Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1580
Oanda

Guter Anfang, mittelmäßiger Abschluss

Wie schlägt sich Oanda im FUCHS-Broker Test 2021? Copyright: Verlag Fuchsbriefe
Oanda ist ein Broker, der eigentlich gut für Trading-Einsteiger geeignet wäre. Die Angebotspalette und das Preis-Leistungs-Verhältnis passen. Schade, dass der Kundenservice auf halber Strecke "stehen" bleibt.

Erstkontakt

Oanda mit Hauptsitz in Toronta, Kanada bietet seit 1996 den Handel mit Finanzprodukten an. Ursprünglich als reiner Forexbroker konzipiert, können inzwischen auch CFDs auf Aktienindizes, Rohstoffe, Edelmetalle und Anleihen gehandelt werden. Kunden aus Deutschland werden von der Oanda-Niederlassung in London betreut. Auch hier ist der Kundensupport in deutscher Sprache verfügbar.

Plattform

Kunden können entweder über den MetaTrader4 oder die hauseigene Handelsplattform „Oanda Trade“ handeln. Diese wird sowohl als festinstallierte Desktop-Version als auch als browserbasierte Webplattform angeboten. Wer von unterwegs seine Orders verwalten oder Handelsgelegenheiten nutzen möchte, kann OandaTrade auch als mobile Applikation auf dem Smartphone nutzen.

Im Schwerpunkt konzentriert sich Oanda auf den Handel von Währungspaaren. Das gesamte Handelsuniversum ist vergleichsweise übersichtlich und beschränkt sich auf etwa 120 verschiedene CFDs, einschließlich rund 70 Währungspaaren. CFDs auf einzelne Aktien hat der Broker nicht im Angebot. Oanda verzichtet auf Mindesteinlagen und Mindestordergrößen. Da außer dem Spread keine weiteren Handelsgebühren berechnet werden, kommen hier auch Tradinganfänger gut zurecht, die den Börsenhandel zunächst einmal mit einem kleinen Konto ausprobieren wollen. Die Spreads im CFD-Handel sind konkurrenzfähig. So lässt sich der DAX bereits ab 0,9 Punkten Spread handeln. Im EURUSD liegt der Spread bei einem Pip, Öl und Gold können wir ab 3 Punkten bzw. 25 Cents Spread traden.
Die Handelsplattform lässt sich komplett auf unsere Vorlieben anpassen.

Service und Beratung

Gewohnt gut ist der standardisierte Neukundenservice des Brokers. Bereits einen Tag nach unserer Demokonto-Anforderung klingelt ein Servicemitarbeiter von Oanda bei uns durch. Er erläutert in einem kurzen und freundlichen Erstgespräch die Vorzüge des Brokers und klärt uns über die wichtigsten Services und Dienstleistungen auf.

Auf unsere speziellen Fragen, ob man denn vom Börsenhandel leben könne und ob wir mit einem Konto bei Oanda für unseren Wunsch gut gerüstet sind, geht er leider nicht dezidiert ein. Er bietet uns zunächst einmal an, das Demokonto auf Herz und Nieren zu testen - das ist das "Pflichtprogramm". Gegen Ende des Testzeitraum will er sich noch einmal melden. Auf diesen Anruf warten wir jedoch bis heute. Der Bildungsbereich bei Oanda ist zudem nur etwas für Kunden, die die englische Sprache gut beherrschen. Webinare oder Bildungsinhalte in deutscher Sprache werden derzeit nicht angeboten. Hier wird erkennbar, dass der deutsche Markt zwar mit bedient, aber nicht gezielt "beackert" wird. 

Fazit: Übersichtliches Handelsunviversum, günstige Kosten. Damit kommen Tradingeinsteiger mit kleinen Handelskonten und -ordergrößen gut zurecht. Nicht ganz passend empfinden wir, dass die Neu-Trader in Deutschland nicht besser an die Hand genommen werden. Hier könnte Oanda mit wenig Einsatz viel erreichen. So bleibt der Broker fest im Mittelfeld unseres Rankings etabliert.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 34

Unsere internationalen Aktien fürs Leben

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Nach den deutschen Dauerläufern stellen Pferdchen und Fuchs in der 34. Folge des Geldtipp-Podcasts die internationalen Aktien vor, die langfristig in ein ausgewogenes Depot gehören. Sie diskutieren, wie sich die Auswahlkriterien für ausländische und für heimische Titel unterscheiden.
  • Was sind die Fuchsbriefe? - In 2 Minuten erklärt

Fuchsbriefe Scribblevideo mehr als 213.000 Mal gesehen

© Verlag FUCHSBRIEFE
Hammer: Unser Scribble-Erklärvideo zum Fuchsbrief wurde inzwischen mehr als 200.000-mal angeschaut – genau waren es am 29. Februar 213.318 Abrufe. Hochgeladen hatten wir den gezeichneten Film vor 8 Monaten. Somit ergeben sich 26665 Abrufe pro Monat oder 889 pro Tag. Darauf sind wir stolz! Der Film wurde gezeichnet vom Team um Carsten Müller und dauert 02:21 Minuten. Worum geht es?
  • Trusted Wealth Manager 2024 – Vertrauenswürdige Vermögensverwalter

Die meisten Vermögensverwalter in Deutschland verdienen Vertrauen

Trusted Wealth Manager 2024. © Verlag FUCHSBRIEFE
Wer ist als Vermögensmanager vertrauenswürdig? Die FUCHS | RICHTER Prüfinstanz wertet wie im immer zum Jahresbeginn ihr laufendes Monitoring «Trusted Wealth Manager» aus. Und da gibt es 2024 viel Positives zu berichten!
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Climate Action 100+ hat große Investoren verloren

US-Investoren verabschieden sich von ESG-Anlagen

Drei große US-Investoren haben ESG-Investments den Rücken gekehrt. BlackRock, StateStreet und JP Morgen haben sich aus der Investment-Initiative Climat Action 100+ verabschiedet. Der Exodus der institutionellen Anleger hält damit an. FUCHSBRIEFE analysieren, was hinter der Abkehr steht.
  • Fuchs plus
  • Abwasser-Krimi in Teslas Gigafactory

Subventionen für E-Autos schaffen gigantische Überkapazitäten

Die hohen staatlichen Subventionen für E-Autos führen zu erheblichen Marktverzerrungen. So lässt BYD in China seine eigenen Autos zu, damit sie als verkauft gelten. Außerdem will das Unternehmen massiv auf dem europäischen Markt expandieren. Zugleich türmen sich die Probleme bei Tesla in Grünheide. Einerseits verschifft das Unternehmen seine Überproduktion an E-Autos nach Asien, andererseits entwickelt sich ein Abwasser-Krimi in der Gigafactory.
  • Fuchs plus
  • Unternehmensfinanzierung auf dem Hochplateau

Stabile Zinsen, hohe Kredithürden

Für Unternehmen wird es in den kommenden Monaten schwierig bleiben, Finanzierungen zu beschaffen. Zwar geht die Inflation weiter zurück, die Zinsen aber bleiben stabil. Auf der anderen Seite stellen die Banken weiter hohe Kredithürden auf.
Zum Seitenanfang