten Anbietern, aber dafür handelt es sich auch um eine all-in-fee ohne Wenn und Aber. Enthalten sind Depotgebühren, sämtliche Ausgabe- und Rücknahmekommissionen, Handelsgebühren, Portfolio-Umschichtungen, Beraterleistungen, die Strategieermittlung, Kontoführungsgebühren, das Reporting, Onlinebanking sowie eine jährliche Ertragsaufstellung nach deutschen Anlegerstandards für den Steuerberater. Pictet unterhält ein eigenes Kompetenzzentrum für deutsche Kunden, um das zu gewährleisten. Und da wir unseren Wohnsitz in Deutschland haben, fällt für uns auch keine Mehrwertsteuer an.

Unser Berater fragt, ob wir mehrere Anbieter vergleichen werden und verweist im gleichen Atemzug darauf, dass kein anderes Institut sich durch eine eigene Fachabteilung für in Deutschland ansässige Kunden auszeichnet. Gern können wir uns jederzeit melden, wenn wir Fragen haben. Sollten wir uns für Pictet entscheiden, müssten wir eine gültige Ausweiskopie zur Verfügung stellen, ebenso unsere Steuernummer und einige andere Daten. Das wurde uns bereits vorab mitgeteilt.

Hervorragend beraten, aber im Anlagevorschlag enttäuscht

Wir fragen, ob wir einen schriftlichen Anlagevorschlag bekommen können. Unser Berater bejaht das, wendet aber ein, dass der ein wenig unübersichtlich erscheinen könne, gerade für Erstanleger. Erst jetzt erwähnt er, dass man normalerweise schon höhere Mindestanlageschwellen habe, aber angesichts des langen Anlagehorizontes könne man da eine Ausnahme machen. Wir fragen neugierig nach der Höhe des Mindestanlagebetrages. Stolze zwei Millionen Euro müssen Kunden normalerweise mitbringen, erfahren wir – da liegen wir selbst mit der zweiten Auszahlung noch drunter!

Der Berater beruhigt uns aber: Er fände es schön, wenn wir zusammenkommen. Das Gespräch endet mit etwas Small talk, er hat Verbindungen nach Berlin, erzählt ein wenig von seiner Familie und seinem Berufsweg, zu guter Letzt kommen wir noch auf die Immobilienmärkte in Berlin und Zürich zu sprechen. Unser Berater bedankt sich für Interesse und Zeit und stellt uns den schriftlichen Anlagevorschlag in Aussicht. Der kommt auch in weniger als einer Woche, ist verständlich und keinesfalls unübersichtlich, jedoch unserer Auffassung nach keineswegs individualisiert. Obwohl wir im Gespräch ein ausgewogenes Portfolio als für uns geeignet ermittelt haben, werden hier alle Strategien besprochen. Wir sehen zahlreiche Fonds, bei denen wir nicht genau erkennen, was sich darin befindet (Regionen, Branchen usw.)

 

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ADRESSE und Zusatzinfos

Pictet & Cie (Schweiz)

Freigutstrasse 12

8002 Zürich

Schweiz

https://www.group.pictet

 

 

MEHR INFORMATIONEN ZU TOPS 2020

PERFORMANCE-PROJEKT

Vermögende wollen gut beraten werden. Ebenso wichtig ist aber, dass das anvertraute Kapital solide verwaltet und vermehrt wird. Der Markt der Vermögensverwaltung ist intransparent. Getreu unserem Motto „Wir machen Qualität transparent" verfolgt das Performanceprojekt der Private Banking Prüfinstanz genau dieses Ziel.

Pictet & Cie nimmt passiv am fünften (vermögensverwaltende Fonds) Performance-Projekt V der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ teil.

Ein Projekt hat die Betreuung über 5 Jahre eines klassischen Private Banking Portfolios mit 3 Mio. EUR Anlagesumme zur Grundlage, das andere ist ein Portfolio aus vermögensverwaltenden Fonds des Hauses mit 1 Mio. Euro Anlagesumme. Die Kursdaten und das Portfoliomanagement-System werden von vwd zur Verfügung gestellt.

Die Projekte können von angemeldeten Besuchern der Webseite jederzeit eingesehen werden. Die Teilnahme an den Projekten ist kostenfrei. Es stehen 73 bzw. 74 Anbieter in den genannten Projekten im Wettbewerb zu einem Benchmark-Depot auf ETF.

Stand: Juni 2020

TRUSTED WEALTH MANAGER

Gibt es Verfahren oder Streitigkeiten mit Kunden?

Pictet & Cie gibt an, in den vergangenen drei Jahren in keinerlei Rechtstreitigkeiten mit Kunden verwickelt gewesen zu sein.


Hier finden Sie WISSENSWERTES über Pictet & Cie.


Mehr aus Rating

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Fazit:

Bei Pictet erleben wir im Gespräch Beratung auf hohem Niveau. Wir fühlen uns hervorragend betreut, als Kunde wertgeschätzt, mit unseren individuellen Wünschen gut aufgehoben. Gesprächsatmosphäre und -chemie, Struktur, Zeitrahmen (90 Minuten), verständliche und laienkonforme Erklärungen – all das könnte uns schon zu einer Zusammenarbeit mit Pictet motivieren. Abstriche gibt es – aus Laiensicht – allerdings beim Anlagevorschlag und – aus Kundensicht – beim Preis-Leistungsverhältnis. So sehr uns die Beraterleistung auch überzeugt hat: Den Preis der Vermögensverwaltung empfinden wir als sehr hoch, und gerade nach dem konstruktiven Gespräch sind wir von dem nicht individualisierten Anlagevorschlag, der das Besprochene aus unserer Sicht nicht adäquat abbildet, so enttäuscht, dass wir im Zweifel doch die Selbstverwaltung über eine ETF-Plattform vorziehen würden. Beim Absagegespräch fragt der etwas enttäuscht klingende Berater nach den Gründen unserer Entscheidung, die wir ihm auch genau so nennen.

 


HINWEIS: Dieses Bankenporträt beruht auf den Eindrücken aus einem individuellen Erstberatungsgespräch, das ein zuvor geschulter Testkunde durchgeführt hat. Die wiedergegebenen Eindrücke wurden während des Gesprächs oder unmittelbar danach schriftlich protokolliert. Subjektive Wahrnehmungen lassen sich nicht ausschließen. Der Testkunde hat sich zur Neutralität gegenüber dem getesteten Institut verpflichtet. Die Bewertung wurde nach einem festen Schema vorgenommen, das die Private Banking Prüfinstanz erstellt hat. Es beruht auf der jahrelangen – wissenschaftlich untermauerten – Beschäftigung mit dem Thema Beratungsqualität im Private Banking durch die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz, Dr. Richter | IQF und Ralf Vielhaber | Verlag FUCHSBRIEFE.

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