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Rolls Royce kündigt Mini-Kernkraftwerke für 2029 an

Briten setzen auf Mini-Kernkraftwerke für Europa

Quelle: Pixabay
Kernkraftwerke gelten in Deutschland als Schnee von gestern. In anderen Ländern fällt diesbezüglich aber immer wieder Neuschnee. Und die Briten setzen jetzt auf Mini-Kernkraftwerke für Europa. Auch Deutschland ist involviert.
Der britische Maschinenbaukonzern Rolls Royce wird ab 2029 Mini-Kernkraftwerke für zivile Zwecke liefern können. Die Vorteile: günstige Kosten und geringer Platzbedarf (35.000 qm je Kraftwerk). Das Unternehmen will diese kleinen Kraftwerke mit einer Leistung von etwa 100 MW in einem eigenen Werk in Serie bauen und dann in Segmenten auf Lkw zur lokalen Baustelle befördern. Als erste Standorte sind in Großbritannien frühere Kernkraftwerk-Standorte in Wales und in Cumbria vorgesehen. Allein für den britischen Markt geht Rolls Royce von einem Gesamtbedarf von 10 bis 15 Mini-AKW aus.

Aber auch für Europa und Deutschland ist das Unterfangen von Bedeutung. Die Engländer setzen darauf, dass in der EU das Interesse an der Kernenergie wieder wächst. Man schaut dabei nach Estland. Die Esten verhandeln gerade über den Kauf eines großen Kernkraftwerks. Interessant sind die kleinen Kernkraftwerke speziell auch für Länder mit vielen Inseln und verstreuter Besiedlung. Also etwa Griechenland oder die skandinavischen Länder.

Auch in Deutschland gibt es Interesse.

Über die Urenco ist Deutschland im Urangeschäft einschließlich der Anreicherung engagiert. Urenco gehört zu je einem Drittel Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien. Das Gemeinschaftsunternehmen ist auch in Arbeitsschritte beim Bau der Mini-Kernkraftwerke engagiert. Die Anreicherung läuft bei der Urenco auch in deutschen Betrieben, die dem Kernenergie-Ende nicht unterliegen. Die Amerikaner haben großes Interesse an diesem Anreicherungsprozess, der weit über die bisher übliche Anreicherung hinausgeht.

Fazit: Die Überlegungen der Briten sind nicht verkehrt. Noch gibt es für Europa und speziell auch für Deutschland keine Energie-Strategie, die belegt, dass ohne fossile Kraftwerksquellen neben den Erneuerbaren eine stabile Versorgung möglich ist.

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