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Klare Fokussierung auf Trading-Profis

interactive brokers

Das Haus ist offenbar so groß und erfolgreich, dass es sich gar nicht um interessierte Neukunden kümmern muss und will.

Erstkontakt

Interactive Brokers (IB) empfängt uns auf einer tollen Homepage. Wir können uns direkt als Anleger/Trader einordnen und gelangen dann gezielt zu speziellen Angeboten des US-Brokers. IB wickelt täglich rund 657.000 Orderausführungen ab.

Plattform

Wir handeln mit der IB-Handelsplattform TWS (TraderWorkStation). Damit können wir an über 100 Börsen in 24 Ländern Aktien, Anleihen, Futures, Optionen, Devisen, Zertifikate, CFDs, ETF und Investmentfonds handeln. IB hat eines der breitesten Handelsuniversen. Klasse: Alle Produkte können wir über ein Konto handeln. Der Einstieg in die komplexe Tradingsoftware wird durch ein Online-Tutorial erleichtert. Manko: Das Video ist nur englisch verfügbar. IB gehört zu den günstigsten Anbietern der Branche. US-Aktien oder US-CFDs können wir mit 0,01 USD je Aktie (Minimum: 1 Dollar) handeln. Für deutsche Aktien-CFDs berechnet der Broker 0,05% (mind. 3 Euro). So lassen sich auch kleinere Orders profitabel abwickeln. Ebenfalls positiv: IB routet unsere Order direkt in den Markt (direct market access) und nutzt neben Xetra auch alternative Börsenplätze wie ChiX oder Bats.

Service und Beratung

Wir erhalten zwei Emails: die Demo-Bestätigung und nach 14 Tagen den Hinweis auf eine Kontoeröffnung. Kundengewinnung ist das nicht. Wir rufen die deutschsprachige Hotline an, dort bekommen wir kompetente Antworten. Daneben stellt IB ein umfangreiches Videoarchiv und regelmäßig Live-Webinare zur Verfügung – ebenfalls hauptsächlich in englisch.

Fazit: Produkte und Konditionen top, Bildungsangebot passabel, aber der Sercice ist ungenügend. Profis sind bei IB gut aufgehoben, an Einsteigern hat das Haus offenbar kein Interesse.

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