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Kunstmarkt

Gewinner und Verlierer

Am Kunstmarkt haben sich in den vergangenen 30 Jahren vier Marktphasen herausgebildet. Die jüngste dauert bereits vier Jahre an. Wir zeigen Gewinner und Verlierer.
Die Verlierer der letzten drei bis vier Jahre am Kunstmarkt waren überwiegend die Altmeister und das Segment der Zeichnungen. Eine Bodenbildung ist vorerst nicht zu erkennen. Der Fotografie-Enthusiasmus der Anleger hat sich gelegt. Die exorbitanten Zuwächse der letzten Dekade bei Fotokunst haben sich abgebaut. Die Klassische Moderne erwies sich dabei aber weitgehend als wertstabil. Eine spürbare Belebung verzeichneten die Kunst des 19. Jahrhunderts und die Nachkriegsmoderne. Dieses Bild zeichnet der französische Datenbankanbieter Artprice. Das Unternehmen beobachtet seit vielen Jahren den weltweiten Kunstmarkt und berechnet diverse Indizes zur Einschätzung der Entwicklung einzelner Marktsegmente. Mit kleinen Unschärfen bei der exakten Erfassung aller marktrelevanten Preisdaten ergibt sich trotzdem ein aufschlussreiches Bild der derzeitigen Marktverfassung.

Die vier Phasen

Im Großen und Ganzen sind die letzten 30 Jahre in vier Phasen der Marktentwicklung einzuteilen:
  1. Dynamischen Entwicklung des Marktes zwischen 1990 bis 2007
  2. Rückschlag zur Zeit der Finanzkrise 2007-2008
  3. Starke Markterholung bis 2013-2014,
  4. Seit ca. 4 Jahren Seitwärtsbewegung

Fazit: Wie schon einige Male angemerkt, sind im gebeutelten Bereich der Alten Kunst selektive Käufe durchaus empfehlenswert.

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