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Zum Zwecke der Wirtschaftsspionage

Britische Geheimdienste verkaufen sensible Daten

Britische Geheimdienste verkaufen gesammelte Daten an Dritte. Copyright: Picture Alliance
Die britischen Geheimdienste verkaufen in großem Umfang anlasslos gesammelte Daten. Darunter sind auch sehr sensible Informationen. Auch deutsche Unternehmen mit Bezug zu Großbritannien müssen sich sorgen.

Die britischen Geheimdienste geben große Mengen gesammelter Daten an Dritte weiter. Darunter sind auch sehr sensible medizinische Informationen und finanzielle Details von Einzelpersonen und Unternehmen. Weitergegeben wurden auch die geheimdienstlichen Auswertungen von Daten aus den Social Media wie Facebook, Twitter etc.

Aufgeflogen ist dies nun bei einem juristischen Vorstoß der Organisation Privacy International gegen die britischen Geheimdienste. Privacy International gibt es seit dem Jahre 2000. Heute ist diese Organisation als Unternehmen eingetragen, zugleich aber genießt sie aber alle (beispielsweise steuerlichen) Vorteile einer staatlich anerkannten Sozialen Einrichtung.

Aufklärung von Datenschutzdelikten

Privacy International geht im In- und Ausland gegen Verstöße von Behörden vor. In der Regel geht es um die Verletzung der Privatsphäre von Menschen und Unternehmen. Dabei steht die Aufklärung von Datenschutzdelikten im Vordergrund.:

Durchgeführt hat die Untersuchung eine staatliche Aufsichtsbehörde. Das junge Investigatory Powers Commissioner's Office (IPCO) war dabei im Einsatz. Heraus kam: Die Daten wurden anlasslos gesammelt. Es gab zuvor keine konkreten Verdachtsmomente der Dienste.

Unbekannt ist bisher, seit wann die Daten gesammelt und weitergegeben wurden. Genauso wenig ist bekannt, wer die Daten erhalten hat. Vermutlich handelt es sich um ausländische Regierungen sowie Wirtschaftsunternehmen und Finanzbehörden. Die Verstöße werden den britischen Geheimdiensten MI5 und MI6 sowie GCHQ (Government Communications Headquarter) angelastet.

Fazit: Unternehmen müssen damit rechnen, dass die Daten für Wirtschaftsspionage missbraucht worden sind. In erster Linie betroffen sind Industrie- und Finanzmarktunternehmen.

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