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Machbarkeitsstudien für Wasserstoff-Pipelines in Auftrag gegeben

Fünf Wasserstoff-Korridore nach Deutschland in Planung

Wasserstoff Pipelines auf einem Gelände und H2 Symbol © Adobe Firefly, KI-generiertes Bild
Die Pipeline-Planungen, um Deutschland mit Wasserstoff aus dem Ausland zu versorgen, nehmen Fahrt auf. Die neuen H2-Korridore, die Thyssenkrupp-Chef Miguel López in der vorigen Woche in einem Interview forderte, sind bereits in Planung.

Ab dem Jahr 2030 wird es fünf Hauptrouten geben, über die Wasserstoff nach Deutschland transportiert wird. Die European Hydrogen Backbone Initiative (EHB) arbeitet derzeit an Pipelines aus Spanien, Italien, der Nordsee, Finnland und dem Balkan. 

Insgesamt geht es in den Planungen um 40 Projekte, die alle um 2030 in Betrieb gehen sollen. Das Jahr markiert den großen Startschuss für die Wasserstoff-Wirtschaft. Gut 19.400 km Pipelines sollen dann insgesamt in Betrieb genommen werden. In den Jahren zuvor sind es jeweils ca. 1.000 bis 3.000 km jährlich.

Pläne für Wasserstoff-Pipeline aus Finnland gehen in die nächste Phase

Wie die Umsetzung der Pläne abläuft, zeigt derzeit der "Nordic Baltic Hydrogen Corridor". Für diese neue Wasserstoff-Pipeline von Finnland nach Deutschland wurde nun eine Vormachbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Pipeline soll nach den Vorstellungen der am Konsortium beteiligten Unternehmen über das baltische Festland verlaufen.

Auf Basis der Ergebnissen der Machbarkeitsstudie soll über die Fortsetzung des Projekts entschieden werden. Die Studie soll bis Mitte 2024 abgeschlossen werden. Der Wasserstoff-Korridor selbst soll 2030 in Betrieb gehen. Von deutscher Seite aus ist das Unternehmen ONTRAS beteiligt.

Spatenstich in den Niederlanden

Die Niederländer setzten im November den ersten Spatenstich für eine insgesamt 1.200 km lange Wasserstoffinfrastruktur. Der erste Abschnitt umfasst lediglich 30km von Rotterdam nach Pernis, wo Shell eine Gas-Raffinerie betreibt. Weitere Bauabschnitte sollen das Netz dann auch mit Belgien und Deutschland verbinden.

Fazit: Der Aufbau der Wasserstoff-Pipelines für die Versorgung Deutschlands schreitet voran. Wasserstoff dürfte sich aufgrund der vielfältigen industriellen Anwendungen schneller durchsetzen als E-Mobilität.
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