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Amazonas in Flammen

Unter Lula gab es deutlich mehr Waldbrände

Seit Tagen hält uns die Berichterstattung über die Waldbrände im Amazonasgebiet in Atem oder besser: Sie raubt uns die Luft. Doch die dramatisch erscheinenden Zahlen im Vergleich zum Vorjahr verlieren an Kraft, wenn man sie in einen Langzeit-Vergleich setzt. Die geschürte Aufregung dient aber einem bestimmten Zweck.

Mit Zahlen kann man herrlich Politik machen – und das geschieht gerade mit der Berichterstattung über die Waldbrände im Amazonasgebiet in Brasilien. Sie sind der Aufhänger für eine Kampagne insbesondere des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gegen den reaktionären neuen Präsidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro. Richtig ist: Die Zahl der Feuer stieg nach Angaben der brasilianischen Weltraumagentur INPE seit Anfang des Jahres um 82% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf mehr als 79.000 Brände. Und die Brände sind an sich schlimm genug.

Richtig ist aber auch: In den Jahren 2002-2008 und 2010 lagen die Zahlen teilweise weit darüber. 2004 und 2005 gab es deutlich mehr als 100.000 Brände im gleichen Zeitraum. Damals regierte der linke und weltweit deutlich besser gelittene Präsident Lula da Silva – der nun wegen Korruption im Gefängnis sitzt. Unter Lula war der umstrittene Industrielle Blairo Maggi zugleich Gouverneur Mato Grossos. Greenpeace nennt ihn einen der Hauptverantwortlichen für die Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes. Warum macht die Presse mit? Zitat: „Das sind so eindrucksvolle Bilder ... die halten die Leser bei der Stange."

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