Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
641
Weiter verbesserte Finanzierung

Noch mehr Fördergeld für Start-ups

Technologie-Unternehmen erhalten noch stärkere Förderung.
Die Förderung von Start-up-Finanzierungen wird weiter verbessert. Der vom BMWi und vom europäischen Investitionsfonds (EIF) verantwortete ERP/EIF-Dachfonds wird um eine Milliarde Euro auf 2,7 Mrd. Euro erhöht. Damit werden Venture Capital Fonds und Business Angels gefördert, die in der Frühphase in Technologie-Unternehmen investieren. Hinzu kommen über 500 Mio. Euro desselben Fonds, mit denen die Expansion junger Unternehmen mitfinanziert werden soll. Auch die Wachstums- und Spätphasenfinanzierung rückt stärker in den Fokus. Schon im März wurde der coparion-Fonds aufgelegt. Er hat ein Volumen von 225 Mio. Euro. Der Fonds geht Direktbeteiligungen in Höhe von bis zu 10 Mio. Euro pro Unternehmen ein. Bedingung: Ein privater Investor beteiligt sich im gleichen Umfang am Unternehmen. Nun soll eine Initiative des Finanzministeriums zur Wachstumsfinanzierung hinzukommen. Geplant ist die Bereitstellung von Fremdkapital. Dazu soll die KfW Kredite über 10 Jahre Laufzeit (Volumen 10 Mrd. Euro) ausgeben. Diese sollen durch staatliche Bürgschaften gedeckt sein.

Rückläufiges Venture-Kapital wird aufgefangen

Angesichts des Rückgangs der Venture-Capital-Finanzierungen können die Aufstockungen jungen Unternehmen helfen. In den deutschsprachigen Ländern war das Finanzierungsvolumen in diesem Segment im zweiten Quartal 2016 erstmals seit 2011 rückläufig, so das Fachorgan Pitchbook. Besonders stark zurück gegangen war die Frühphasenfinanzierung. Das liegt allerdings oft daran, dass sich nicht genügend private Investoren finden. Die wägen Chancen und Risiken kühl ab.

Fazit: Die Politik betont, wie wichtig Start-up-Unternehmen sind – und fährt die Förderung hoch. Junge Unternehmen können hinsichtlich der Fördermöglichkeiten aus dem Vollen schöpfen. Ein kluges skalierbares Geschäftsmodell mit Perspektive brauchen sie trotzdem.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • M.M.Warburg & CO KGaA, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Vertane Zeit

Die Ampel der M.M. Warburg steht auf Rot.
Mittelmäßige Leistungen lassen sich eher verzeihen, wenn man nur Mittelmäßigkeit erwartet. Im Falle der Warburg-Bank erwarten wir allerdings Besonderes – und zwar im positiven Sinne. Die Realität ernüchtert uns allerdings auf ziemlich eindeutige Art.
  • Fuchs plus
  • UBS Europe SE, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Die UBS enttäuscht (erst) am Ende

Die UBS Europe hat die grüne Ampel verdient.
Auf ihrer Internetseite trägt die Bank ordentlich auf: „Wir bei UBS Wealth Management haben eine klare Mission: Wir arbeiten mit Ihnen an einer besseren Zukunft - für Ihre Anlagen, für Ihr Unternehmen und schließlich auch für Ihre Familie." Uns würde erst mal eine gute Vermögensberatung reichen. Die bekommen wir durchaus. Aber am Ende ...
  • Fuchs plus
  • Schwäbische Bank AG, Vermögensmanagement TOPS 2019: Qualifikation

Lange Diskussion, begrenzter Ertrag

Die Ampel der Schwäbischen Bank steht auf Rot.
Seit 2015 ist die Schwäbische Bank eine hundertprozentige Tochter des Hamburger Bankhauses M.M. Warburg & CO. Wir sind an einem individuellen Angebot interessiert, und dachten, dass die schwäbische Dependance einer Hamburger Institution unter den Geldhäusern immer einen Besuch wert sei. Jetzt denken wir das nicht mehr.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Eine Hedgefonds hat sich schwer verspekuliert

Schwere Verwerfung im Energiemarkt

AM Markt für Energierohstoffe vollzieht sich derzeit eine ungewöhnliche Entwicklung. Copyright: Pixabay
Im Energiesektor stimmt etwas nicht. Während der Ölpreis seit Anfang November mit einem Minus von rund 13% deutlich einbrach, sprang der Preis für Erdgas (Natural Gas) im gleichen Zeitraum um satte 38% an. Das hat keine „natürlichen Ursachen".
  • Fuchs plus
  • Kräftige Kursverluste seit Jahresbeginn

Warum Silber wieder auftaucht

Silber gehört in diesem Jahr bislang zu den Assets die am schlechtesten gelaufen sind. Der Kursverlust gegenüber dem Jahresbeginn (damals knapp 17 USD je Feinunze) summiert sich inzwischen auf knapp 18%. So geht es nicht weiter ...
  • Fuchs plus
  • Haltefrist beachten

Die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen

Der Fiskus ist zwar nicht immer sonderlich schnell, aber im Zweifel unerbittlich. Deshalb gilt es, bei Geschäften mit Kryptowährungen, die nötige Vorsicht und Sorgfalt walten zu lassen. Wer damit offen umgeht – auch als Betrieb – hat nichts zu befürchten. Im Gegenteil: Er ist privat steuerlich begünstigt.
Zum Seitenanfang