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Fachkräfte aus Drittländern

Ausweitung der Blue Card gefordert

Der DIHK belebt die Diskussion um die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittländern. Vor allem eine Zugangshürde soll abgesenkt werden.
Der DIHK will die Zugangskriterien von Fachkräften aus Drittländern lockern. Insbesondere soll die Einkommensgrenze für Blue Cards-Inhaber von derzeit 50.000 Euro p.a. gesenkt werden. Nur so könnten die vom Mittelstand bitter benötigten Handwerker, Facharbeiter und sogar angelernte Kräfte beschäftigt werden. Hintergrund: Es werden nicht nur hochbezahlte Hochschulabsolventen gesucht. Vor allem in den metropolenfernen Regionen sind Fachkräfte mit qualifizierter Berufsausbildung ohne Hochschulabschluss Mangelware geworden. Seit 2012 sind 62.000 Blue Cards für hochqualifizierte Fachkräfte ausgegeben worden. Ein Punktesystem für Zuwanderer aus Drittländern lehnt der DIHK ab. Es reiche das Vorlegen eines Arbeitsvertrages durch Unternehmen. Packt es der Zuwanderer dort oder an einem anderen Arbeitsplatz nicht, erlischt die Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis. Der Staat soll stattdessen in Drittländern vermehrt um Arbeitskräfte für Deutschland werben. Ergänzt werden könnten diese Aktivitäten durch Fortbildungsmaßnahmen der Arbeitsagentur im Inland.

Fazit: Die Ausgestaltung qualifizierter Zuwanderung bleibt noch länger auf der Tagesordnung.

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