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Viele Innovationen für Batterien für E-Autos

Batterie-Technik mit Potenzial

Für die Optimierung von E-Auto-Batterien gibt es zahlreiche Entwicklungen, die dafür sorgen werden, dass die Preise für E-Autos sinken. Daher werden die Verkäufe für E-Autos in wenigen Jahren wieder steigen und einen immer größeren Anteil an allen Autoverkäufen ausmachen.

Zahlreiche Neuentwicklungen zeigen, dass E-Auto-Batterien noch großes Kostensenkungspotenzial haben. Das Startup Batene aus Stuttgart bringt derzeit ein Metallvlies zur Serienreife, mit dem Lithium-Batterien bis zu 80% mehr Strom speichern können. Gleichzeitig werden damit die Produktionsprozesse einfacher und die Herstellungskosten sinken. 2025 kann die Serienproduktion der Vliese starten. Siliziumanoden können die Schnellladefähigkeit stark verbessern. Das gibt es schon in ersten Serienfahrzeugen: Sie steigern die Ladeleistung des Porsche Taycan.

Billigere Zellen in immer mehr Modellen

Schon alltäglich sind die LFP-Zellen. In denen werden statt teurer Metalle nur Phosphat und Eisen genutzt. Sie sind damit wesentlich billiger als bisherige. Sie werden in viele chinesische E-Autos eingebaut und sind einer der Gründe für deren relativ geringe Kosten und somit auch Preise. Auch der Citroen e-C3, mit 23.330 Euro eines der günstigsten E-Autos in Europa, nutzt diese Batterie. Nachteil von LFP-Batterien sind die etwa ein Viertel bis ein Drittel geringere Reichweite der Autos im Verhältnis zu NMC-Zellen. Bei LFP-Zellen gibt es Entwicklungen, die ihre Reichweite erhöhen.

Ohne Lithium noch günstiger

In China werden seit Anfang des Jahres E-Autos mit Natrium-Zellen verkauft. Weil dazu nicht mal mehr Lithium benötigt wird, sind sie nochmals um 30% bis 40% billiger als Fahrzeuge mit LFP-Zellen. Nachteil ist, dass sie noch weniger Reichweite bieten als LFP-Zellen. Northvolt hat kürzlich von einem Durchbruch bei der Entwicklung neuer Natrium-Zellen berichtet. Die Energiedichte soll nur noch etwas unter der von LFP-Zellen liegen. 2026 könnte die Produktion starten. 

Die absehbaren Fortschritte in der Batterietechnik bedeuten, dass E-Autos um 2028 bis 2030 ganz ohne Förderung den gleichen Preis wie Verbrenner erreichen können. Schon vorher wird die Nachfrage nach E-Autos und deren Anteil an den Gesamtverkäufen wieder steigen. Denn die Betriebskosten für E-Autos sind schon jetzt geringer, weil Strom relativ günstiger ist, als Benzin oder Diesel.

Fazit: Die großen Fortschritte in der Batterietechnik zeigen, dass die Technik noch erhebliches Steigerungspotenzial hat. Der gordische Knoten aus preiswerter Batterie-Technik mit steigender Reichweite ist aber noch nicht durchschlagen.
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