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Krisenresistent und konjunkturunabhänigig

Verizon Communications Inc.

Kommuniziert wird immer - und in der Corona-Krise sogar noch mehr als zuvor. Das spüren auch die Unternehmen im Telekom-Sektor, der ohnehin schon weitgehend unabhängig von der Konjunktur ist. Einer unserer Favoriten kommt aus den USA.
Wenig konjunkturanfällig und somit weitgehend krisenresistent ist das Geschäft mit der Telekommunikation. Mobilfunk und Internet-Dienstleistungen sind aus dem heutigen Leben nicht mehr weg zu denken. Und kaum jemand ändert sein Kommunikationsverhalten, weil die Wirtschaft schwächelt. Das macht Telekom-Aktien zu klassischen Low-Volatility-Kandidaten.

Einer der weltweit führenden Telekommunikationsanbieter in den Bereichen Mobilfunk, Internet und Festnetz ist Verizon Communications. Der Konzern ist der größte US-amerikanischen Mobilfunkanbieter mit mehr als 100 Millionen Kunden allein auf dem amerikanischen Mobilfunkmarkt. Das Angebotsspektrum umfasst mobile Kommunikationsprodukte und Datendienste für Privat- und Geschäftskunden sowie den Verkauf der entsprechenden Geräte und Accessoires. Der Festnetzmarkt wird als zweites Standbein des Unternehmens mit versorgt.

Zukauf in Mexiko angestrebt

Der US-Mobilfunkmarkt ist hart umkämpft. Seit die Telekom-Tochter T-Mobile US mit ihrem Wettbewerber Sprint fusioniert ist, wächst auch der Druck auf den Platzhirsch Verizon. Doch dieser setzt sich mit einem milliardenschweren Zukauf zur Wehr. So möchte Verizon für 6,25 Milliarden US-Dollar den zum Movil-Imperium des mexikanischen Telekommoguls Carlos Slim gehörenden Prepaid-Anbieter Tracfone übernehmen. Tracfone gilt als der größte Prepaidanbieter in den USA. Mit dem Zukauf will sich der Konzern vor allem im Prepaid-Markt verstärken, in dem er bislang noch relativ wenige Kunden hat. Der Kaufpreis soll zur Hälfte in bar und zur Hälfte in eigenen Aktien gezahlt werden. Noch muss der Deal von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden – Verizon rechnet erst in der zweiten Jahreshälfte 2021 mit einem Abschluss der Übernahme.

Aus fundamentaler Sicht ist die Verzion-Aktie mit einem für 2021 geschätzten KGV von rund 12 nicht zu teuer. Freunde hoher und steigender Dividenden kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten. Anfang September meldete der Konzern die Erhöhung der Quartalsdividende um zwei Prozent auf 62,75 US-Cent je Aktie. Insgesamt kommen somit 2,51 US-Dollar je Aktie zur Ausschüttung. Gemessen am aktuellen Aktienkurs liegt die Ausschüttungsrendite somit bei rund 4,4%. Das Unternehmen hat während der letzten vierzehn Jahre die Dividende in jedem Jahr erhöht. 

Empfehlung: kaufen Kursziel: 66,80 USD, StoppLoss: unter 52,40 USD (SK NYSE)

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