Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
986
Update: RWE AG St. und E.ON SE

Steuerrückerstattung für Energieversorger

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden. Und das zur Freude der Energieversorger. Denn diese können nun mit einer Steuerrückerstattung in Milliardenhöhe rechnen.
Die Versorger-Aktien feiern das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Brennelementesteuer. Die Karlsruher Richter haben entschieden, dass die von 2011 bis 2016 kassierte Steuer nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und somit nichtig ist. Die Energieversorger dürfen nun mit einer Steuerrückerstattungen in Milliardenhöhe rechnen. Analystenschätzungen gehen von einer Rückzahlung von rund 2,5 Mrd. Euro für E.ON und etwa 1,7 Mrd. Euro für RWE aus. Mit dem Geld könnten die Stromkonzerne Schulden abbauen oder Sonderzahlungen an die leidgeprüften Aktionäre ausschütten. Die Kurse beider Unternehmen kletterten prompt um jeweils mehr als 6%. Ob und in welcher Höhe Steuern zurück erstattet werden, bleibt abzuwarten. Analyst Emmanuel Retif vom Investmenthaus Raymond James weist darauf hin, dass eine komplette Steuerrückzahlung unwahrscheinlich sei. Alternativ müssten die Konzerne eventuell die Lagerung und Entsorgung der Brennelemente zahlen. Insofern öffne das Urteil die Tür für langwierige Verhandlungen mit der Bundesregierung.

Empfehlung: Wer investiert ist, sichert die Gewinne nun ab. Der StoppLoss wird auf 7,40 Euro für E.ON und 16,30 Euro für RWE angehoben.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Reduzierte Arbeitszeit ist kein Urlaub

Arbeitszeitverkürzung statt Urlaub geht nicht

Urlaub ist in jeder Beziehung was Besonderes, das meinte das Bundesarbeitsgericht (BAG) schon vor sechzig Jahren. Die Richter formulierten schon damals: „Das Interesse des Arbeitgebers sind gesunde und arbeitsfreudige Arbeiter". Diese Ideen verfolgen die Gerichte unverdrossen bis zum heutigen Tag.
  • Fuchs plus
  • LGT Bank (Österreich) AG, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Fürstliche Beratung in Wien

Wer bei der elitären LGT – dem Family Office des Fürstenhauses von Liechtenstein – abgehobene Berater vermutet, die einen „kleinen" Studenten nicht ernst nehmen, der irrt sich. Wobei natürlich Studenten mit einem Vermögen von 1,5 Millionen Euro wahrscheinlich auch hier nicht die Norm sind. Tatsache ist, dass fachlich und menschlich beim Kontakt in Wien ziemlich viel richtig gelaufen ist.
  • Fuchs plus
  • Die Grünen bestimmen die politische Ausrichtung der Regierung

Der heimliche Mitregent

CO2-Steuer oder CO2-Bepreisung - was hilft besser bei der Reduktion ? © Picture Alliance
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer dreht gerne politische Pirouetten. So ganz weiß man nie, wo sie in der Drehung anhält. Bei der CO2-Steuer vollführt sie gerade eine 180-Grad-Meinungswende. Wider besseres Wissen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Aufwertung durch schwachen Euro

Interventionsgefahr beim Schweizer Franken

Der schwächelnde Euro wird zum Problem für den Schweizer Franken. Der Aufwertungsdruck wird die notenbank zum Handeln zwingen. Dazu kommt eine abkühlende Konjunktur.
  • Fuchs plus
  • Die großen Spekulanten haben sich eingedeckt

Silber stößt an einen Widerstand

Der Preis für das Edelmetall Silber ist bis knapp an die 16 Dollar-Marke geklettert. Hier muss der Preis jetzt einen Kurswiderstand überwinden, damit es weiter nach oben geht. Doch viele große Händler sind jetzt anders positioniert als vor einigen Wochen. Anleger sollten das beachten.
  • Fuchs plus
  • Der kurzfristige Aufwärtstrend ist noch intakt

Beim Kaffee konkurriert das Wetter mit der Technik

Die Kaffee-Ernte in Brasilien wird über die künftigen Preise entscheiden. Copyright: Pixabay
Beim Kaffee scheinen die Eindeckungskäufe spekulativ eingestellter Händler abgeschlossen. Sie trieben in den letzten Wochen den Kaffeepreis an. Doch nun zählen andere Faktoren.
Zum Seitenanfang