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Zahlungsabwickler mit Turbo

Adyen wächst im Firmengeschäft

Der Zahlungsabwickler Adyen aus Holland wächst stürmisch. Insbesondere in den USA greifen Unternehmen auf das Produktangebot der Holländer zurück. Umsatz und Gewinn wachsen stürmisch. Die Aktie stürmt mit.

Adyen ist erst seit zwei Jahren an der Börse - und nun im Euro Stoxx 50 angekommen. Der niederländische Zahlungsabwickler verkauft eine Multi-Kanal-Zahlungsplattform für End-to-End-Zahlungen. Das erst 2006 von einer Gruppe von Payment-Experten gegründete Unternehmen wollte eine Zahlungsplattform bauen, die den stets wandelnden Anforderungen schnell wachsender globaler Unternehmen gerecht wird. Das Gründerteam um Pieter von der Does und Arnout Schuijff konzentriert sich auf die Schaffung einer modernen Payment-Infrastruktur, die direkt an große Kartennetze und lokale Zahlungsmethoden auf der ganzen Welt angebunden ist.

Mit der Adyen-Plattform erhalten Unternehmen die Möglichkeit, über ein einheitliches System Zahlungen sowohl online oder mobil als auch am Point-of-Sale entgegen zu nehmen. Zu den Kunden global agierende Unternehmen wie Spotify, Facebook, ebay, Swarowski, Zalando oder Delivery Hero.

Zahlungsabwickler wächst stürmisch

Adyen ist äußerst wachstumsstark. Setzte das Unternehmen im Jahr 215 gerade einmal 331 Mio. Euro um, schnellten die Erlöse im vergangenen Jahr auf 2,66 Mrd. Euro nach oben. Der Nettogewinn legte im selben Zeitraum um mehr als 500% auf zuletzt 204,04 Mio. Euro, zu. Die Corona-Krise und der damit verbundene Einbruch der Reisebuchungen sowie die wochenlange Schließung vieler Ladengeschäfte hinterließen zwar Spuren in der Bilanz. Jedoch spielt der Boom im Online-Handel und der Trend zur Kartenzahlung dem Unternehmen langfristig in die Hände.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wickelte Adyen Zahlungen im Umfang von 129,1 Mrd. Euro ab – 23% mehr als ein Jahr zuvor. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 12% auf knapp 141 Millionen Euro (Marge ca. 50%). Besonders wachstumsstark ist das US-Geschäft (Erlöse +58%). Europa bleibt jedoch mit Abstand der größte Markt für die Niederländer. Immerhin knapp zwei Drittel (63%) des Konzernumsatzes wird auf dem „alten Kontinent“ erwirtschaftet. 

Nur bei Rücksetzern kaufen

Der Kurs der Aktie kennt seit dem Börsengang nur den Weg nach oben. Seit der Erstnotiz hat sich der Börsenwert des Finanzdienstleisters mehr als verdreifacht. Aus fundamentaler Sicht ist der Titel längst kein Schnäppchen mehr. Langfristig dürfte Adyen aber weiter stark wachsen. Wer sein Portfolio um einen Zahlungsabwickler ergänzen will, kauft Adyen bei Rücksetzern ein.


Empfehlung: an schwachen Tagen kaufen Kursziel: 1.900 Euro, Stopp-Loss: unter 1.250 Euro
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