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Admiral Markets

Admiral stolpert über Kleinigkeiten

Wie schlägt sich Admiral Markets im FUCHS-Broker Test 2021? Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Der Admiral war gut, hat in diesem Jahr bei unserem Test allerdings etwas geschwächelt. Der persönliche und direkte Service war nicht wie gewohnt super, sondern "nur" noch gut. Das lag nur an Kleinigkeiten.

Erstkontakt

Bereits auf seiner Webseite betont Admiral Markets den kostengünstigen Handel von Wertpapieren: „Mehr Rabatt geht nicht!“ - Null Ordergebühren für die beliebtesten Handelsinstrumente. Dennoch möchte der Broker mit Hauptsitz in Tallin (Estland) kein Billigheimer ohne Service sein, sondern sich vielmehr mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis einen festen Platz unter den günstigsten CFD- und Forexbrokern reservieren. 

Plattform

Für den Handel von mehr als 4.000 Produkten wie Aktien, CFDs, Devisen, Rohstoffen oder Kryptowährungen können wir bei Admiral Markets den beliebten und bekannten MetaTader4 und 5 nutzen. Die Plattform, die als Webversion ebenso verfügbar ist wie als fest installierte Tradingsoftware sowie als mobile Handels-App, hat Admiral Markets in einer „Supreme Edition“ noch einmal deutlich aufgepeppt. Hier bekommen wir beispielsweise Sentiment-Daten (Marktstimmung) angezeigt, können Echtzeit-Nachrichten nutzen oder verschiedenste Indikatoren verwenden und sogar selbst programmieren. One-Click-Trading, Mini-Charts sowie diverse Auswertungstools ergänzen das umfangreiche Erweiterungsangebot.

In puncto Handelskonditionen zählt Admiral Markets zu den günstigsten Anbietern auf dem Markt. Der DAX-CFD lässt sich mit einem festen Spread von 0,8 Punkten handeln, Aktien-CFDs werden ohne zusätzliche Kommissionen angeboten. Hier berechnet Admiral Markets nur einen geringen Spreadaufschlag.

Service und Beratung

Enttäuscht waren wir dann aber vom Kundenservice von Admiral Markets in diesem Jahr. Anders als in den Vorjahren hat uns der Broker nicht von sich aus kontaktiert - ob das Haus wohl auf die Kostenbremse gestiegen ist? Zwar erreichten uns diverse Service-Emails, einen Willkommensanruf haben wir jedoch vermisst.

Erst als wir selbst aktiv werden, kann Admiral Markets verlorenes Terrain wieder gut machen. Unsere Fragen werden kompetent beantwortet. Zum Thema „Trading lernen“ verweist der Broker auf sein umfangreiches Bildungsangebot im Netz. Hier können wir professionellen Tradern beim täglichen Handel an den Finanzmärkten über die virtuelle Schulter schauen oder unser Wissen über den Börsenhandel in unterschiedlichen Webinaren auf- und ausbauen.

Fazit: Den Sprung auf das Podest hat Admiral Markets in diesem Jahr verpasst, weil der Kundenservice im Marktvergleich Schwächen gezeigt hat. Dennoch liefert der Broker weiterhin eine insgesamt sehr solide Leistung, hat ein sehr gutes Preis-Niveau und etabliert sich fest in der Spitzengruppe des Marktes.
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