Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
9242
Private Behandlung wird oftmals nicht bezahlt

Reiseversicherer treten auf die Kostenbremse

Eine Reiseversicherung gehört für viele zum Standard. Doch der Standard bei den Versicherern ist keineswegs gleich hoch. Etwa die Hälfte bezahlt keine Privatbehandlung. Das hat die privaten spanischen Krankenhäuser auf den Plan gerufen.

Achten Sie bei einer Reiseversicherung darauf, welcher Behandlungsstandard vorgesehen ist. Die privaten spanischen Krankenhäuser kritisieren gerade die europäischen Reiseversicherer, weil deren Policen oft nur auf die Behandlung im Öffentlichen Gesundheitsdienst abzielen. Zumindest erschweren sie den Zugang zu privaten Einrichtungen stark. Achten Sie auf folgende Formulierung in der Police: „Private Behandlungen sind nur zulässig, wenn sie ganz spezifisch vom Emergency Assistance Service genehmigt" sind.

Etwa die Hälfte der größeren Reiseversicherer in Europa geben in den Verträgen keinerlei gedruckten Hinweis auf die Zulässigkeit von Privatbehandlungen. Hintergrund ist: Die Reiseversicherungsprämien in vielen Ländern sind in jüngerer Zeit stark gefallen. Daher sind immer mehr Versicherer bemüht, die Kosten weitestmöglich einzudämmen.

Fazit:

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Am besten vor Abschluss der Versicherung, spätestens vor Reiseantritt.

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 29: Vermögensverwalter im Belastungstest

BTV, Berliner Sparkasse, Deka und LLB vor der Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot setzt auch in Projekt 9 (Stiftungsportfolio) hohe Maßstäbe. Dennoch gelingt vier Vermögensverwaltern der Sprung über die Referenzmarke. Während die Bank für Tirol und Vorarlberg das Feld beim Vermögensstand anführt, überzeugen Berliner Sparkasse, Deka Vermögensmanagement und die Liechtensteinische Landesbank mit konstant starken Ergebnissen. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer Risiken kontrolliert und warum die Mehrheit der Teilnehmer hinter der Benchmark zurückbleibt.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Sieben schlagen die Benchmark

Genève Invest, Hansen & Heinrich und FV Frankfurter Vermögen vorne

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot gilt in Projekt 8 als Messlatte für aktives Fondsmanagement. Dennoch haben sieben Vermögensverwalter den Referenzwert inzwischen übertroffen. Während Genève Invest den größten Vermögensvorsprung erzielt, überzeugt FRÜH & PARTNER mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Rendite und Risikokontrolle. Viele bekannte Namen bleiben dagegen hinter dem Maßstab zurück. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer echten Mehrwert schafft und wer Anlegern aktuell wenig Mehrertrag bietet.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VII in KW 29: Halbleiter und Technologie im Fokus

Fürst Fugger Privatbank zieht davon

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot setzt im Performance-Projekt 7 (Private Banking) hohe Maßstäbe, doch 23 Vermögensverwalter liegen inzwischen vor der Referenzstrategie. An der Spitze marschiert die Fürst Fugger Privatbank mit großem Abstand voraus. Dahinter behaupten sich Häuser wie BTG Pactual Europe, die Frankfurter Bankgesellschaft und Minveo. Gleichzeitig zeigt die Analyse von Vermögen, Wochenentwicklung und Max Drawdown, welche Manager ihre Outperformance tatsächlich mit kontrolliertem Risiko erzielen.
Zum Seitenanfang