Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1561
Produktcheck

Magna New Frontiers Fund – D EUR

ISIN: IE 00B NCB 5M8 6, letzter Rücknahmepreis: 12,139 EUR

Viele Anleger konzentrieren sich bei ihren Investments auf den Heimatmarkt (home bias). Daneben werden oft nur ganz wenige andere große Märkte (USA, Kanada oder die Industrieländer der Eurozone) in den Fokus genommen. Der Grund dafür ist die irrige Vorstellung, die Chancen der heimischen Unternehmen gut einschätzen zu können. Oft gibt es aber gerade in wenig beachteten Märkten lukrative Anlagechancen. Die sogenannten Frontier-Staaten spielen aber bei vielen Anlegern noch eine untergeordnete Rolle. Dabei stehen hier überproportionale Wachstumsaussichten (Chancen) vergleichsweise überschaubaren Risiken gegenüber. Frontier-Märkte sind Länder wie Namibia, Uruguay oder Vietnam. Die sind politisch, wirtschaftlich und finanziell noch nicht so weit entwickelt wie Schwellenländer (Emerging Markets). Diese Länder könnten gewissermaßen die Schwellenländer von morgen werden. Die Frontier-Markets dürften eine ähnliche Entwicklung nehmen wie die Emerging Markets Anfang der Neunziger Jahre. Damals galten sie als ausgefallene Investments, heute sind sie nicht mehr sonderlich exotisch und haben ansehnliche Renditen gebracht. Ein Vorteil dieser Märkte ist zudem, dass sie im Vergleich zu Schwellenländer-Investments eine deutlich niedrigere Korrelationen zu Anlagen in entwickelten Märkten aufweisen. Daher eignen sie sich gut zur Diversifikation eines Portfolios. In diesen Märkten sind nämlich bislang noch vornehmlich lokale Anleger engagiert. Selbst große internationale Investoren sind in Frontier-Märkten noch unterrepräsentiert. Daher sind diese Märkte weniger anfällig gegenüber Veränderungen der Risikobereitschaft des globalen Anlagekapitals. Aufgrund der schärferen Fokussierung auf den eigenen Binnenmarkt sind diese Länder zudem weniger abhängig vom globalen Wachstumszyklus. Somit sind sie auch von den aktuellen Handelsstreitigkeiten weniger betroffen. Aus diesen Gründen liegt die Volatilität (Schwankungsbreite) der Aktien von Frontier-Märkten mit langfristig rund 13% deutlich unterhalb der Volati
liät von Aktien aus entwickelten Ländern (ca. 16%) oder Emerging Markets (ca. 19%). Direkte Investments in Frontier-Märkten sind für private Anleger allerdings schwierig. Die Aktien werden an ausländischen (deutschen) Börsen entweder nicht oder nur vergleichsweise illiquide gehandelt. Hohe Spreads machen Investments teuer. Anleger, die in Frontier-Märkte investieren wollen, greifen daher am besten zu aktiv gemanagten Investmentfonds. Der Magna New Frontiers Fund hat sich auf Anlagen in diesen Märkten spezialisiert. Er überzeugt seit Jahren mit überdurchschnittlichen Ergebnissen im Vergleich zu anderen Fonds des Sektors und des Benchmarkindex MSCI Frontier Markets. Die Fondsmanager Stefan Böttcher und Dominic Bokor-Ingram setzen auf ein breit gestreutes Portfolio aus Aktien. Die regional größte Gewichtung haben aktuell Aktien aus Vietnam (21,2%), Kuweit (17,3%), den Vereinigten Arabischen Emiraten (17,3%) und Saudi Arabien (16,7%). Aktien aus Emerging Markets werden beigemischt, darunter auch osteuropäische Titel. Bei den Branchen dominieren aktuell die Finanzbranche (57,1%) und Hersteller nicht zyklischer Konsumgüter (21,5%). Insgesamt besteht das Portfolio aus rund 50 Einzeltiteln. Der Magna New Frontiers Fund kann zuzüglich eines Ausgabeaufschlags von5,00% börsentäglich direkt über die KVG gekauft werden. Ein Börsenhandel der Fondsanteile findet nicht statt. Die laufenden Kosten (TER) betragen rund 2,2% pro Jahr. Darüber hinaus wird eine erfolgsabhängige Vergütung fällig, wenn die Wertentwicklung des Fonds den Benchmarkindex MSCI Frontier Markets Free Net Total Return Index schlägt. In diesem Fall werden 20% der Überrendite als Performance-Fee einbehalten.

