Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1344
20% Preiseinbruch

Nickel taucht nur mal kurz unter

Dass Rohstoffe heftigen Preisschwankungen unterliegen, dürfte sich herumgesprochen haben. Nickel zeigt gerade wieder, was das bedeutet. Doch Anleger sollten sich davon nicht beirren lassen.

Lassen Sie sich vom Nickelpreis nicht in die Irre leiten. Seit Monatsbeginn ist dieser kräftig eingebrochen. Handelte das vor allem für die Elektromobilität wichtige Industriemetall Ende Februar noch bei Kursen um 19.700 US-Dollar je Tonne, sackten die Notierungen zur Wochenmitte kurzzeitig sogar bis unter die Marke von 16.000 US-Dollar je Tonne. Binnen weniger Handelstage hat Nickel somit knapp 20% an Wert verloren.

Allerdings stellt aus technischer Sicht dieser – zugegeben recht heftige – Rücksetzer nur eine gesunde Korrektur in einem ansonsten vollkommen intakten Aufwärtstrend dar. Für mittel- und langfristig orientierte Anleger ist dies somit eine willkommene Gelegenheit, Longpositionen in Nickel auf- oder auszubauen.

Elektromobilität steigt zum stärksten Nachfrager auf

Denn langfristig dürfte die Elektromobilität zur größten und wichtigsten Nachfragekomponente für das Industrie werden. Der „Power Day“ des Volkswagenkonzerns in dieser Woche hat dieses Szenario noch einmal deutlich unterfüttert. Doch bis die Elektromobilität der wichtigste Nickelverbraucher ist, bleibt die Edelstahlindustrie der bedeutendste Preistreiber für das Industriemetall. So hat eine besser als erwartete Edelstahlproduktion im vergangenen Jahr dazu beigetragen, dass die globale Nickelnachfrage in 2020 unter dem Strich nur leicht zurückgegangen war.

In dieses Bild passt unter anderem, was Brancheninsider des Metallanalysehauses Mymetal von einem weiteren Batterie-Nickel-Projekt von Lygend auf der Insel Obi im Osten Indonesiens berichten. Bei diesem Projekt wird die Hochdruck-Säure-Laugungs-Methode (HPAL) angewandt, mit einer Zielkapazität von 37.000 Tonnen Ni-Mischhydroxid-Produkt (MHP) als Teil der ersten Phase.

Fazit: Der Aufwärtstrend bei Nickel ist auch nach der aktuellen Korrektur intakt.

Empfehlung: Mittel- und langfristig orientierte Anleger können den knackigen Kursrücksetzer nutzen, um Positionen innerhalb des Aufwärtstrends aufzubauen. Dafür eignet sich ein ungehebeltes Nickel-ETC (Beispiel ISIN: DE 000A0KRJ44).

Hier FUCHS-DEVISEN abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • DIHK lädt zur Diskussion ein

Investitionsschutz für den Ukraine-Aufbau

Ukraine. © Harvepino / Getty Images / iStock
Noch tobt der Ukraine-Krieg, aber bereits jetzt gibt es Überlegungen, wie die Ukraine wieder aufgebaut werden kann. Für Unternehmen eine relevante Frage: Wie lassen sich Risiken abmildern? Um diese Fragen zu klären, lädt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ende Januar zum Gespräch ein.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Moskau fragt in Stockholm nach Ermittlungsergebnissen

Schweden schweigt zu Anschlag auf Nord Stream

(c) picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Was geschah bei der Sprengung von Nord Stream 2 und wer ist dafür verantwortlich? Diese Frage beschäftigt noch immer viele Menschen und auch den russischen Generalstaatsanwalt. Der hatte jetzt erneut eine Anfrage an die schwedischen Ermittlungsbehörden gestellt. Doch die ignorieren die Anfrage wiederholt. Eine Antwort an Moskau würde Schweden massiv gefährden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Strompreise werden 2023 stark steigen

Zweiter Energiepreis-Schock für deutsche Unternehmen

Stromzähler Close-Up © ghazii / stock.adobe.com
Die Strompreise für Unternehmen werden in diesem Jahr stark steigen. Denn es laufen bremsende Sonderfaktoren aus und viele Unternehmen müssen ihre Verträge verlängern. Das wird die Kosten in einigen Branchen erheblich anheben. FUCHSBRIEFE haben sich eine tiefe Analyse der Allianz angesehen und zeigen die Folgen für Unternehmen und den Standort Deutschland auf.
  • Fuchs plus
  • Weniger als die Hälfte der Unternehmen nutzen die Forschungsförderung

Nutzen Sie die attraktive Forschungszulage

Stapel aus Euro-Münzen © weyo / Fotolia
Die Forschungszulage kann seit Anfang 2020 beantragt werden. Damit können forschende Unternehmen einen Teil ihrer Forschungsausgaben als Förderung erhalten.
Zum Seitenanfang