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Ohne Chips läuft nix

Infineon profitiert von Digitalisierung und smarter Vernetzung

Laptop, Tablet und Smartphone, die nebeneinander auf einer Tischfläche liegen. Quelle: Pexels
Die digitale Transformation ist eine der größten Herausforderungen und zugleich Chancen unserer Zeit. Unternehmen, die den digitalen Wandel schaffen, sind letztlich in der Lage profitabler zu arbeiten. Einige der vielfältigen Digitalisierungsprozesse sind bereits im Alltag angekommen. Doch Bestellungen übers Smartphone, mobile Bankgeschäfte oder kontaktloses Bezahlen sind erst der Anfang. Davon profitiert Infineon.

Infineon ist einer der größten Profiteure der zunehmenden Digitalisierung. Denn ohne Chips geht nichts - und Infineon liefert. Egal, ob Computer, Smartphone, Internet der Dinge oder smarte Anwendungen - in immer mehr Lebensbereichen kommen digitale Anwendungen hinzu.

Chiphersteller wie Infineon surfen erfolgreich auf der Digitalisierungswelle. Mit seinen Produkten ist Infineon in nahezu allen digitalen Bereichen vertreten. Die Halbleiter von Infineon kommen unter anderem in der Elektronik von Fahrzeugen, in PCs, Mobiltelefonen, in Chips auf Ausweisen, Kredit- und EC-Karten, Beleuchtungsanlagen, allen Arten von Steuergeräten sowie in Haushalts- und Stromversorgungsgeräten zum Einsatz.

Profiteur von Digitalisierung und smarter Vernetzung

Infineon ist seit einigen Jahren Konsortialführer eines groß angelegten Forschungsprojekts mit mehr als 100 europäischen Unternehmen und stattlicher Förderung durch die EU. Ziel des Projekts: die Verbesserung der digitalen Basis mit alltagstauglichen Lösungen für die Wirtschaft der Eurozone. Aktuell läuft es bei dem Chiphersteller sehr rund, Das Unternehmen profitiert von der boomenden Nachfrage nach Halbleitern.

Der Trend rund um Elektrifizierung und Digitalisierung, beispielsweise in der Automobilindustrie, sorgen für volle Auftragsbücher. CO2-Reduzierung und der Wunsch, Dinge intelligent zu machen und sicher zu vernetzen sind weitere wichtige branchenübergreifende Trends. So erwartet Infineon für das neu angelaufene Geschäftsjahr 2021/22 einen steigenden Umsatz und ein höheres Ergebnis. Die operative Marge soll auf rund 20% steigen.

Infineon schätzt meist zu konservativ

Die Ziele, die das Unternehmen zu Monatsbeginn auf einem Kapitalmarkt-Tag bekannt gegeben hatte, liegen über den bisherigen Konsensschätzungen des Marktes. Sandeep Deshpande, Analyst der US-Investmentbank JPMorgan, merkte  prompt an, dass Infineon eher dafür bekannt sei, zu konservativ zu prognostizieren. Positive Überraschungen dürften so nicht lange auf sich warten lassen.

Mit der Dividende kehrt das Unternehmen bereits für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020/21 auf das Vor-Corona-Niveau zurück. Es sollen wieder 27 Cent je Aktie ausgeschüttet werden. Mit einem für das kommende Jahr geschätzten KGV von rund 27 hat die Aktie angesichts der klaren und dauerhaften Wachstumsaussichten noch gutes Potential.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 46,50 EUR, Stop-Loss: unter 30,50 EUR (SK Xetra)

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