Fazit

Der Magna New Frontiers Fund eignet sich für langfristig orientierte Anleger, die ihr Portfolio mit chancenreichen Aktien aus Grenz-Ländern (Frontier Marktes) diversifizieren möchten.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsmanager 2024: Die Top 10

Auf dem Siegertreppchen wird es eng

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Fünf Anbieter von insgesamt 35 Ausschreibungsteilnehmern schaffen es in diesem Jahr auf das Siegertreppchen und sichern sich eine „Goldmedaille“ für eine sehr gute Gesamtleistung. Zwei weitere Häuser holen Silber für gute Leistungen und drei dürfen sich mit Bronze für ein Befriedigendes Gesamturteil schmücken. Sie alle hatten es aufgrund der Güte ihrer Anlagekonzepte in die Endrunde der Ausschreibung für die Stiftung Fliege geschafft.
  • Editorial Stiftungsvermögen 2024: Weitreichende Folgen

Die Auswahl des Vermögensverwalters nicht dem Zufall überlassen

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Wahl des Vermögensverwalters kann das Schicksal einer Stiftung bestimmen. Viele Stiftungen besitzen nicht das nötige Finanzwissen im eigenen Kuratorium, was fatale Folgen haben kann. Regelmäßige Kontrollen und kompetente Beratung sind unerlässlich, um nicht Opfer von fatalen Anlagestrategien zu werden. Erfahren Sie, welche verheerenden Fehler vermieden werden können und wie eine Stiftung die richtige Wahl trifft – bevor es zu spät ist.
  • Brutaler Messerangriff in Mannheim: Gefahr für unser Recht auf friedliche Demonstrationen

Wie wir selbst die Grundwerte unserer Gesellschaft untergraben

Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber. © Foto: Verlag Fuchsbriefe
In Mannheim wurde am Wochenende auf brutale Weise und ohne Vorwarnung ein Redner bei einer Demonstration mit einem Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Auch ein Polizist wurde lebensgefährlich attackiert. Er erlag am Wochenende seinen Verletzungen. Doch die Medien relativieren die Tat und lenken vom Kern einer wichtigen Debatte ab, meint Fuchsbriefe-Herausgeber Ralf Vielhaber.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Dürfen Arbeitgeber kündigen, wenn man Fußball schaut?

Fußball-EM: Fernsehen am Arbeitsplatz

Wer die Fußball WM 2018 während der Arbeitszeit verfolgt, riskiert eine Abmahnung.
Vor der Fußball-EM beginnt in Betrieben wieder die Diskussion um die Möglichkeit, die Spiele während der Arbeitszeit im Fernsehen zu verfolgen. Viele Unternehmen akzeptieren das. Arbeitgeber sollten aber vorher auf jeden Fall Klarheit schaffen, um Rechtsstreitigkeiten zu verhindern.
  • Fuchs plus
  • Vermögensmanager für Stiftungsvermögen 2024

Bruttorenditen: Ausgesprochen breites Erwartungsspektrum

Kollage Verlag Fuchsbriefe ©Bild: envato elements
In der jüngsten Studie der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz zum Vermögensmanagement für Stiftungen und andere Non-Profit-Organisationen offenbart sich eine bemerkenswerte Bandbreite bei den erwarteten Bruttorenditen von 3,3 % bis zu beeindruckenden 7,49 %. Diese Analyse taucht tief in die Zahlen ein und enthüllt, was hinter den Kulissen der Finanzinstitutionen vor sich geht.
  • Interview mit Stiftungsvorständin der Stiftung Fliege Johanna Schüller und dem Geschäftsführer der Stiftungsverwaltung Gutes Stiften GmbH Thomas Ebermann

Stiftung Fliege: Einblicke in den professionell begleiteten Auswahlprozess

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Die Stiftung Fliege hat den Auswahlprozess zur Bestimmung eines neuen Vermögensverwalters durchlaufen. Begleitet wurde sie dabei von der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz. Johanna Schüller, Vorständin der Stiftung Fliege, und Thomas Ebermann, Geschäftsführer der GUTES STIFTEN GmbH, geben in einem Gespräch mit der Redaktion Fuchsbriefe Einblicke in den Ablauf und die Auswirkungen dieser Zusammenarbeit.
Zum Seitenanfang