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Asien

Alles wird gut

Die Asiatische Entwicklungsbank ADB liefert einen optimistischen Ausblick für 2014/15.
Die Asiatische Entwicklungsbank ADB liefert einen optimistischen Ausblick für 2014/15. Trotz der Probleme in China soll das Wachstum in der Region 6,2% und 6,4% betragen. Denn die Erholung der etablierten Industrieländer in Europa und Nordamerika kompensiert das langsamere Wachstum Chinas. Nach 1% in 2013 soll das Wachstum der G-7 in 2014/15 mit 1,9% und 2,2% deutlich anziehen. Daraus ergibt sich eine steigende Nachfrage nach Importen aus Asien. Auf diese Weise soll der Bremseffekt des zurückgehenden chinesischen Wachstums  ausgeglichen werden. Lediglich die Philippinen (6,4% und 6,7% nach 7,2%) und Aserbeidschan (5,0% und 4,8% nach 5,8%) werden der ADB zufolge 2014/15 ein rückläufiges Wachstum sehen.    Indien bleibt längerfristig ein Problemfall. Die Wachstumspotenziale des Riesenlandes bleiben in erster Linie durch eine zu zögerliche Reformpolitik begrenzt. Schwierig bleibt auch die Lage Thailands. Dort schlugen sich die politischen Spannungen in einem Einbruch des Tourismus zum Jahresende sowie in einer ungewollten fiskalischen Straffung nieder.    Die ADB-Ökonomen beklagen generell verlorene Wachstumschancen im Gefolge der wachsenden Kluft zwischen hohen und niedrigen Einkommen. Dieser Trend ist in elf Ländern mit zusammengenommen über 80% der Bevölkerung Asiens erkennbar. Der Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung konzentriert sich dort auf kleinere Teile der Bevölkerung. Das schafft Verluste an Arbeitskraft und Effizienz.

Fazit: Der ADB-Ausblick gibt Anlass zu Optimismus. Europa und vor allem Deutschland können wohl weiter von Asiens Nachfrage profitieren.

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