Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
10217
Bei zwingend notwendigen Assistenzaufgaben sieht die Sache anders aus

Begleitende Ehefrau reist auf eigene Rechnung, aber nicht immer

Die Kosten, die ein Steuerberater für Fachtagungen auch an touristisch interessanten Orten wie Dehli, Barcelona und Prag ausgibt, sind immer Betriebsausgaben. Aber gilt das auch für Reisekosten, die durch die begleitende Ehefrau entstehen?

Ein Steuerberater kannn seine reisekosten zu Steuerfachtagungen auch an touristisch reizvolle Ort als Betriebausgaben geltend machen, nicht aber die Kosten für die begleitende Ehefrau. Auch, nicht, wenn diese gelegentlich im Büro mitarbeitet. Im entschiedenen Fall war die Ehefrau fachlich nicht vorgebildet und stand zum Kläger auch in keinem Arbeits- oder Angestelltenverhältnis. Das Tagungsprogramm zeichnete sich außerdem durch einen hohen Freizeitwert aus.
Urteil FG Münster vom 14.5.2019, Az.: 2 K 2355/18 E

Bei beruflichen Aufgaben sind Reisekosten Betriebsausgaben

Aber es geht auch anders. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einem, schon länger zurückliegenden Beschluss die Ausgaben für eine Begleitperson anerkannt. In diesem Fall hatte sie Assistenzaufgaben während der Tagung übernommen, die zwingend notwendig waren.

Urteil BFH vom 13.2.1980, Az.: I R 178/7.

Die Begleitperson bei einer Fachtagung muss eine klare, nachvollziehbare berufliche Aufgabe haben (dolmetschen, Protokoll führen, Geschäftspartner aufsuchen). In diesen Fällen fallen Betriebsausgaben an, die steuerlich erfolgreich in Ansatz zu bringen sind.

Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 10: Performance, Gewinner und Verlierer

Fondsmanager im Projekt 8 geraten unter Druck

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In KW 10 zeigt sich im Performance‑Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) ein klares Bild: Die Benchmark behauptet sich mit einem moderaten Verlust, während viele aktiv gemanagte Depots deutlich stärker zurückfallen. Handelsaktivitäten fanden nicht statt – alle Ergebnisse stammen aus der reinen Marktentwicklung, defensive Strategien erzielen in dieser Woche klare Vorteile.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Gewinner, Verlierer und Handelsstrategien

Ruhe im Markt, Risiko im Handel: Projekt 7 im Wochenfokus

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In KW 10 bleiben die meisten Private‑Banking‑Depots von Projekt 7 passiv – und profitieren davon. Drei aktive Häuser handeln im großen Stil, geraten aber kräftig ins Hintertreffen. Die Benchmark schlägt sämtliche Händler. Die Woche offenbart, wie stark sich Risiko und Rendite in ruhigen Marktphasen entkoppeln können.
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 10: Rendite, Risiko und Marktdynamik

Benchmark wackelt – und einige Vermögensverwalter nutzen die Chance

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In KW 10 zeigt sich ein ungewöhnlich klares Bild: Während die Benchmark leicht an Wert verliert, gelingt es nur wenigen Vermögensverwaltern, die Woche positiv oder stabil abzuschließen. Einige nutzen die Marktruhe geschickt, andere rutschen kraftvoll ab – trotz fehlender Handelsaktivität. Für Anleger liefert die Woche wertvolle Hinweise auf Risikomanagement und Positionierung.
Zum Seitenanfang