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US-Geldpolitik

Der Fahrplan für den Ausstieg der Fed

Die US-amerikanische Notenbank Fed zeichnet die nächsten Schritte vor, wie sie aus der monetären Verwässerung aussteigen will. Der Fahrplan zeigt eine erstaunliche Zuversicht.
Die US-Währungshüter wollen den Bestand von rund 4,5 Billionen Dollar (4.500 Mrd.) an Wertpapieren bei der FED abbauen. Diese gigantische Summe wurde im Zuge der quantitativen Lockerung aufgebaut. Die Fed wird zunächst hereinkommende Zins- und Tilgungszahlungen von 10 Mrd. Dollar je Monat auf die gehaltenen Papiere nicht erneut zu neuen Käufen verwenden. Dieser monatliche Abbau soll dann schrittweise auf 50 Mrd. Dollar je Monat steigen. Die Fed lässt sich viel Zeit. Bei diesem Tempo wird es etwa ein Jahrzehnt dauern, den Wertpapierbestand der US-Notenbank auf den Stand vor der Krise von unter einer Milliarde zu bringen. Mit diesem Schritt demonstrieren die Währungshüter ihr Vertrauen in eine weiter stabile Erholung der US-Wirtschaft. Dies wird durch die positive Überraschung beim Wachstum im 2. Quartal (3% annualisiert) gestützt. Die harten Daten vom aktuellen Rand waren allerdings negativ. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Umsätze der Einzelhändler waren rückläufig. Allerdings bleibt abzuwarten, wie stark der momentane Effekt der Hurrikan-Saison ist. Die Erwartungen der FOMC-Mitglieder sind jedenfalls gestiegen. Das wird beim Vergleich der Projektionen für Wachstum und Inflation erkennbar. Vor einem Jahr sahen sie das Wachstum 2017/18 bei je 2%. Aktuell lauten die Schätzungen im Mittel auf 2,4% und 2,1%. Die Inflation wird demnach länger als zuvor unter der Zielmarke von 2% bleiben. Der Zinspfad (noch eine Erhöhung 2017 und drei für 2018) bleibt unverändert.

Fazit: Der verhaltene Optimismus des FOMC wird den Dollar stärken.

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