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Wacker Neuson SE

Breit aufgestellter Baumaschinen-Produzent

Keine Baustelle ohne Baufahrzeuge. Diese kommen unter anderem von Wacker Neuson. Die Produkt- und Service-Palette des Konzerns ist groß. Die rege Bautätigkeit ist gerade der große Treiber. Auch das Ausland wird verstärkt in den Blick genommen.

Der Baumaschinen und -gerätehersteller Wacker Neuson profitiert von der starken Baukonjunktur. Das 1848 als Schmiede gegründete Familienunternehmen (63% der Aktien befinden sich in Familienbesitz) beschäftigt heute mehr als 5.000 Mitarbeiter und verfügt über mehr als 50 Tochtergesellschaften.

Das Geschäft ist breit gefächert. Es umfasst die Entwicklung, der Produktion, den Vertrieb, die Vermietung sowie Reparatur und Wartung (Service) von Baugeräten. Wacker ist Spezialist für Baumaschinen der Kompaktklasse (max. Gesamtgewicht 14 t). Diese Maschinen werden im Hoch-, Tief- und Straßenbau, in der Landwirtschaft und im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt. Damit deckt der Traditionskonzern die gesamte Bandbreite an Baumaschinen und -geräten ab.

Guter Start ins Geschäftsjahr

Die Geschäfte laufen glänzend. Im ersten Quartal hat der Baudienstleister an die gute Entwicklung des Vorquartals angeknüpft. Der Umsatz kletterte um 17,3% auf 434,6 Mio. Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg sogar um 31,3% auf 30,2 Mio. Euro.

Im Zuge der hohen Nachfrage nach Baumaschinen und den damit verbundenen Services hat Wacker in vielen Ländern seine Marktanteile deutlich ausgebaut. Rund 75% des Konzernumsatzes erwirtschaftet Wacker Neuson in Europa, vor allem mit kleineren Baufahrzeugen und Kompaktmaschinen.

Agrarsektor treibt an

Die Landwirtschaft ist ein wichtiges Standbein. Hier profitiert der Konzern von der hohen Nachfrage nach landwirtschaftlichen Maschinen. Großes Wachstumspotential gibt es in Asien sowie in den Vereinigten Staaten. Vor allem in Asien führt die zunehmende Urbanisierung dazu, dass Reparaturen in den Städten mit kompakten Baumaschinen ausgeführt werden. Hier könnten die Bayern in den kommenden Jahren kräftig punkten. Noch liegen die Margen in beiden Wachstumsregionen weit unterhalb des europäischen Schnitts.

Auf dem aktuellen Kursniveau können langfristig orientierte Anleger einsteigen. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, die Aktie ist mit einem KGV von rund 11,5 nicht zu teuer. Auch Wacker verfolgt eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik.

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Kennzahlen

Kursentwicklung

Umsatz (2018)*: 1,71 Mrd.

Gewinn je Aktie (2018)*: 2,06

Marktkapitalisierung*:1,57 Mrd.

KGV (2020e): 11,43

Div.-Rendite: 2,6% (ohne Sonderdividende)

* in EUR

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 28,90 EUR, Stop-Loss: unter 19 EUR

ISIN: DE 000 WAC K01 2 | Kurs: 22,26 EUR

Kurschance: 30% | Verlustrisiko: 15%

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