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Banken-Dickschiff von Marktturbulenzen durchgeschüttelt

Goldman Sachs ist kräftig unterbewertet

Rote Kreditkarte und Dollar-Schein © Alexander Novikov / Getty Images / iStock
Wenn es im Bankensektor rappelt, dann leiden auch die Kurse großer Banken mit. So geht es auch Goldman Sachs. Der Aktienkurs des Banken-Dickschiffs ist mit dem Markt kräftig abgetaucht. Jetzt sieht die Aktie fundamental sogar kräftig unterbewertet aus. Oder ist das ein Fehlsignal?

Die Turbulenzen der US-Regionalbanken sind auch an den Dickschiffen der US-Banken nicht spurlos vorbei gegangen. Goldman Sachs, die Nummer Zwei im US-Investmentbanking, handelt derzeit sogar deutlich unter ihrem inneren Wert. Das ist für strategische Anleger eine gute Kaufgelegenheit. 

Goldman Sachs gehört zu den ältesten Investmentbanken der Welt und ist heute einer der Marktführer. Neben dem Investmentbanking ist das Institut auf die Bereiche Wertpapiere und Investitionsmanagement fokussiert. Zudem verfügt das Haus über bedeutende Research-Expertise. Goldman Sachs wendet sich mit seinen Dienstleistungen an große Konzerne wie auch Finanzinstitute, Regierungen und vermögende Privatpersonen. 

Umsatz war 2022 rückläufig

Im Geschäftsjahr 2022 sank der Konzernumsatz der Bank um rund 20% auf 47,37 Mrd. US-Dollar. Dies war hauptsächlich auf einen Rückgang im Investmentbanking (-48%) und im Bereich Asset & Wealth Management (-39%) zurückzuführen. Bessere Geschäfte im Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (FICC Business: +38%) sowie ein deutlicher Anstieg im Geschäft mit Plattformlösungen (+135%) haben den Umsatzrückgang abgefedert. 

Jetzt steuert die Bank gegen und will ihre Erträge im Privatkundengeschäft optimieren. Auf einem Investorentag Anfang März meldete das Management „strategische Alternativen“ für das Privatkundengeschäft prüfen zu wollen. Die Einheit umfasst digitale Zahlungen und damit verbundene Kreditprodukte, Kreditkartenpartnerschaften mit General Motors (GM) und Apple sowie Konsumentenkredite am Point-of-Sale über GreenSky. Derzeit arbeitet das Haus mit Apple zusammen um ein Sparkonto für Kunden mit der Apple-Karte einzuführen. Darüber hinaus sollen auch die Funktionen der GM-Card erweitert werden. 

Aktie ist günstig bewertet

Der aktuelle Kursrückgang ist eine gute Kaufgelegenheit. Der Titel bewegt sich seit rund einem Jahr seitwärts zwischen rund 280 und 380 US-Dollar. Momentan notiert die Aktie im unteren Drittel dieser Spanne. Mit einem KGV von rund 9 ist der Titel fundamental günstig. Die Aktie wird derzeit auch mit einem Abschlag von rund 20% auf ihren Buchwert gehandelt. Langfristig orientierte Anleger können zudem mit einer Dividendenrendite von über drei Prozent rechnen.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 374 USD, Stop-Loss: < 266 USD (SK NYSE)
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