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Berliner Sparkasse, Niederlassung der Landesbank Berlin AG: Wissenswertes TOPS 2020

Berliner Sparkasse, Niederlassung der Landesbank Berlin AG Banking beim Platzhirsch

Die Berliner Sparkasse ist ein Kreditinstitut für Alle – unter anderem auch für Vermögende. Es geht daher weniger elitär als bei den meisten Privatbanken zu, auch was die Höhe der angelegten Vermögen betrifft. Das mag man unprofessionell oder sympathisch finden – ganz nach Geschmack und Vorliebe. Fest steht: Die Private Banker der Berliner Sparkasse wissen, was sie tun.

Die Berliner Sparkasse ist Teil der Sparkassenfinanzgruppe, der sie zu 100 Prozent gehört. Sie nennt ganzheitliche Beratung, Vermögensverwaltung, Wertpapierberatung und Finanzierungsgeschäft als ihre wichtigsten Geschäftsfelder im Bereich des Private Banking. In diesem Rahmen bietet sie Vermögensberatung und -verwaltung an, Stiftungsmanagement, Family Office in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Bankgesellschaft, Custody Services, Nachfolgeplanung und Immobilienberatung. Dabei, so betont die Berliner Sparkasse, verbinde sie Professionalität mit der Sicherheit und Bodenständigkeit einer Sparkasse.
Die Berliner Sparkasse ist seit ihrer Gründung im Jahre 1818 untrennbar mit Berlin verbunden, ist auf der Website zu erfahren. „Als unverzichtbarer Teil dieser Stadt ist sie überall sichtbar, gut vernetzt und integriert – sowohl geschäftlich als auch gesellschaftlich", betont sie stolz. Ständig erweitere sie ihr Angebot und schneide es auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zu.

TOPS 2020

Die Berliner Sparkasse wurde von der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ im Rahmen von »TOPS 2020, Vermögensmanagement im Praxistest« bewertet. Erlebnis und Ergebnis können Sie als Abonnent der RATING NEWS hier nachlesen.

Unbestrittener Marktführer

Fast zwei Millionen Menschen sind Kunden der Berliner Sparkasse, vor Ort sei sie unbestrittener Marktführer. Als moderne Universalbank berät sie ihre Kunden in allen Finanzfragen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Retail-Geschäft mit Privat- und Firmenkunden sowie der regionalen gewerblichen Immobilienfinanzierung. Das Angebot reiche vom täglichen Zahlungsverkehr und der klassischen Geldanlage über die Finanzierung privater oder geschäftlicher Investitionen, die Beratung beim Vermögensaufbau, der Altersvorsorge und in Versicherungsfragen bis hin zur privaten und gewerblichen Immobilienfinanzierung.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1818 erfülle die Berliner Sparkasse einen öffentlichen Auftrag, kann auf der Website weiter nachgelesen werden. Neben ihren klassischen Aufgaben wie die Versorgung der Bevölkerung mit Finanzdienstleistungen oder die Förderung des Sparens und des Gewerbes stehe die Gemeinwohlorientierung im Mittelpunkt ihres Handels. So fördere die Berliner Sparkasse über ihre drei Stiftungen vielfältige Projekte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wissenschaft sowie Kunst, Kultur und Sport. Darüber hinaus sei sie über Verbände, Kooperationen und Ehrenämter in der Stadt bestens vernetzt.

Entwicklung geht bergauf

3,5 Milliarden Euro an Kundengeldern betreut das Private Banking der Berliner Sparkasse Ende 2018, wobei sie rund 3.000 Kunden und Familienverbünde unter Vertrag hat. Die Entwicklung ist beeindruckend: Nach 2,2 Milliarden Euro Ende 2016 und 2,5 Milliarden Euro Ende 2017 gibt es 2018 einen deutlichen Zuwachs. Auch die Zahl der Kundenverbünde ist in diesen zwei Jahren um 1.000 gestiegen.

Die Berliner Sparkasse versteht sich als regionaler Anbieter für Kunden aus Berlin und Umgebung. Nur eine verschwindende Anzahl kommt aus dem restlichen Bundesgebiet und aus dem Ausland. 500.000 Euro ist die Summe, die im Private Banking mindestens angelegt werden muss, um die Dienstleistungen nutzen zu können. Fondsvermögensverwaltung ist bereits ab 125.000 Euro möglich.

Nicht die ganz großen Vermögen

Allerdings wird nicht auf diese Größenordnungen gepocht, wenn Potential zu erkennen ist. Die Betreuung durch einen Berater für im Schnitt 125 Kunden weicht etwas von dem Schlüssel ab, der bei Privatbanken üblich ist. Wie viele Kunden ein Berater tatsächlich betreut, hängt allerdings von der Vermögenshöhe und der Verbundstruktur ab.

Die Masse der Private Banking-Kunden der Berliner Sparkasse (55%) sind mit einer halben bis zu einer Million Euro investiert. Darauf folgen 20% mit Anlagehöhen von einer bis 2,5 Millionen Euro und 10% von 2,5 bis 5 Millionen Euro. Nur sehr wenige Kunden (3%) haben mehr als 5 Millionen angelegt.

Tägliche Handelbarkeit entscheidend

Im Research verlässt sich die Sparkasse auf das Primärresearch der Deka, aller deutschen Landesbanken (Helaba, LBBW, BayernLB, NordLB) und aller namhaften Investmentbanken. Eigenes Research wird nicht betrieben. Grundsätzlich, erklärt sie, kommen nur Produkte zum Einsatz, die eine tägliche Handelbarkeit aufweisen.

