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Wachstum ohne Staatsknete - Marktanteile maximieren

Hidden-Champions brauchen keine Fördermittel

Sie sind ein Markenzeichen des deutschen Mittelstandes: die "Hidden-Champions", Weltmarktführer in (meist industriellen) Nischen. Sie zeigen: Wer nach ganz vorne will im Weltmaßstab, der schafft das gut alleine.

Marktführer in Nischen – sog. Hidden Champions – brauchen keinen Staatsknete, um erfolgreich zu bleiben. Das zeigen Untersuchungen des Förderkreises Gründungs-Forschung e.V. (FGF) und des IfM Bonn. Bereits als Hidden Champions etablierte Unternehmen legen zudem keinen besonderen Wert auf öffentlich zugängliche Fördermittel.

Die vermutlichen Gründe: Die öffentlichen Fördermaßnahmen passen nicht (mehr) zu den spezifischen Bedürfnissen der gewachsenen Hidden Champions. Sie haben keinen Bedarf (mehr) an Fördermaßnahmen; etwa weil sie durch ihre überlegene Position eigenständiger agieren können. So ist eine entscheidende Größe der Hidden-Champions ihr starker Wille, Marktanteile maximieren zu wollen. Grundlage hierfür ist ihr Bestreben, mit ihrer Kernkompetenz den Markt führen zu wollen: Marktnischen werden bewusst gewählt und global besetzt.

Fazit: Die Untersuchung des IfM beweist, dass gute Geschäftsideen und gute Unternehmer ohne Staatsgelder auskommen. Im Umkehrschluss heißt das: Viel Steuerzahlergeld wird sinnlos verbrannt.

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