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Falsche "Fairsprechen" entlarven

Unis basteln Greenwashing-Indikator

Viele Unternehmen setzen auf Nachhaltigkeit, einige mogeln dabei aber auch. Das nennt sich Greenwashing und ist ein Image-Risiko. In einem Forschungsprojekt soll nun ein Greenwashing-Indikator entwickelt werden.

In einem Forschungsprojekt wird derzeit untersucht, wie sich Greenwashing erkennen und messbar machen lässt. Sie wissen: Greenwashing ist das Vortäuschen von Nachhaltigkeit. Erste Schritte zur Verhinderung von Greenwashing bestehen darin, das Phänomen sicher erkennen zu können. In dem Forschungsprojekt tüfteln die Uni Augsburg (Zentrum für Klimaresilienz) und die Universität Regensburg (gefördert von Stiftung Mercator) jetzt an einem datenbasierten Greenwashing-Indikator auf für Unternehmen. Herausforderungen: Greenwashing kann nur selten direkt gemessen werden und auf verschiedenen Ebenen (Produkt, Unternehmen, Finanzintermediär, regulatorische Rahmenbedingungen) auftreten. Die Identifikation einzelner Greenwashing-Fälle erfordert zumeist Expertenwissen und bindet erhebliche zeitliche Ressourcen.

Fazit: Ein belastbarer Indikator würde Vereinheitlichung schaffen. Greenwashing ist aber ein Risiko, das immer wieder "auffliegen" kann. Unternehmen sollten daher sehr genau darauf achten, in keine Greenwashing-Falle zu tappen. Nur das kann Image-Schäden vermeiden.
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