Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1582
Ernte-Erwartungen zurückgeschraubt

Kakao schmeckt wieder

Der Grundstoff für Schokolade ist sowohl "nice to have" und gleichzeitig ein "must have", wie der Neudeutsche so sagt. Gehen hier die Ernten zurück, macht sich das schnell beim Preis bemerkbar. So auch diesmal…

Eine sinkende Produktion gepaart mit einer zumindest stagnierenden Nachfrage dürften die Kakopreise moderat steigen lassen. Seit Februar ist der Kakaopreis wie erwartet deutlich zurück gekommen (siehe FD vom 28.02.20). Notierte der Schokoladengrundstoff vor vier Monaten noch in der Nähe seines Zwei-Jahres-Hochs bei 2.900 US-Dollar je Tonne, brachen die Notierungen bis Ende März um gut ein Viertel auf rund 2.200 US-Dollar je Tonne ein.

Doch seitdem zeichnet sich ein moderater Aufwärtstrend ab. Dieser dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten noch verstärken. Jüngsten Schätzungen zufolge erwartet die Internationale Kakaoorganisation ICCO für die laufende Saison nun ein kleines Defizit am Kakaomarkt. Es soll gerade mal 80.000 Tonnen betragen. Vor drei Monaten hatte die ICCO allerdings noch einen Anstieg der Produktion um 1,7% erwartet.

Insider schrauben Ernte-Erwartungen zurück

Vor allem ihre Erwartung an die ghanaische Ernte sind zurück gegangen. Brancheninsider reduzierten wegen verbreiteter Pflanzenkrankheiten um 50.000 auf 800.000 Tonnen (minus 1,4% gegenüber Vorjahr) ihre Erwartungen. Die Produktion an der Elfenbeinküste soll hingegen bei rund 2,15 Mio t stagnieren. Hier hatten zu geringe Niederschläge die Aussichten für die laufende Zwischenernte verschlechtert.

Im Kursverlauf zeichnet sich bereits ein vorsichtiger Aufwärtstrend ab. Wird der Preisbereich um 2.500 US-Dollar je Tonne überwunden, dürfte es aus technischer Sicht zügig in Richtung 2.700 USD je Tonne gehen.

Fazit: Nach dem kräftigen Kursrutsch im ersten Quartal spricht die fundamentale Situation für einen moderaten Preisanstieg bei Kakao.

Empfehlung: Mit einem moderat gehebelten Turbo-Optionsschein auf Kakao (Beispiel ISIN: DE 000 CJ7 Z57 0, Hebel: 2, keine Laufzeitbegrenzung) können Anleger an steigenden Kakaopreisen partizipieren.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • DIHK lädt zur Diskussion ein

Investitionsschutz für den Ukraine-Aufbau

Ukraine. © Harvepino / Getty Images / iStock
Noch tobt der Ukraine-Krieg, aber bereits jetzt gibt es Überlegungen, wie die Ukraine wieder aufgebaut werden kann. Für Unternehmen eine relevante Frage: Wie lassen sich Risiken abmildern? Um diese Fragen zu klären, lädt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ende Januar zum Gespräch ein.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Moskau fragt in Stockholm nach Ermittlungsergebnissen

Schweden schweigt zu Anschlag auf Nord Stream

(c) picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Was geschah bei der Sprengung von Nord Stream 2 und wer ist dafür verantwortlich? Diese Frage beschäftigt noch immer viele Menschen und auch den russischen Generalstaatsanwalt. Der hatte jetzt erneut eine Anfrage an die schwedischen Ermittlungsbehörden gestellt. Doch die ignorieren die Anfrage wiederholt. Eine Antwort an Moskau würde Schweden massiv gefährden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Strompreise werden 2023 stark steigen

Zweiter Energiepreis-Schock für deutsche Unternehmen

Stromzähler Close-Up © ghazii / stock.adobe.com
Die Strompreise für Unternehmen werden in diesem Jahr stark steigen. Denn es laufen bremsende Sonderfaktoren aus und viele Unternehmen müssen ihre Verträge verlängern. Das wird die Kosten in einigen Branchen erheblich anheben. FUCHSBRIEFE haben sich eine tiefe Analyse der Allianz angesehen und zeigen die Folgen für Unternehmen und den Standort Deutschland auf.
  • Fuchs plus
  • Weniger als die Hälfte der Unternehmen nutzen die Forschungsförderung

Nutzen Sie die attraktive Forschungszulage

Stapel aus Euro-Münzen © weyo / Fotolia
Die Forschungszulage kann seit Anfang 2020 beantragt werden. Damit können forschende Unternehmen einen Teil ihrer Forschungsausgaben als Förderung erhalten.
Zum Seitenanfang