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Feiern auf dem Pulverfass

Märkte in ausgelassener Partylaune

Solange die Musik spielt, muss man mittanzen. Danach werden die Dinge kompliziert. Weise Worte eines Bankers aus dem Jahr 2007. An sie sollte man sich nun wieder erinnern.

Wieder einmal herrscht auf den Märkten überschwängliche Partylaune. "When the music stops, in terms of liquidity, things will be complicated. But as long as the music is playing, you've got to get up and dance." Mit diesen Sätzen wurde 2007 der damalige Chef der Citigroup, Chuck Prince berühmt. Denn wenige Monate später brach die Musik mit der Lehman-Pleite abrupt ab. Prince' Sätze könnten heute genauso gesagt werden. Derzeit machen die Notenbanken mit ihrer extrem expansiven Geldpolitik die Musik und die Investoren feiern an den Börsen mit immer neuen Rekordständen. Die in den Kursen abgebildeten Erwartungen haben eine gewaltige Fallhöhe geschaffen, weil jeder Banker und professionelle Investor mitmachen muss. „Der Markt" ist Maßstab des Erfolgs – obwohl jeder weiß, dass die Musik enden wird. Nur wann, weiß niemand.

 

Fazit: Trotz der aktuell positiven Signale der Konjunktur ist die Gefahr einer „harten" Landung in den letzten Monaten eher gewachsen. Wir raten dazu, dies für 2018 im Hinterkopf zu behalten.

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