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20 Mrd. Euro für Unterbringungskosten

Steuerzahler müssen für Mietzuschüsse tiefer in die Tasche greifen

Symbolbild steigende Immobilienpreise. © Yavor Naydenov / Getty Images / iStock
Die Kostenrechnung der Steuerzahler für Mietzuschüsse von Bürgergeld-Empfängern steigen massiv an. Erstmals wird die Schallmauer von 20 Mrd. Euro im Jahr überschritten. Die Job-Center zahlen inzwischen monatlich 1,69 Mrd. Euro an die Hilfe-Empfänger aus. Ausgelöst wird der Kostenanstieg durch drei große Preistreiber.

Die Steuerzahler müssen in diesem Jahr erstmals mehr als 20 Mrd. Euro für Unterkunftskosten zahlen. Die Kosten fallen in den Job-Centern an, die Empfänger von Bürgergeld bei der Kaltmiete sowie bei den Neben- und Heizkosten unterstützen. Die Kosten für die Unterbringung sind damit im Jahresvergleich um 17% gestiegen. Die Zahlen beruhen auf einer Berechnung des Pestel-Instituts (Hannover), die von der IG Bau in Auftrag gegeben wurde. Insgesamt belaufen sich die Zuschüsse auf 1,69 Mrd. Euro pro Monat.

Preistreiber sind vor allem die gestiegenen Mieten und Heiz- und Nebenkosten. Bei den Kosten der Unterkunft, die der Staat übernehme, handelt es sich um Mieten für Wohnungen mit einfachem Standard. Die Kaltmiete ist im Bundesdurchschnitt von 5,43 Euro/m2 (im Januar 2015) auf 7,75 Euro/m2 (Mai 2023) gestiegen (+43%). Hinzu kommt, dass die Zahl der Empfänger von Unterbringungskosten seit Beginn des Ukraine-Krieges überproportional stark gestiegen ist. 



Fazit: Die verfehlte Wohnungsbau-Politik des Bundes, die Zinswende, die stark gestiegenen Rohstoffpreise und der hohe Zuzug treiben die Rechnung für die Steuerzahler überproportional nach oben.
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