Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
133
Kunstmarkt

Gewinner und Verlierer

Am Kunstmarkt haben sich in den vergangenen 30 Jahren vier Marktphasen herausgebildet. Die jüngste dauert bereits vier Jahre an. Wir zeigen Gewinner und Verlierer.
Die Verlierer der letzten drei bis vier Jahre am Kunstmarkt waren überwiegend die Altmeister und das Segment der Zeichnungen. Eine Bodenbildung ist vorerst nicht zu erkennen. Der Fotografie-Enthusiasmus der Anleger hat sich gelegt. Die exorbitanten Zuwächse der letzten Dekade bei Fotokunst haben sich abgebaut. Die Klassische Moderne erwies sich dabei aber weitgehend als wertstabil. Eine spürbare Belebung verzeichneten die Kunst des 19. Jahrhunderts und die Nachkriegsmoderne. Dieses Bild zeichnet der französische Datenbankanbieter Artprice. Das Unternehmen beobachtet seit vielen Jahren den weltweiten Kunstmarkt und berechnet diverse Indizes zur Einschätzung der Entwicklung einzelner Marktsegmente. Mit kleinen Unschärfen bei der exakten Erfassung aller marktrelevanten Preisdaten ergibt sich trotzdem ein aufschlussreiches Bild der derzeitigen Marktverfassung.

Die vier Phasen

Im Großen und Ganzen sind die letzten 30 Jahre in vier Phasen der Marktentwicklung einzuteilen:
  1. Dynamischen Entwicklung des Marktes zwischen 1990 bis 2007
  2. Rückschlag zur Zeit der Finanzkrise 2007-2008
  3. Starke Markterholung bis 2013-2014,
  4. Seit ca. 4 Jahren Seitwärtsbewegung

Fazit: Wie schon einige Male angemerkt, sind im gebeutelten Bereich der Alten Kunst selektive Käufe durchaus empfehlenswert.

Meist gelesene Artikel
  • Venezuela bedient seine Schulden nicht mehr

Caracas muss auf den Ölpreis hoffen

Venezuela ist zahlungsunfähig. Das Land kann Anleihen nicht bedienen. Hohe Schulden hat die Regierung bei Russland und China. Im nächsten Jahr dürften weitere Anleihen nicht bedient werden. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer.
  • Peking verlagert den Schwerpunkt

Chinas Wirtschaftsdynamik lässt weiter nach

Die Dynamik der chinesischen Wirtschaft lässt in allen Sektoren sichtbar nach. Hintergrund sind aus unserer Sicht nachlassende fiskalische Impulse. Die Pekinger Führung nimmt andere Ziele in den Fokus.
  • US-Wirtschaft

Widersprüchliche Konjunktursignale aus den USA

Quelle: Phily-Fed, New York
Die Daten, die aus der US-Wirtschaft kommen, senden widersprüchliche Signale aus. Vor allem die Arbeitslosenzahlen setzen Fragezeichen. Das wird die Grundhaltung der neuen FED-Führung beeinflussen.
Neueste Artikel
  • Im Arbeitsvertrag besser keine Fehler machen

Boni für Betriebstreue richtig gestalten

Bonuszahlungen für Betriebstreue sind eine gute Sache. Aber bei der Gestaltung im Arbeitsvertrag gibt es Regeln, die Unternehmer unbedingt beachten sollten.
  • Die große Chance der SPD

Martin Schulz kann zeigen, ob er den Willen zur Macht hat

Gehen Martin Schulz und Andrea Nahles mit der SPD erneut in eine GroKo? Copyright: Picture Alliance
Das Schicksal der Republik liegt nun in den Händen des zweitgrößten Wahlverlierers: der SPD. Schnelle Pöstchen oder etwas später die ganze Macht – das ist jetzt die Option des Martin Schulz.
  • Anspruch auf Ruhetag pro Siebentageszeitraum

Frei nach zwölf Tagen

Laut Urteil des Europäischen Gerichtshof sind bis zu 12 Tage Arbeit am Stück rechtens.
Zum Seitenanfang