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EU-Parlament beschließt Verbrennerverbot ab 2035

Abschied von der Technologieoffenheit

Auspuff an einem Auto. © webmetix.de / stock.adobe.com
Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren sind ab 2035 Geschichte - so hat es das EU-Parlament beschlossen. Dass die Elektromobilität keineswegs das Allheilmittel für den Klimaschutz ist, lassen die Parlamentarier dabei geflissentlich außer acht.
Das EU-Parlament hat das Verbot für den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 beschlossen. Noch ist das Verbot nicht rechtsgültig - die Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten stehen noch aus. Die deutsche Bundesregierung hat sich allerdings schon zum Aus für die Verbrenner ab 2035 bekannt. Ziel sei es, dass künftig die besten Elektroautos und Batterien aus Europa kämen, so der Grünen-Abgeordnete Michael Bloss. Die Opposition kritisiert das, gesteht aber ein, dass das "Verbrennerverbot 2035 nicht mehr zu verhindern sein wird", so der Europaabgeordnete Jens Gieseke (CDU).

Damit verabschiedet sich die EU von der Technologie-Offenheit und legt sich auf die Elektromobilität fest. Der ADAC bedauert diese Entscheidung: "Allein mit der Elektromobilität werden sich im Verkehr die ambitionierten Klimaschutzziele nicht erreichen lassen. [...] Deshalb wäre es notwendig gewesen, auch eine Perspektive für den klimaneutral betankten Verbrennungsmotor zu öffnen", so der Automobilclub. Denn in der Tat: Die EU stellt die Elektroautomobile als Null-Emittenten von Schadstoffen dar - was sie erwiesenermaßen nicht sind.

Fazit: Durch die einseitige Festlegung auf die Elektromobilität, wird kein wirksamer Klimaschutz erreicht. Stattdessen bräuchte es einen Technologie-Mix mit innovativen Verbrennern. Doch das ist nun Geschichte.
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