Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1238
Aktienrückkauf mit Tradition

Eurazeo S.A.: Clever beteiligt

Der französiche Konzern Eurazeo ist heute eine der führenden börsennotierten Investmentgesellschaften in Europa. Seit 2007 kauft der Finanzinvestor bereits regelmäßig eigene Aktien zurück.
Aktienrückkäufe haben bei dem französischen Private Equity Unternehmen Euroazeo schon Tradition. Seit 2007 kauft der Finanzinvestor regelmäßig eigene Aktien zurück. Das aktuelle Programm ermöglicht den Rückkauf eigener Papiere von maximal 10% des Aktienkapitals mit einem Höchstpreis von 100 Euro. In der Regel wird auf der nächsten Hauptversammlung ein neues Rückkaufprogramm initiiert.   Eurazeo ist heute eine der führenden börsennotierten Investmentgesellschaften in Europa. Das Unternehmen entstand 2001 aus der Fusion von Eurafrance und Azeo. Der Konzern unterhält ein breit diversifiziertes Portfolio von Finanzbeteiligungen unter anderem an der Hotelkette Accor, dem Autovermieter Europcar, dem Modeverkäufer Desigual oder dem Spiele-Publisher Asmodeé. Des Weiteren investiert Eurazeo in kleinere und mittelgroße französische Unternehmen mit hohem Wachstumspotential und unterstützt diese durch aktives Management. Beim Immobilienunternehmen ANF Immobilier ist der Konzern mit einer Beteiligung von 50,48 Prozent Mehrheitsaktionär. Der Finanzinvestor hat ein gutes Gespür für lukrative Firmenbeteiligungen. Im ersten Halbjahr kletterte der Konzernumsatz um knapp 16% auf 1,569 Mrd. Euro. Die Unternehmensbeteiligungen spülten einen Nettogewinn von 106 Mio. Euro in die Kassen. Im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum war dies ein Anstieg um gut 63%. Seit Jahresbeginn kletterten die Anteilsscheine des Wagniskapitalgebers um etwa ein Drittel und notieren aktuell in der Nähe des Allzeithochs von Ende 2006. Private Equity Firmen wie Eurazeo werden in der Regel mit einem Sicherheitsabschlag auf den Netto-Inventar-Wert (NAV) gehandelt. Der Grund dafür ist, dass sich bei einem Verkauf einer Beteiligung möglicherweise nicht der bilanzierte Wert erlösen lässt. Per Ende Juli lag der Wert des Beteiligungsportfolios bei rund 5,6 Mrd. Euro oder etwa 78,60 Euro je Aktie. Der aktuelle Discount auf den inneren Wert (Wert der Beteiligungen) beträgt damit mehr als 10%. Noch ist die Aktie erschwinglich. Das geschätzte KGV für 2018 beträgt knapp 17. Langfristig orientierte Anleger sichern sich erste kleine Positionen und nutzen schwache Börsentage zum Ausbau des Investments.  

Empfehlung: kaufen,  mögliche Kursrücksetzer Richtung 66 Euro für Nachkäufe nutzen

Kursziel: unter 58 EUR (Schlusskurs Euronext Paris)

Neueste Artikel
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 55

Geldtipp #55: Welche Chancen und Risiken das Anlagejahr 2026 bietet

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Geopolitische Gefahren, Handelskonflikte, sinkende Inflation und Entwicklungssprünge bei Künstlicher Intelligenz: auf die Finanzmärkte wirken zum Jahresanfang viele Faktoren ein. In der 55. Ausgabe des Geldtipp-Podcasts blicken Pferdchen und Fuchs auf die wichtigsten Rahmenbedingungen und Prognosen des Jahres.
  • Fuchs plus
  • Private Markets: Das ist die Stärke der LGT Schweiz

Die stille Stärke der LGT Schweiz

Erstellt mit Canva
Wer Zugang zu echten Private-Markets-Strategien sucht, findet bei der LGT Schweiz ein exklusives Angebot. Die Bank kombiniert jahrzehntelange Erfahrung mit institutioneller Struktur – verlangt dafür aber auch einen stolzen Preis.
  • Fuchs plus
  • Rechtssichere Eigenbedarfskündigung: Begründung muss konkret und belegbar sein

Eigenbedarfskündigung: Floskeln reichen nicht

Bei einer Eigenbedarfskündigung ist eine rechtlich einwandfreie Begründung entscheidend. Ein Urteil des Landgerichts (LG) Heilbronn zeigt, wie schnell Immobilieneigentümer mit zu pauschalen Angaben scheitern.
Zum Seitenanfang