Ungarn sucht weiter den Konflikt mit der EU und will eine neue Pipeline mit Russland bauen. Das Land ist im Wahlkampf, im Frühjahr 2026 sind Parlamentswahlen.
Deutschlands Aussichten, in den nächsten Jahren mit günstigem Wasserstoff versorgt zu werden, sind gut. Denn einige Regionen, die günstig Wasserstoff erzeugen können, sind nah genug, um die günstigste Transportmöglichkeit zu nutzen.
Schon ab 2030 wird sich Europa mit günstigem grünen Wasserstoff aus Afrika versorgen können. Dafür wollen Italien, Österreich und Deutschland eine Wasserstoff-Pipeline bauen. Das Infrastruktur-Projekt hat sehr gute Chancen, eine große Erfolgsgeschichte zu werden.
Es ist kalt geworden in Deutschland, doch FUCHSBRIEFE haben für Sie zehn Gute-Laune-Nachrichten aus der Wirtschaft recherchiert, die Ihnen das Herz erwärmen dürften.
FUCHS-Briefe
Machbarkeitsstudien für Wasserstoff-Pipelines in Auftrag gegeben
Die Pipeline-Planungen, um Deutschland mit Wasserstoff aus dem Ausland zu versorgen, nehmen Fahrt auf. Die neuen H2-Korridore, die Thyssenkrupp-Chef Miguel López in der vorigen Woche in einem Interview forderte, sind bereits in Planung.
Die EU hat gute Startbedingungen für die Wasserstoffwirtschaft geschaffen. Zum einen nimmt die Wasserstoffbank ihre Tätigkeit auf. Sie bietet Förderungen für Wasserstofferzeuger. Zum anderen hat sie über die Betreiber der Wasserstoff-Netze entschieden.
Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft. Deutschland wird seinen Bedarf aber nicht selbst decken können. Darum sind wir auf Importe angewiesen. FUCHSBRIEFE skizzieren den Weg des Wasserstoff-Moleküls von der Produktion in Entwicklungsländern bis zur deutschen Industrie.
Unternehmen brauchen Planungssicherheit. In Sachen Wasserstoff mangelte es daran in Deutschland bislang. Doch eine neue Giga-Pipeline dürfte die Situation nun erheblich verbessern.
FUCHS-Briefe
Geheime Verhandlungen zwischen Kiew und Washington
Die Ukraine plant, ihren letzten Gastransit-Kanal von Russland nach Europa vorzeitig zu schließen. Ab dem Jahreswechsel will Kiew die Transgas-Pipeline kappen. Mit Washington werde bereits über Entschädigungszahlungen für Kiew verhandelt.
FUCHS-H2
Viele Narrative und vermeintliche Gewissheiten bei Wasserstoff
Es gibt immer wieder Falschinformationen und vermeintliche Gewissheiten, die sich in den Köpfen festsetzen. Wenn viele Menschen diese Ansichten teilen, können wir von einem verbreiteten Narrativ sprechen. Das ist auch beim Thema Wasserstoff so. Zeit, mit einigen dieser Falschannahmen aufzuräumen. Sven Jösting macht für FUCHS H2-Invest einen "Wasserstoff-Faktencheck".
FUCHS-Kapital
Spanischer Gaspipeline-Betreiber engagiert sich stärker in Deutschland
Die Zahlen zum 1. Quartal waren mau, dafür ist die weitere Perspektive umso interessanter. Enagas konzentriert sich mehr auf Europa und die Wasserstoff-Wirtschaft. Günstig bewertet ist der Titel allerdings nicht. Wie sollten Anleger hier vorgehen?
Die FUCHSBRIEFE-Redaktion entdeckt jede Woche zahlreiche Meldungen aus Politik, Wirtschaft und Unternehmen, die zeigen, dass es um die Konjunktur nicht so schlecht steht, wie die allgemeine Stimmung suggeriert.
FUCHS-Briefe
Europäische Investitionsbank zur Finanzierung bereit
Spanien wird durch seine Nähe zu Nordafrika mit ausreichend günstigen Energien versorgt. Damit auch das restliche Europa davon profitieren kann, braucht es Pipelines in den Norden. Die dürften nicht mehr lange auf sich Warten lassen.
Die Preise für den Energierohstoff Öl scheinen das Ende ihres Abwärtstrends gefunden zu haben. Ein kurzfristiger und ein mittelfristiger Faktor werden zu wieder steigenden Preisen führen.
Die Energieversorgung benötigt die richtige Infrastruktur. In Nordamerika wird die unter anderem von der Pembina Pipeline Corp. betrieben. Warum die Aktie eine sinnvolle Depotbeimischung sein kann, erläutert der nachfolgende Beitrag.
Pipelines stehen mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit: Sie transportieren das so essenziell wichtige Erdgas und perspektivisch auch Wasserstoff. Pipelines sind daher eine zentral notwendige Infrastruktur, die uns noch über Jahre begleiten wird. FUCHS-Kapital schaut daher in dieser Woche auf Aktien, die vom Ausbau der Pipeline-Infrastruktur profitieren.
FUCHS-Briefe
Angriff auf kritische Infrastruktur kann ein Kriegsgrund sein
Mitarbeiter mit Aufschrift Nord Stream 2 auf der Jacke. (c) picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Nach den vermutlichen Sabotage-Akten an den Nord Stream-Pipelines ist die Unsicherheit groß. Was war die Ursache? wer ist der Urheber? Und warum? Fest steht: Die politische Brisanz dieses Vorfalls ist enorm.
Ab Ende des Jahrzehnts wollen Wintershall Dea und Equinor die Speicherung von CO2 in Norwegen anbieten. Dieser Prozess, CCS genannt, ist ein wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Wirtschaft. Bis Anfang 2030 wird der Prozess durch die große Anwendung viel niedrigere Kosten erreichen als derzeit.
Der Gaspreis - aktuell ein maßgeblicher Inflationstreiber - hat vermutlich gerade seinen Höhepunkt erreicht. Darauf deuten die Entwicklungen am Gasmarkt hin. Für viele Unternehmen und Haushalte wird das aber nur ein schwacher Trost sein.
FUCHS-Kapital
Kanadas Politik fördert Forschung, Produktion und Transport von H2
Energierohstoffe - also Gas und Öl, perspektivisch auch Wasserstoff - brauchen eine entsprechende Transportinfrastruktur. Das ist das Kerngebiet der kanadischen Keyera Corporation. Das Unternehmen verfügt zudem über über eine ganz besondere Wasserstoff-Perspektive.