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Berentzen-Gruppe AG: Abschlag übertrieben

Kurs bricht nach Gewinnwarnung ein

Der Getränkehersteller Berentzen hat seine Ergebnisprognose nach unten korrigiert. Aus dem Unternehmen hören wir, dass an allen Problemen gearbeitet wird.
Berentzen meldete vorige Woche eine Gewinnwarnung. Die Ergebnisprognose wurde auf 9,1 bis 10,1 Mio. Euro nach unten korrigiert. Bislang hatte Berentzen 11,2 bis 12,4 Mio. Euro EBIT in Aussicht gestellt. Grund für die Rücknahme der Prognose ist vor allem der gestiegene Preis für Orangen (Rohstoffeinkaufskosten). Auch der lasche Sommer war im schleppenden Absatz spürbar. Das strahlt auch auf die Verkäufe der Frischsaft-Pressen der Marke Citrocasa aus. Und im Konzessionsgeschäft mit der Marke Sinalco läuft es nicht wie erwartet. Aus dem Unternehmen hören wir, dass an allen Problemen gearbeitet wird. So werden nun z. B. Vorkehrungen für rapide Preisveränderungen getroffen. An der grundsätzlichen Strategie hält das Unternehmen fest. Auch eine Dividende soll weiter gezahlt werden. Der Berentzen-Kurs brach nach der Gewinnwarnung dennoch massiv ein. Leser unseres Geldanlagebuches 2017 „Die große Verstaatlichung“ hatten die Aktie bereits im vorigen Oktober auf dem Schirm. Wir empfahlen den Kauf bei 7 Euro. Unser Kursziel von 9,53 Euro wurde im Februar übertroffen (Jahreshoch fast 13 Euro). Inzwischen notiert die Aktie wieder rund 40% tiefer. Bei 8 Euro ist die Aktie wieder chancenreich.

Empfehlung: kaufen

Kursziel: 9,60 EUR, kein Stop-Loss

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