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Nachfrage nach dem Auto als Service steigt

Umsatzverlust der Autohäuser beschleunigt sich

Präsentation von Neuwagen im Autohaus. © industrieblick / stock.adobe.com
Autohäuser müssen in den kommenden Jahren mit einer Beschleunigung bei den Umsatzverlusten rechnen. Denn neue Auto-als-Service-Modelle gewinnen schnell Marktanteile. Der klassische Autoverkauf geht spürbar zurück.

Der Bedeutungsverlust der Autohäuser als wichtigster Neuwagenverkäufer wird sich in den kommenden Jahren beschleunigen. Autos als Service, also die Bezahlung für die Nutzung eines Autos, wird stattdessen in den kommenden Jahren stark zunehmen. Vor allem jüngere Kunden kaufen immer seltener Autos.

Die auf die Autoindustrie spezialisierte Beratungsunternehmen Berylls rechnet bis 2025 mit einer Zunahme derartiger Nutzungsmodelle um 38%. Dabei bleibt das Auto im Eigentum des Vertragsanbieters. Somit trägt er auch die gesamten Verwaltungsaufgaben von Versicherung über Steuern bis Service. Dafür verlangt der Anbieter eine Gebühr. Es gibt verschiedene Modelle mit unterschiedlicher Laufzeit wie Full-Service-Leasing, Abo- oder Mietmodelle.  

Autohäuser verlieren Geschäft an neue Online-Anbieter

Leidtragende werden die Autohäuser sein. Kunden, die Autos als Service kaufen, nutzen häufig Onlinekanäle für den Vertragsabschluss. Eine Wachstumsnische gibt es für Autohäuser, denen es gelingt, als Werkstatt für die Anbieter der Mietmodelle zu arbeiten. Denn die Mietmodelle werden bis zu 1,3 Mio. neue Autokunden anziehen, die nur zeitweise ein Auto nutzen wollen (etwa über die Wintermonate) und nicht dauerhaft.

Fazit: Autohäuser werden durch die Abo-Modelle schneller als bisher erwartet unter Druck kommen.

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