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Private Behandlung wird oftmals nicht bezahlt

Reiseversicherer treten auf die Kostenbremse

Eine Reiseversicherung gehört für viele zum Standard. Doch der Standard bei den Versicherern ist keineswegs gleich hoch. Etwa die Hälfte bezahlt keine Privatbehandlung. Das hat die privaten spanischen Krankenhäuser auf den Plan gerufen.

Achten Sie bei einer Reiseversicherung darauf, welcher Behandlungsstandard vorgesehen ist. Die privaten spanischen Krankenhäuser kritisieren gerade die europäischen Reiseversicherer, weil deren Policen oft nur auf die Behandlung im Öffentlichen Gesundheitsdienst abzielen. Zumindest erschweren sie den Zugang zu privaten Einrichtungen stark. Achten Sie auf folgende Formulierung in der Police: „Private Behandlungen sind nur zulässig, wenn sie ganz spezifisch vom Emergency Assistance Service genehmigt" sind.

Etwa die Hälfte der größeren Reiseversicherer in Europa geben in den Verträgen keinerlei gedruckten Hinweis auf die Zulässigkeit von Privatbehandlungen. Hintergrund ist: Die Reiseversicherungsprämien in vielen Ländern sind in jüngerer Zeit stark gefallen. Daher sind immer mehr Versicherer bemüht, die Kosten weitestmöglich einzudämmen.

Fazit:

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Am besten vor Abschluss der Versicherung, spätestens vor Reiseantritt.

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