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Peking zieht Finanzierung und Lieferung einer Anlage zurück

Nun wird auch China bei Kohle-Emissionen etwas vorsichtiger

Bisher hatte China wenig Rücksichten auf die Emissionen von Anlagen im Ausland genommen, die aus der Volksrepublik geliefert und finanziert worden waren. Doch jetzt ist ein asiatisches land abgeblitzt.

Zum ersten Mal hat jetzt die Volksrepublik China die Finanzierung großer neuer Kohlevorhaben in einem anderen Land mit Rücksicht auf die zu erwartenden Umweltbelastungen abgelehnt. Bangladesh wollte sowohl neue Bergwerksanlagen als auch weitere Kohlekraftwerke geliefert und von chinesischen Banken finanziert haben. Das jüngste große Kohlevorhaben im Ausland finanziert China in Vietnam.

China war im vergangenen Jahr in die Bresche gesprungen, als sich der japanische Mitsubishi-Konzern plötzlich aus den Verhandlungen über Lieferungen und die damit verbundene Finanzierung neuer Kohleanlagen zurückzog. Bei der Steinkohleförderung in China  ist bisher allerdings kein Kurswechsel festzustellen.

Förderung der Kernenergie geht weiter

Zwar schrieb Anfang März der 13. Chinesische Nationale Volkskongress das Ziel der Null-Emissionen für das Jahr 2060 fest. Es wurde aber keinerlei Beschluss gefasst, wie dieses Langfristziel erreicht werden soll. Nach wie vor steigt in China die Kohleproduktion – wenn auch inzwischen langsamer. Bei den emissionslosen Energien fördert China vor allem die Kernenergie sowie Wind- und Solarstrom.

Das könnte der Anfang einer umfassenden Rihtungsänderung in China sein

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