Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2182
Uhren und Schmuck sind gefragt

Richemont gewinnt in Asien kräftig dazu

businessman looking at watch © Artem Zakharov / stock.adobe.com
Mit seinen exklusiven Marken genießt die Compagnie Financiere Richemont AG bei Uhren- und Schmuckliebhabern hohes Ansehen. Warum FUCHS-Kapital Anlegern die Aktie zum Kauf empfehlen, lesen Sie in unserem Beitrag!

Die Compagnie Financiere Richemont AG hat sich auf Uhren, Schmuck und exklusive Accessoires spezialisiert. Wer sich für Luxusuhren interessiert, der kommt an den Marken Cartier, Jaeger-LeCoultre, Piaget, Vacheron Constanin und IWC nicht vorbei. Dieser Geschäftsbereich steht jedoch nur für 31% des Konzernumsatzes. 

Mit über 40% Umsatzanteil sind Schmuckartikel das größte Segment. Darunter sind die Marken Cartier (hier sind die Schweizer Weltmarktführer), Van Cleef & Arpels, Baume & Mercier und Giampiero Bodino zu finden. Im für den Schmuckhersteller wichtigen Weihnachtsquartal ist Richemont trotz der strikten Null-Covid-Politik in China weiter gewachsen. Der Konzernumsatz kletterte um 8% auf 5,4 Mrd. Euro. Zwar brach der Umsatz in Festlandchina um 24% ein. Aber die Märkte in Südkorea, Singapur und Australien entwickelten sich viel besser als erwartet. 

Asien-Geschäft erwacht wieder

Wachstumstreiber im dritten Quartal war Japan. Im Land der aufgehenden Sonne wurden die Corona-Beschränkungen deutlich früher gelockert als in China. Hier zogen die Verkäufe prompt um 43% Prozent an. Auch das Europageschäft brillierte mit einem Zuwachs von 19%. Hier profitierte der Konzern von der Erholung des internationalen Tourismus. 

Die Kassen der Schweizer sind nach wie vor gut gefüllt. Die Barmittel stiegen während des Quartals bis Ende Dezember um 0,6 auf 5,5 Mrd. Euro. Mit der Wiedereröffnung in China dürften die nächsten Quartalszahlen deutlich besser ausfallen. Das operative Ergebnis (Ebit) dürfte um 29% und der Konzernumsatz um 17% steigen. Auch will der Uhren- und Schmuckhersteller die Preise für einige Marken erhöhen. Den Kunden dürften Preiserhöhungen kaum etwas ausmachen, die Margen für Richemont dürften davon jedoch profitieren. 

Neues Listing in Südafrika

Mitte März meldete Richemont zudem, sich zusätzlich an der Börse in Johannesburg listen zu lassen. Das aktuell laufenden Programm mit Hinterlegungsscheinen in Südafrika wird durch eine Zweitnotierung der Aktie ersetzt. Das neue Listing dürfte die Komplexität reduzieren und einen besseren grenzüberschreitenden Handel ermöglichen. Die Handelbarkeit der Aktie wird verbessert. Das dürfte sich langfristig positiv auf dem Aktienkurs auswirken. 

Der Aktienkurs steht ohnehin kurz vor einem Ausbruch auf ein neues Hoch. Dennoch ist der Titel angesichts des starken Portfolios an Luxusmarken mit einem KGV von rund 22 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,12 nicht übermäßig teuer.

Empfehlung: kaufen Kursziel: 178,50 CHF; Stopp-Loss unter 134,60 CHF
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Nachhaltigkeit beim Stiftungsvermögen: Tiefe Einblicke und Diversität in Kooperationen

Von Datenlieferanten bis Beratungsnetzwerke: Wie Vermögensmanager ihre Nachhaltigkeitsstrategien stärken

Kollage Verlag Fuchsbriefe © Bild: envato elements
Um die nachhaltige Kapitalanlage zu stärken, setzen Vermögensmanager auf die Zusammenarbeit mit externen Instituten. Eine Analyse der FUCHS | RICHTER Prüfinstanz von 25 Organisationen enthüllt nicht nur eine reiche Vielfalt an Kooperationen, sondern auch signifikante Unterschiede in der Integration dieser Partnerschaften in ihre Nachhaltigkeitsstrategien.
  • Fuchs plus
  • Neue Produktionskette für Chemiefasern

Nachhaltige Polyesterfasern für Japan

Textilien © fomkin20 / stock.adobe.com
Sieben Unternehmen haben eine neue Produktionskette für Chemiefasern aufgebaut und benötigen kein Rohöl mehr in der Produktion. Erste Kleidungsstücke aus diesen Fasern kommen zur Zeit in Japan auf den Markt.
  • Fuchs plus
  • Logistik und Nachhaltigkeit

Elektro-LKW bei Österreichischer Post

Die Österreichische Post hat erstmals zwei Elektro-Lkw im Einsatz. Transportiert werden internationale Sendungen. Damit lassen sich rund 117 Tonnen direkte CO2-Emissionen pro Jahr einsparen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Risiko: Negative Margen durch schwankende Kurse

Währungsrisiken vermeiden

Wenn Kurse von Währungen schwanken, kann das für Unternehmen bedeuten, dass sie durch zuvor geschlossene Verträge nun Verluste machen. Offene Restzahlungen werden so allenfalls zu einem Risiko. Mit dem richtigen Management kann das vermieden werden.
  • Fuchs plus
  • Neue Wärmepumpe effizient bei unterschiedlichen Temperaturen

Wärmepumpe für die Industrie

Wärmepumpe © 2023 Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.
Die ETH hat eine neuartige Wärmepumpe entwickelt, die verschiedene Temperaturen effizient erzeugen kann. Gerade Industriebetriebe könnten großen Nutzen davon haben.
  • Fuchs plus
  • Trendwende-Anzeichen in der Türkei

Notenbank bleibt restriktiv

Der Verfall der Türkischen Lira kennt seit Jahren kein Halten. Gegenüber dem Euro verlor die Devise des Lands am Bosporus mehr als 70% ihres Werts. Die Hoffnungen in die geldpolitische Wende wurden vorerst enttäuscht. Allerdings gewährt der Lira-Rückgang Investoren einen Abschlag auf die Vermögenswerte des Landes. Zusätzliche Chancen winken bei einem Kurswechsel der Währung.
Zum Seitenanfang