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Markttechnik

Nikkei 225 Index – Bodenbildung abgeschlossen

Der mögliche Anstieg des Nikkei bietet Chancen für Anleger.
Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass der Nikkei 225 seine Bodenbildung abgeschlossen hat. Von seinen früheren Höchstständen im Bereich von knapp 40.000 Punkten ist das japanische Börsenbarometer zwar noch Welten entfernt. Die jüngste Kursentwicklung gibt charttechnisch orientierten Investoren jedoch Grund zur Hoffnung. Denn die mehrere Jahre andauernde Abwärtsbewegung japanischer Dividendentitel scheint gestoppt. Ausgehend vom Rekordstand des Nikkei Ende 1989 hatte der Index bis zu seinen Tiefstkursen im Frühjahr 2009 rund 80% an Wert verloren. In den nachfolgenden dreieinhalb Jahren bis in den Spätherbst 2012 hinein versuchte sich der japanische Aktienmarkt an einer Bodenbildung. Während dieser Zeit liefen die Notierungen zwischen 8.000 und 11.000 Punkten. Mit Beginn der expansiven Geld- und Wirtschaftspolitik des japanischen Premierministers Shinzo Abe Ende 2012 hat der Nikkei diese Seitwärtsphase verlassen. Die sogenannten „Abenomics“ treiben die Kurse extrem. Innerhalb von nur sechs Monaten kletterten die Notierungen der 225 größten Aktiengesellschaften Japans von 8.700 Zählern auf knapp 16.000 Punkte – ein Plus von mehr als 80%. Im Bereich um 16.000 Punkten wurde diese sehr dynamische Aufwärtsbewegung erst einmal gebremst. Seither bildete sich im Kursverlauf eine charttechnisch bedeutsame Kursformation heraus: ein steigendes Dreieck. Diese Formation ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kurse ein gewisses Niveau (Widerstand) lange Zeit nicht überschreiten, während die Notierungen in Abschwungphasen nicht mehr so tief fallen wie zuvor. Beim japanischen Aktienindex liegt dieses Widerstandsniveau im Bereich von 16.000 bis 16.400 Zähler. Dieses wurde aber nun überwunden. Die ansteigende Trendlinie des Dreiecks ist im Chart gut zu erkennen.

Fazit: Mit dem Ausbruch nach oben ist aus charttechnischer Sicht der Weg bis zum nächsten Widerstand (bei 18.000 Punkten) frei. Anleger können mit ETF (z. B. das währungsgesicherte Nikkei-Endloszertifikat der Commerzbank, ISIN: DE 000 DR4 V02 1) auf den erwarteten Anstieg setzen.

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