Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1782
Empfehlung

Helma – Schaffe, schaffe, Häusle baue

Das junge Unternehmen entwickelt sich gut. Und seine Aktien sind ein Kauf.

ISIN: DE 000 A0E Q57 8; Kurs: 39,29 Euro (Stand: 1.4., 12 Uhr)

Die Helma Eigenheimbau AG mit Sitz in Lehrte ist ein recht junges Unternehmen. 1980 gegründet, erfolgte erst im September 2006 der Börsengang. Kerngeschäft sind Entwicklung, Planung, Verkauf und Bauregie schlüsselfertiger Ein- und Zweifamilienhäuser. Diese werden als standardisierte, aber individualisierbare Massivhäuser von Handwerksbetrieben erstellt, die Partnerunternehmen von Helma sind. Verschiedene Tochtergesellschaften sind in angrenzenden Geschäftsbereichen tätig. Die Helma Wohnungsbau GmbH ist im Bauträgergeschäft aktiv. Daneben gibt es die Hausbau Finanz GmbH, die in der Baufinanzierung für Privatkunden tätig ist, und eine Tochter, die Ferienimmobilien entwickelt und vertreibt. Den Bau der Häuser hat Helma ausgelagert. Das Unternehmen kümmert sich um die Entwicklung, Planung, den Verkauf und die Bauregie sowie bei Bedarf um die Finanzierung. Damit hat Helma ein attraktives Geschäftsmodell, das recht starkes Wachstum bei nicht zu hohem Kapitaleinsatz und attraktive Margen bietet. Die Umsätze des Unternehmens sind in den letzten Jahren häufig zweistellig gewachsen. 2013 betrug das Wachstum 21%, im Jahr 2014 sogar 23%. Nach den bisher vorliegenden Zahlen lag der Umsatz 2014 bei 170,5 Mio. Euro. Das operative Ergebnis wuchs sogar noch stärker. Im Jahr 2013 um 38%, 2014 um 50% auf zuletzt 14,2 Mio. Euro. Die Aktie ist seit 2013 extrem gut gelaufen. Damals startete das Papier seinen Anstieg bei 10 Euro. Anfang 2014 erreichte sie den einstigen Ausgabekurs von 20 Euro. Inzwischen notiert die Aktie bei 39 Euro. Dennoch ist Helma fundamental nicht zu teuer. Das KGV liegt bei 13, die Dividendenrendite bei 2,3% – und es ist mit einem weiterhin sehr belebten Geschäft zu rechnen. Daher können Anleger durchaus schon eine erste Teilposition kaufen. Da nach dem steilen Kursanstieg der vergangenen Monate durchaus mit Rücksetzern zu rechnen ist, kann die Position dann vermutlich gut aufgestockt werden. So bietet die Helma-Aktie eine ausgesprochen aussichtsreiche Möglichkeit, vom aktuellen Eigenheimboom in Deutschland zu profitieren.

Empfehlung: Kaufen zischen 30 und 35 Euro

Kursziel: 41 Euro, Stopp-Loss: 27 Euro

Stiftungsgeeignet: Ja – unter der Berücksichtigung der systemischen Risiken bei Aktien und des recht geringen Handelsvolumens der Aktie

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 19: Aktive Akzente in ruhigem Marktumfeld

Spiekermann & Co. dominiert mit Rotation, DGK überzeugt mit Struktur

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance‑Projekt 9 (Stiftungsportfolio) reicht eine Handvoll Transaktionen aus, um deutliche Unterschiede zu erzeugen. Während das Benchmarkdepot vollständig passiv bleibt, greifen einzelne Vermögensverwalter gezielt ein. Struktur, Risikoappetit und selektiver Handel prägen die Woche. Konkrete Umschichtungen im sechsstelligen Bereich entscheiden über Out‑ und Underperformance – und machen Projekt 9 zu einem Lehrstück moderner Vermögenssteuerung. Erfahren Sie hier mehr.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 19: Strukturqualität im Stresstest

Kaiser Partner, Spiekermann & Co. und DGK setzen sich vorne ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance‑Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) entscheidet nicht das Timing, sondern die Architektur der Portfolios. Alle Vermögensverwalter verzichten vollständig auf Wertpapiertransaktionen – und dennoch öffnen sich klare Leistungsunterschiede. Während das Benchmarkdepot marktgetreu und stabil verläuft, nutzen einzelne Häuser ihre strategische Aufstellung deutlich besser. Wer mehr Rendite erzielt, zahlt mit höheren Schwankungen. Wer maximale Ruhe sucht, bleibt zurück. Lesen Sie hier.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Bewegung, Mut und Momentum im Private Banking

Gewinner der Woche: Kaiser Partner und A&Q setzen sich vom Feld ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance‑Projekt 7 (Private-Banking) nutzt ein Teil der Vermögensverwalter die Marktphase konsequent aus. Während das Benchmarkdepot ohne jeden Eingriff von der positiven Marktentwicklung profitiert, erzielen einzelne Häuser durch gezielte Allokationsentscheidungen deutlich höhere Vermögenszuwächse. Auffällig ist dabei: Sowohl aktives Handeln als auch disziplinierte Untätigkeit führen zu Outperformance. Der Unterschied liegt im Risikoprofil – und in der Qualität der Entscheidungen.
Zum Seitenanfang