Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1739
Durchwachsene Ernte-Prognosen

Weizen-Preis strebt wieder nach oben

Weizen © Elenathewise / fotolia.com
Die Ernte-Prognosen für Weizen treiben den Preis wieder hoch. In den USA fielen sie geringer aus als erwartet. In Russland hat eine überraschende Frost-Periode die Aussaat massiv geschädigt. Wie weit kann der Weizen-Preis noch gehen?

Die Großwetterlage für die wichtigen Agrarrohstoffe Weizen, Mais und Sojabohnen bleibt schwierig. In Russland hat eine überraschende Frost-Periode die Aussaat massiv geschädigt. In den vom Frost betroffenen Regionen wurde sogar der Notstand ausgerufen. Laut russischem Landwirtschaftsminister Patruschew soll nun sogar komplett neu ausgesät werden.

Brasilien hat dagegen mit zu viel Wasser zu kämpfen. Die Mais- und Sojabohnenernte kommt in den überfluteten Gebieten im Bundesstaat Rio Grande nur langsam voran. Hier könnten den Landwirten laut dem Beratungsunternehmen AgResource durch die Überschwemmungen 1,32 Millionen Tonnen Sojabohnen verloren gehen. 

Durchwachsene Ernte-Prognosen

Nun kommen aus den USA auch noch durchwachsene Ernte-Prognosen dazu. Dem US-Landwirtschaftsministerium USDA zufolge dürfte die US-Weizenernte mit 1,86 Mrd. Scheffel (50,6 Mio. Tonnen) zwar etwas höher ausfallen als im Vorjahr. Die Erwartungen der Marktteilnehmer haben aber höher gelegen. 

Der steigenden US-Ernte steht zudem die voraussichtlich deutlich geringere Weizenernte in Russland gegenüber. Dort rechnet das USDA mit einem Rückgang um 3,5 Mio. auf 88 Mio. Tonnen. Damit liegt die USDA-Prognose sogar etwas niedriger als die des russischen Agrarberatungsunternehmens SovEcon. Das hatte seine Schätzungen am Freitag auf 89,6 Mio. Tonnen gesenkt. Damit bleibt der seit rund einem Monat bestehende Aufwärtstrend bei Weizen auch fundamental gut unterstützt und die aktuelle Konsolidierungsphase eine gute Einstiegsgelegenheit.

Fazit: Der Weizen-Preis strebt weiter nach oben. Wächst er über die Marke von 700 US-Cent je Scheffel, hat der Agrarrohstoff Luft bis zur Marke von 800 Cent. Mit einem ungehebelten Weizen-ETC (Beispiel ISIN: DE 000 A0K RJ9 3) können Anleger dem Preistrend folgen.
Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • DGK & Co. Im Beauty Contest Stiftungsvermögen 2024

Wie ein 3 Millionen Euro Portfolio nachhaltig Rendite erzielen soll

Kollage Verlag Fuchsbriefe ©Bild: envato elements
Die DGK & Co. Präsentiert ihr Anlagekonzept für ein 3 Millionen Euro schweres Stiftungsportfolio. Das Ziel: eine nachhaltige und risikobewusste Anlagestrategie, die ordentliche Erträge generiert. Doch wie schneidet der Vorschlag bei einer kritischen Prüfung ab? Ein tiefgehender Blick hinter die Kulissen der Vermögensverwaltung offenbart Licht und Schatten.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsmanager 2024: Die Top 10

Auf dem Siegertreppchen wird es eng

Thumb Stiftungsvermögen 2024, © Grafik Redaktion Fuchsbriefe mit Envato Elements
Fünf Anbieter von insgesamt 35 Ausschreibungsteilnehmern schaffen es in diesem Jahr auf das Siegertreppchen und sichern sich eine „Goldmedaille“ für eine sehr gute Gesamtleistung. Zwei weitere Häuser holen Silber für gute Leistungen und drei dürfen sich mit Bronze für ein Befriedigendes Gesamturteil schmücken. Sie alle hatten es aufgrund der Güte ihrer Anlagekonzepte in die Endrunde der Ausschreibung für die Stiftung Fliege geschafft.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Zweigeteiltes Bild in Norwegen

Norwegens Zinsen bleiben hoch

Für Norwegen gibt es vorerst keine Perspektive für Zinssenkungen. Das hat die Notenbank klargemacht. Für Anleger entsteht daraus eine gute Perspektive für NOK-Investments.
  • Fuchs plus
  • Politische Unsicherheit in Mexiko

Antizyklische Kauf-Chance im Peso

Politische Unsicherheit hat den Mexikanischen Peso gedrückt. Denn Claudia Sheinbaum hat die Präsidentenwahl gewonnen. Sie steht für die Fortsetzung der Politik des amtierenden Präsidenten Obrador. Händler fürchten aber auch um die Bemühungen der Notenbank, die Inflation im Griff zu halten.
Zum Seitenanfang