Der Einsatz von Direktinvestments bzw. Fonds hängt von der Größenordnung des jeweiligen Vermögensverwaltungs-Mandates ab. Sobald wirtschaftlich sinnvolle Order- bzw. Positionsgrößen erreicht werden, erfolgt der Einsatz von Direktinvestments. Spezialitäten werden meist über Fondskonstruktionen dem Portfolio beigemischt. Eigene Produkte werden nicht hergestellt bzw. angeboten.

Deka managt die Vermögen

Die Investmentphilosophie beschreibt die Berliner Sparkasse mit fünf Prinzipien:
- langjährige Erfahrung der Berliner Sparkasse und deren Mitarbeiter im Bereich der
Vermögensverwaltung,
- aktives Management des Vermögens unter Berücksichtigung der aktuellen Situation an den Kapitalmärkten,
- stringenter Investmentprozess führt zu fundierten und nachvollziehbaren Anlageentscheidungen,
- keine Spekulation, sondern breite Streuung des Vermögens über verschiedene Assetklassen und Regionen,
- Unabhängigkeit der Anlageentscheidung bei der Produkt- wie auch Wertpapierauswahl.

Die Aufgabenbereiche Kundenbetreuung und Portfolio-Management, also Marktbeobachtung und -analyse, Treffen unabhängiger Anlageentscheidungen, hat die Berliner Sparkasse nach eigener Aussage strikt voneinander getrennt. Während die Kundenbetreuung im eigenen Hause liegt, wird das Portfolio-Management durch die Kapitalverwaltungsgesellschaft Deka Vermögensmanagement GmbH durchgeführt. Zwischen beiden Einheiten finde ein permanenter Informationsaustausch statt.

Kickbacks werden komplett ausgekehrt

Zu 75 Prozent bestimmt die auf sechs Monate ausgelegte strategische Asset Allokation den Anlageprozess, zu 25 Prozent die taktische Asset Allokation, die vorwiegend auf einer systematischen Analyse und Auswertung von Daten zu Konjunktur, Geldpolitik und
Preisentwicklung beruht.

Auf konkrete Kosten will sich die Berliner Sparkasse nicht festlegen; es gebe bei Größenordnungen oberhalb einer Million Euro individuelle Vereinbarungen. Bevorzugt werde dabei eine all in-fee. Als Durchschnittswert nennt sie 1,5%. Die Vermögensverwaltungsverträge, ist weiter zu erfahren, sehen eine quartalsweise Auskehrung aller Kickbacks, Retros und Bestandsprovisionen vor. Im Rahmen der vierteljährlichen Auskehrung würden die Kunden entsprechend informiert.

2021 (TOPs 2021) Beratungsgespräch Ein nicht ganz "herkömmliches" Beratungsgespräch im Shop
2020 (TOPs 2020) Vermögensstrategie Zu wenig begründet im Shop
2019 (TOPS 2020) Beratungsgespräch Ein Hoch auf die Freundlichkeit im Shop
2018 (TOPs 2019) Vermögensstrategie Berliner Sparkasse: Private Banking mit Nachholbedarf im Shop
2018 (TOPs 2019) Qualifikation Berliner Sparkasse - Die Bodenständige stellt sich vor im Shop
2016 (TOPs 2017) Beratungsgespräch Berliner Sparkasse: Schwach gestartet, aber dann... im Shop
2016 (TOPs 2017) Vermögensstrategie und Portfolioqualität Berliner Sparkasse: Ganzheitlich und doch unzureichend im Shop
2019  Qualifikation  Überraschend gut  im Shop 

ADRESSE und Zusatzinfos

Berliner Sparkasse
Niederlassung der Landesbank Berlin AG
Alexanderplatz 2
10178 Berlin
Deutschland

www.berliner-sparkasse.de

MEHR INFORMATIONEN ZU TOPS 2020

PERFORMANCE-PROJEKT

Vermögende wollen gut beraten werden. Ebenso wichtig ist aber, dass das anvertraute Kapital solide verwaltet und vermehrt wird. Der Markt der Vermögensverwaltung ist intransparent. Getreu unserem Motto „Wir machen Qualität transparent" verfolgt das Performanceprojekt der Private Banking Prüfinstanz genau dieses Ziel.

Die Berliner Sparkasse nimmt mit Erfolg am dritten Performanceprojekt (Stiftungsvermögen) der FUCHS|RICHTER PRÜFINSTANZ teil.

Stand: Juni 2020

TRUSTED WEALTH MANAGER

Gibt es Verfahren oder Streitigkeiten mit Kunden?

Die Berliner Sparkasse gibt an, in den vergangenen drei Jahren in Rechtsstreitigkeiten mit Private-Banking-Kunden verwickelt gewesen zu sein, wobei sich die Rechtsstreitigkeiten "im Wesentlichen auf geschlossene Fonds" beziehen.


 

Hier gelangen Sie zu den bisherigen MARKTTESTS der Berliner Sparkasse.

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HINWEIS: Dieser Artikel stützt sich im Wesentlichen auf Eigenauskünfte des Hauses, die die Redaktion FUCHSBRIEFE mittels eines umfassenden Fragebogens eingeholt hat.

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