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Südwestbank AG, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Vorhang zu und alle Fragen offen

Die Ampel der Südwestbank steht auf Rot.
"Mittelständisch und privatwirtschaftlich, mit starken Wurzeln in der Region" – mit diesem Selbstbild wirbt die Südwestbank am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg um Vertrauen bei Unternehmern, Vermögenden und Häuslebauern. Die einstige Württembergische Landwirtschaftsbank erhielt ihren heutigen Namen im Jahr 1964. Den regionalen Fokus hat sie beibehalten. Vielleicht liegt es ja an der Übernahme durch die österreichische BAWAG P.S.K. im Jahr 2017, dass von Nähe zum typischen Mittelstandskunden nicht mehr viel zu spüren ist.

Bis zum hundertsten Geburtstag ist es nicht mehr lange hin: Die Wurzeln der Südwestbank AG reichen zurück bis ins Jahr 1922. Seit 1964 hat sie ihren jetzigen Namen, seit 1970 firmiert sie als AG. 2005 wurde sie mit dem Verkauf an eine Unternehmerfamilie zur Privatbank, 2017 wurde sie von der BAWAG P.S.K. (Österreich) übernommen. Eine durchaus bewegte Geschichte, die die Südwestbank mit einem betont bodenständigen Wertesystem verbindet. Man kenne die Werte der Region und teile sie mit den Menschen und Unternehmen von hier, so steht es auf der Website zu lesen. Ziel sei es, "die Menschen besser zu verstehen als Wettbewerber und sich besser um sie zu kümmern".

Weiterhin finden wir im Internetauftritt Informationen zu Vorstand, Aufsichts- und Beirat, zur Pfandbrieflizenz, die die Bank seit 2016 innehat, zum Engagement, zu Tochtergesellschaften und Partnern. Was wir vergeblich suchen: Zahlen. Standorte, Mitarbeiter, verwaltetes Vermögen, gar ein Geschäftsbericht – all das finden wir zumindest im "Über uns"-Bereich nicht. Das sorgt beim ersten Eindruck für etwas Skepsis gegenüber den Marketingversprechen. Bodenständigkeit schätzen wir sehr, Transparenz allerdings genauso.

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