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Gedanken zur Wahlniederlage der SPD in Schleswig-Holstein

Landtagswahl: Optimismus gewinnt

Ist der Schulz-Zug ohne Zwischenhalt in den Endbahnhof eingelaufen? Über die Gründe des Misserfolgs der SPD bei einer Landtagswahl macht sich Fuchsbriefe-Chefredakteur Ralf Vielhaber seine Gedanken.
Optimismus verbreiten: So hatte Martin Schulz vor fünf Monaten seine Karriere als SPD-Kanzlerkandidat begonnen. Das hatte ihm innerparteilich 100% Zustimmung gebracht und als Kontrastmittel zur meist traurig dreinblickenden und von Selbstzweifeln gepackten Kanzlerin auch beim wählenden Publikum gewirkt. Mit Miesepeterei hat Schulz dann weitergemacht. Die Gerechtigkeitsdebatte, die die SPD zum Wahlkampfthema aufbauschen wollte, setzt auf einem traurigen Gesellschaftsbild auf. Miese Jobs, Verarmung, wohin der Sozialdemokrat sieht. Ergebnis: Ein Knick in der Zustimmungskurve. Und eine verlorene Wahl im Saarland. Trauerklöße wählt man nicht. Schon gar nicht, wenn es dazu wirtschaftlich keinen Anlass gibt. Das hat sich nun auch im Hohen Norden der Republik gezeigt. Dem heimlichen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, der den Berlin-Flüchtling Torsten Albig neben sich Ersten Mann spielen ließ, ist das vermeintliche Elend dieser Republik fest in die Gesichtszüge geschrieben. Er ist der Spin doctor der sozialdemokratischen Retro-Kampagne. Gewonnen haben stets die Optimisten. Erst Annegret Kramp Karrenbauer (CDU) im Saarland. Jetzt Daniel Günther (CDU), Wolfgang Kubicki (FDP) und Monika Heinold mit Pate Robert Habeck (Grüne) in Schleswig-Holstein. Sie werden auf Jamaica setzen. Denn in dieser Koalition steckt nun (fröhliche) Musik drin. Sie könnte glatt die Vorlage für das nächste Bündnis im Bund werden. Fehlt nur noch eins: ein Kanzlerkandidat, der Optimismus verbreitet.
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