Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
789
IT | Industrie

Das Internet der Dinge testen

Deutsche Industrieunternehmen können ihre Produktionsprozesse kostenlos optimieren.
Deutsche Industrieunternehmen können ihre Produktionsprozesse kostenlos optimieren. Das ermöglicht ihnen eine Zusammenarbeit mit der Forschungsplattform Smart Data Innovation Lab (SDIL). Diese wurde am 8. Januar vom landeseigenen Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eingerichtet. Industrieunternehmen kommen an das Know-how für den intelligenten Einsatz der im Laufe eines Industrieprozesses anfallenden Daten. Über Muster in den Daten der Maschinensensoren können Unternehmen Ursachen für Anomalien erkennen und Produktionsprozesse optimieren. Interessant ist diese Zusammenarbeit für Unternehmen mit einer großen Menge von Sensoren-Daten. Groß ist die Menge dann, wenn sie nicht mehr von einer Person oder einer auf dem Markt verfügbaren Software verarbeitet werden kann. Zwei Beispiele: Ein Reifenhersteller, dessen Produktion über mehrere Schritte geht, kann die Taktung für Wartungszeiten der Maschinen aufeinander abstimmen. Damit kann er den Ausfall der gesamten Produktion aufgrund einer funktionsuntüchtigen Maschine verhindern. Ein anderes Beispiel: Sie bemerken, dass eine Ihrer Maschinen regelmäßig ausfällt. Bei der Wartung werden jedoch keine Probleme festgestellt. Eine Analyse der Sensoren-Daten kann den Grund der Anomalie in einem vorgelagerten Produktionsschritt erkennen. Bei einer Kooperation mit der SDIL erhalten Unternehmen das Know-how und ggf. eine Softwarelösung. Das ermöglicht eine abgestimmte Kommunikation zwischen den Maschinen in verschiedenen Prozessen. Experten bezeichnen das auch als „Internet der Dinge“. Bedarf es für die Umsetzung der Lösung einer Hardware (z.B. eines zusätzlichen Computers), müssen Sie selbst investieren. Für Problemlösung und Software zahlen Sie mit Ihren Meta-Daten: Das KIT erwartet, dass Sie diese für weitere Analysen zur Verfügung stellen. Ziel ist es, die deutsche Industrie für die nächste industrielle Revolution (4.0) fit zu machen. Grundsätzliche Erkenntnisse stellt das KIT nach dem Ablauf des Projektes der Öffentlichkeit und der Wirtschaft zur Verfügung. Betriebsspezifische Erkenntnisse aus Ihrem Betrieb erhalten nur Sie.

Fazit: Eine Partnerschaft mit dem KIT ermöglicht es Ihnen, ohne großen finanziellen Aufwand Problemlösungen zu finden, die Ihren Produktionsprozess optimieren.

Hinweis: Weitere Informationen auf der offiziellen Seite: http://www.sdil.de.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Chart der Woche vom 17.6.2021

Allianz im Klettermodus

Allianz im Klettermodus. Copyright Pixabay
Technisch orientierte Anleger bringen sich bei der Aktie der Allianz SE in Stellung. Der Kurs des Versicherungsriesen klettert zum Ende der Woche über einen wichtigen Widerstand und markiert ein neues Rekordhoch. Trendfolgende Anleger nutzen diesen Ausbruch.
  • Fuchs plus
  • Chinas Tor zur Welt ist geschlossen

Der Lockdown wirft Hongkong weit zurück

Der Lockdown wirft Hongkong weit zurück. Copyright: Pexels
Seit 1997 ist Hongkong kein britisches Protektorat mehr, sondern gehört wieder zu China. Peking hält sich aber nicht an die Vereinbarungen, dem "verwestlichten" Hongkong die versprochenen Freiheiten zu lassen. Das hat den Finanzplatz bereits empfindlich getroffen. Nun stellt sich ein neues Problem als noch größeres heraus.
  • Fuchs plus
  • Starkes Entrée und bereitwillige Auskünfte

Donner & Reuschel: Vorbereitung ist alles

Donner & Reuschel: Vorbereitung ist alles. Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Bei Donner & Reuschel erlebt der Stiftungskunde viel Licht – und leider auch Schatten. Während der Anlagevorschlag weitestgehend ein Genuss ist, werden an anderer Stelle wertvolle Punkte durch schlechte Vorbereitung liegen gelassen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Gute Nachrichten für Nippons Exporteure

Fed belastet den Yen

Fed belastet den Yen. Copyright: Pixabay
Die Fed-Ankündigung hat den Yen am Mittwoch gehörig unter Druck gebracht. Ist das Währungspaar nun ausgereizt oder "kommt da noch was?" Zu einer anderen Währung hat der Yen hingegen Rückenwind.
  • Non-fungible Token revolutionieren den Kunstmarkt

Spotify wird vom Riesen zum Streaming-Giganten

Spotify wird Streaming-Gigant. Copyright: Pixabay
Streaming hat vor 15 Jahren den Niedergang der Musik Industrie gestoppt, jetzt kann Musik wie auch andere digitale Kunst per NFT digital direkt vom Künstler erworben und auch offline gehört werden. Mit seiner Reichweite ist Spotify der ideale Marktplatz für die exklusive Hörerlebnisse, Teilnahme an Online-Konzerten und den Erwerb von Musik per NFT.
  • Fuchs plus
  • Wann kommt der massive Vorstoß in die Finanzdienstleistungsbranche?

Finanzregulatoren nehmen BigTech fest in den Blick

Wann kommt der massive Vorstoß in die Finanzdienstleistungsbranche? Copyright: Pexels
Alle Welt wartet darauf, dass die großen IT- und Internetkonzerne ihr Wissen über Kunden nutzen, um in den Finanzdienstleistungsmarkt vorzudringen. Den Regulierern schwant nicht viel Gutes.
Zum Seitenanfang