Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2497
Wunsch-Analyse: Bayer AG

Bayer: Sondergeschäft durch neue Gentechnik-Regeln

Logo von Bayer © Bayer AG
Erlaubt die EU bald mehr Gentechnik? An der Frage hängt für Bayer viel. Wenn die EU die Lockerungen erlaubt, öffnet sich Bayer ein bisher verschlossener Markt. Das Unternehmen hat schon mal hochgerechnet, was dieser Markt für das Geschäft bedeuten würde. FUCHS-Kapital nimmt die Perspektiven unter die Lupe.

Die Analyse der Bayer-Aktie war ein aktueller Leser-Wunsch. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern ist seit Jahren in der Genforschung für landwirtschaftliche Nutzpflanzen aktiv. Bayer verstärkte dieses Geschäftsfeld im Jahr 2018 mit der Übernahme des Saatgutherstellers Monsanto. Davon hat das Unternehmen aber noch nicht profitiert, weil die EU strenge Gentechnik-Richtlinien hat.

Erlaubt die EU bald mehr Gentechnik?

Der Wind könnte für Bayer bald drehen und das Geschäft anschieben. Denn die EU-Kommission plant, den Einsatz von Gentechnik (speziell die Gen-Editierung) in der Landwirtschaft deutlich zu erleichtern. Davon würde Bayer stark profitieren. Denn bislang wehren sich die europäischen Länder – anders als z.B. Japan oder die USA – gegen die Aufzucht solcher Pflanzen. 

Sollte die Gesetzesänderung kommen, bietet sich für Bayer eine Chance auf einen deutlichen Umsatzsprung. Dem Konzern würde sich dann ein neuer, bisher nicht nutzbarer Markt eröffnen. Bayer hat schon mal kalkuliert. Im europäischen Agrargeschäft erwartet das Unternehmen durch die Änderung bis 2035 einen Umsatzanstieg von gut 10%. Im vorigen Jahr erlöste die Sparte rund 4,8 Milliarden Euro. 

Fundamental günstig

Aus fundamentaler Sicht ist die Bayer-Aktie mit einem KGV unter 7 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,40 ohnehin günstig bewertet. Eine Dividendenrendite von knapp 4,8% ist ebenfalls sehr ordentlich.  Mit Blick auf den Chart ist der Titel zwischen 48 und 50 Euro solide unterstützt. Langfristig orientierte Anleger können eine Positionen aufbauen und auf einen Sondereffekt durch mögliche Gentechnik-Lockerungen spekulieren. 

ISIN: DE 000 BAY 001 7 Empfehlung: kaufen Kursziel: 58,85 Euro, Stopp-Loss unter 48,84 Euro
Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht für KW 37: PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

Steiermark, BTV und FRÜH & PARTNER prägen die Handelswoche

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, vier unterschiedliche Sieger und dennoch eine gemeinsame Botschaft. Während einige Vermögensführer hohe Verluste verkraften müssen, überzeugen andere Häuser mit außergewöhnlicher Stabilität. Benchmarkdepots behaupten sich teils überraschend stark, aktive Umschichtungen bleiben dagegen weitgehend ohne Wirkung. Die Auswertung der KW 37 offenbart klare Zusammenhänge zwischen Risiko und Erfolg. Wer die Woche wirklich geprägt hat, zeigen die Zahlen im Detail. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 37: Die Woche der Defensiven

BTV verteidigt die Spitze, Risiko wird zum Schlüsselfaktor

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Projekt 9 liefert in KW 37 bemerkenswerte Gegensätze. Während die größten Vermögen weiterhin von wenigen Teilnehmern dominiert werden, überzeugen bei Risiko und Wochenentwicklung häufig andere Häuser. Das Benchmarkdepot behauptet sich überraschend stark und lässt zahlreiche Wettbewerber hinter sich. Gleichzeitig sorgt die einzige aktive Umschichtung der Woche für Aufmerksamkeit. Wer wirklich überzeugt, zeigt sich erst im Zusammenspiel von Vermögen, Risiko und Performance. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 37: Vermögensverwalter im Vergleich

Steiermärkische Bank gewinnt die Woche, Genève Invest führt das Vermögensranking an

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Teilnehmer liegen beim Gesamtvermögen vor dem Benchmarkdepot. Gleichzeitig zählt die Referenz in der Wochenwertung zu den stärkeren Teilnehmern und lässt einen Großteil des Feldes hinter sich. Die Auswertung der KW 37 zeigt bemerkenswerte Unterschiede zwischen Vermögensgröße, Wertentwicklung und Risiko. Während einige Spitzenreiter erhebliche Rückschläge hinnehmen müssen, überzeugen andere mit hoher Stabilität. Wer wirklich vorne liegt, offenbart erst der Blick hinter die Ranglisten.
Zum Seitenanfang